Die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria erschließt neue Märkte!



14:41 19.06.17

Liebe Leser,

was halten Sie von Bankaktien? In den letzten Monaten haben europäische Banken auf breiter Front zugelegt. Der Sektor war über Jahre von Investoren vernachlässigt worden. Der Grund: Großer Regulierungsdruck, viele Rechtsstreitigkeiten und Probleme mit dem Geschäft. Doch seitdem Bankaktien wieder steigen, fragen sich viele Anleger, ob man jetzt auch Einzeltitel wieder bevorzugen sollte. Wir haben eine Aktie aus Spanien für Sie ganz genau unter die Lupe genommen.

Die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) ist hinter Banco Santander die zweitgrößte Bank Spaniens. Durch die Fusion mit der Argentaria im Jahr 1999 wurde die Geschäftstätigkeit in Lateinamerika deutlich ausgeweitet. Das Institut bezeichnet sich selbst als lateinamerikanisch-europäische Bankengruppe. BBVA hat fünf Geschäftssegmente: Spanien & Portugal, Wholesale Banking & Asset Management, Mexiko, USA sowie Südamerika.

Belastet Trump das Geschäft mit Mexiko?

Die BBVA konnte im 1. Quartal die Erwartungen übertreffen. Gute Geschäfte in Mexiko schoben das Geldhaus an. Die Einnahmen legten um 10,3% auf 6,4 Mrd €, zu und der Nettogewinn kletterte um 70% auf 1,2 Mrd €. Der Branchenzweite in Spanien hinter Santander profitierte angesichts des konjunkturellen Aufschwungs auch von einem verbesserten Kreditgeschäft sowie von Sondererlösen nach dem Verkauf von Beteiligungen in China.

In Mexiko hellte sich die Lage für die BBVA auf. Hier erhöhte sich der Gewinn um knapp ein Fünftel, nachdem er im Schlussquartal 2016 noch um 6% gefallen war. Das Land steht für 40% des Gewinns. Nach der Wahl von Trump zum Präsidenten war der Kurs des Peso zum Dollar eingebrochen, weil Trump mit einem Handelskrieg und einer Mauer an der Grenze drohte.



Eine solche Politik würde das Mexiko- Geschäft beeinträchtigen, hatte das BBVA-Management noch im Februar gewarnt. Seit Mitte Januar hat sich der Peso aber wieder erholt, weil mittlerweile moderatere Töne aus Washington kommen.

Zukauf in der Türkei

Die BBVA hat ihren Anteil an der Turkiye Garanti Bank auf knapp 50% aufgestockt. Für umgerechnet 859 Mio € wurden weitere 9,95% an der nach Marktwert größten türkischen Bank übernommen. Verkäufer war die Dogus Group, die nur noch 0,05% an Garanti hält.

Die Transaktion soll in der ersten Jahreshälfte abgeschlossen werden. Für die BBVA war es eine gute Gelegenheit, den Anteil zu attraktiven Bedingungen zu erhöhen. Wir sehen wenig Aufwärtspotenzial bei der spanischen Großbank, sodass eine unterdurchschnittliche Kursentwicklung wahrscheinlich ist. Die Dividende von aktuell rund 2,2% ist nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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