Nordex: Hilfe, jetzt schwächelt auch noch Vestas!



08:05 23.08.17

Lieber Leser,

wie erwartet, ging es zuletzt mit der Aktie der Nordex SE – nach einer zwischenzeitlich kleinen Erholung – wieder abwärts. Fundamental ist die Aktie weiterhin (zu) teuer, charttechnisch in einem Abwärtstrend. Gibt es Hoffnung auf Besserung?

Weltmarktführer Vestas Wind enttäuscht auf ganzer Linie

Die klare Antwort lautet hier: Nein! Wie aber komme ich zu dieser eindeutigen Antwort? Nun, kürzlich hat der Weltmarktführer in der Windkraftbranche, die dänische Vestas Wind A/S, ihre aktuellen Quartalszahlen vorgelegt. Und diese sind sehr schwach ausgefallen. So verfehlte Vestas Wind sowohl umsatz- als auch ergebnisseitig die Erwartungen von Anlegern und Analysten deutlich.

In der Folge kam es daher auch zu dem von mir schon länger erwarteten deutlichen Kursrückgang, die Aktie verlor rund 7% an Wert. Da scheint es fast schon ein wenig zu verwundern, dass sich Nordex davon nicht anstecken ließ und im Zuge eines insgesamt schwachen Gesamtmarktumfelds nur einen Kursverlust von ca. 1% verzeichnete. Allerdings hat Nordex im Zuge einer Gewinnwarnung bekanntlich schon einen deutlichen Kursrutsch hinter sich.

Windkraftbranche steht weiterhin unter Druck!



Auf den ersten Blick könnte man daher nun zu der Annahme gelangen, dass die Aktie damit eine hohe relative Stärke gezeigt hat und den Tiefstständen somit nahe scheint. Doch ich halte eine solche Argumentation zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch für sehr trügerisch. Denn bekanntlich macht eine Schwalbe noch keinen Sommer, so dass mir persönlich ein vergleichsweise starker Tag (in Relation zu Vestas) nicht ausreicht. Zumal auch die fundamentalen Fakten gegen eine nachhaltige Erholung der Aktie sprechen.

So steht die Windkraftbranche aufgrund von Umstellungen bei der Auftragsvergabe schon seit einiger Zeit unter Druck, die Margen werden dünner. Die beginnende Krise der Branche ist dabei durchaus vergleichbar mit den zahlreichen Krisen der Solarbranche in den vergangenen Jahren. Und Nordex hat dabei – Stichwort: Standort Deutschland = Hochpreisland – durchaus mit ähnlichen Herausforderungen zu kämpfen wie seinerzeit die inzwischen insolventen Conergy, Q-Cells oder Solarworld. Daher heißt es auch bei Nordex für mich weiterhin: Finger weg!

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nordex?

Wie wird sich die Aktie jetzt weiter entwickeln? Ist Ihr Geld in dieser Aktie sicher?Die Antworten auf diese Fragen und warum Sie jetzt handeln müssen, erfahren Sie in der aktuellen Analyse zur Nordex-Aktie.

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Ein Beitrag von Sascha Huber

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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