Aus eins plus eins mach viel



16:22 17.10.17




Big data und vor allem die Aufbereitung beschäftigt die Marketingabteilungen rund um den Globus. Wer innovative Lösungen wie zum Beispiel Nexalogy, bald gemeinsam mit Datametrex bietet, könnte zu den Gewinnern zählen"

ut your retail data to work for you", schreibt Datametrex AI in einem Flyer für potenzielle Kunden. Die "eingesammelten" Daten über Kunden zu noch besseren Geschäften zu nutzen, das ist sicherlich das Anliegen vieler Unternehmer und Marketing-Strategen. Da kann es gerade recht kommen, wenn IT-Gesellschaften dafür Lösungen ausarbeiten. Zu den aufstrebenden Gesellschaften in diesem Segment gehört unter anderen Nexalogy Environics. Das Unternehmen aus Montreal bietet weltweit Kunden Lösungen mit ausgefeilten Algorithmen schwache Signale in unstrukturierten Texten auf Zusammenhänge zu untersuchen. Dies ist insbesondere in sozialen Netzwerken der Fall. So können für Konzerne, aber auch Organisationen und Regierungsstellen ansonsten verdeckte Verbindungen ausfindig gemacht werden. Dies kann unter anderem Käufer- oder andere Adressatenschichten neu aufbohren oder gezielter Werbung vorbereiten helfen.


Bisher war Nexalogy ein nicht börsennotiertes Software-Unternehmen. Doch jüngst haben sich Datametrex AI aus Toronto (ISIN: CA3000801082, WKN: A2DYN5), ehemals Everfront Ventures (Ende September änderte sich daher das Trading-Symbol auf der TSX Venture Exchange von "EVC" auf "DM" ), die eben auch in diesem Segment arbeiten, und Nexalogy auf eine Übernahme geeinigt. Damit wird das Potenzial des Nexalogy-Know-Hows auch für Anleger greifbarer. Die Übernahme soll nach den jüngsten Plänen zum 20. November abgeschlossen werden. Möglicherweise könnte dies noch eine gute Gelegenheit zum Einstieg bedeuten. Doch interessierte Investoren dürfen nicht übersehen, dass das Geschäft noch am Anfang steht. Auch nach dem Zusammenschluss handelt es sich um eine Aktie mit vergleichsweise geringer Marktkapitalisierung. Die Datametrex AI-Aktie ist daher zwar aufgrund des aktuell als positiv zu bezeichnenden Chance-Risiko-Verhältnisses als Depotbeimischung sehr gut geeignet. Jedoch sollte aufgrund der - aus heutiger Sicht als gering einzuschätzenden – Möglichkeit eines Totalverlusts der Einsatz begrenzt bleiben.


Das positive Chance-Risiko-Verhältnis eines Börsenengagements ergibt sich nicht zuletzt aus den Marktgegebenheiten und Aussichten. Dass die sozialen Netzwerke das Kaufverhalten mit Tendenz nach oben beeinflussen, zeigte jüngst eine aktuelle Umfrage von Yes Lifecycle Marketing unter jungen Käufern. So gaben 44 Prozent an, dass Instagram die Kaufentscheidung lenkt. Für 21 Prozent war es Snapchat und 32 Prozent ließen sich von YouTube beeinflussen. Dies zeigt warum der Markt für die Analyse in den Sozialen Netzwerken, wie Nexalogy sie anbietet, enorm wächst.


Beispielsweise in Westeuropa soll der Markt für Big Data und Buisness Analytics um zehn Prozent auf rund 34 Milliarden US-Dollar ansteigen. Mit zirka 9,2 Prozent Wachstum rechnet das Marktforschungsinstitut IDC jährlich. Im globalen Durchschnitt ist das Wachstum etwas höher, nämlich bei etwa 12 Prozent. Der Markt für diese Art von Business Intelligence wird global voraussichtlich bis zu 5,4 Milliarden US-Dollar bis 2020 wachsen.Verantwortlich dafür seien besonders Banken und die fertigende Industrie. Die Technologien mit dem größten Wachstumspotenzial sind laut IDC kognitive Software-Plattformen und nicht-rationale analytische Datenspeicher. Die Marktforscher prognostizieren ein durchschnittliches jährliches Wachstum von knapp 40 Prozent.


Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Keine Gewähr auf die Übersetzung ins Deutsche. Es gilt einzig und allein die englische Version dieser Nachrichten.

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Über den Autor
 
Autor: Ingrid Heinritzi Ingrid Heinritzi

Ingrid Heinritzi beschäftigt sich sehr mehr als 15 Jahren mit den Rohstoffmärkten und Bergbauaktien.

1994 konnte sie an einer Rohstoffmesse "Investing in the Americas" in Miami teilnehmen. Dort traf sie viele Vertreter aus der Branche von Minenministern verschiedener lateinamerikanischer Staaten und Kanadas über Vorstände vieler Bergbaugesellschaften bis hin zu den einschlägigen Geologen.

Dieses Erlebnis weckte in Frau Heinritzi die Leidenschaft für das Thema Rohstoffe.

Ursprünglich hatte Frau Heinritzi Rechtswissenschaften in München studiert und ist immer noch Rechtsanwältin. Seit Jahren schreibt sie regelmäßig im Internet Beiträge über Rohstoffunternehmen und einzelne Rohstoffe. Bis 2011 war sie Chefredakteurin des "Rohstoffdepots" vom Gevestor-Verlag.

Aktuell erscheinen ihre Kolumnen bei Wallstreet Online, StockWorld.de, MiningScout.de, silbernews.com, financial.de und auf ähnlichen Seiten.



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