Dax rutscht ab – Katalonien-Krise im Blick



15:32 19.10.17

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Varta mit gelungenem Börsendebut                                 

- von Andreas Groß, Börse Stuttgart TV Nachrichtenredaktion -

Am 30. Jahrestag des “Black Monday” rutscht der Dax ins Minus. Am Mittwoch hatte er bei 13.043 Punkten geschlossen. Damit liegt er rund 1200 Prozent über dem Niveau von 1987, als die Wall Street den größten Crash ihrer Geschichte erlebte.
Neben der Bilanzsaison richten Investoren ihre Aufmerksamkeit auf Katalonien. Am Vormittag hat Barcelona ein Ultimatum der Zentralregierung in Madrid verstreichen lassen – jetzt droht Katalonien die Zwangsverwaltung.
Der Dax baut daraufhin seine Verluste aus bis auf 12.911 Punkte.
Am Nachmittag notiert der Leitindex bei 12.970 Punkten ein halbes Prozent im Minus.

An der Wall Street baute der Dow Jones am Mittwoch seine Kursgewinne nach Börsenschluss in Deutschland etwas aus und beendete die Sitzung 0,7 Prozent höher, während der Nasdaq fast unverändert blieb. Der S&P500 stieg um 0,1 Prozent.
In Tokio zog der Nikkei-Index am Donnerstag um 0,4 Prozent auf 21.454 Zähler an. Der chinesische Shanghai Composite fiel um 0,5 Prozent auf 3365 Punkte.

Varta startet im zweiten Anlauf erfolgreich an die Börse. Für die zu 17,50 Euro ausgegebenen Papiere des Batterieherstellers wurden zuletzt 20,50 Euro bezahlt.
Allerdings waren sie zuvor mit ihrem ersten Kurs von 24,25 Euro noch deutlich höher gehandelt worden.
Der Börsengang bringt dem Unternehmen 150,5 Millionen Euro brutto ein. Die Marktkapitalisierung liegt bei Beginn der Handelsaufnahme bei rund 669 Millionen Euro.



SAP schwächelt im Q3

SAP tritt im dritten Quartal auf der Stelle. Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) liegt stabil bei 1,6 Milliarden Euro und lag damit unter den Erwartungen von Analysten. Auch beim Umsatz sowie Nettogewinn schnitt das Unternehmen schlechter als prognostiziert ab.
SAP sprach von erheblichen negativen Währungseinflüssen, vor allem im immer wichtiger werdenden Cloud-Geschäft.
SAP hat den Ausblick fürs Gesamtjahr geringfügig angehoben. 2017 rechnet der Konzern nun mit einem bereinigten Umsatz zwischen 23,4 und 23,8 Milliarden Euro. Bisher hatte er 23,3 bis 23,7 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.

Ebay enttäuscht

Ebay hat mit der Gewinnprognose die Anleger enttäuscht. Für das vierte Quartal prognostizierte der Internet-Händler ein Ergebnis, das wegen teurer Marketingkampagnen unter den Erwartungen der Analysten lag. Die Aktie fiel daraufhin im nachbörslichen Handel mehr als vier Prozent. Das US-Unternehmen will sich in der heiß umkämpften Branche einen festen Platz sichern und steckt daher viel Geld in seine Online-Plattform.

Zooplus überrascht positiv

Die Geschäfte des Tierfutterhändlers Zooplus haben im dritten Quartal an Schwung gewonnen. Der Umsatz legte um 22 Prozent auf 277 Millionen Euro zu. Der Vorstand erklärte, dies sei eine Bestätigung des eingeschlagenen Expansionskurses. Er hatte zuletzt angekündigt, wegen teurer Investitionen einen Gewinneinbruch zu erwarten. Der vollständige Quartalsbericht soll Mitte November veröffentlicht werden.

Kion kassiert Jahresziele – Aktie bricht ein

Ausgerechnet die neue Logistiktochter Dematic sorgt beim Gabelstapler-Hersteller Kion für Enttäuschung. Der Auftragseingang ist in den ersten neun Monaten hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Investitionszurückhaltung und Verzögerungen bei der Projektvergabe durch Kunden seien Ursache der schwachen Entwicklung. Daher kassierte der Vorstand seine Jahresziele und sorgte damit für einen Kursrutsch. In der Spitze rauschten die MDax-Titel um 11,2 Prozent auf 68,32 Euro und rissen auch die Papiere des Wettbewerbers Jungheinrich mit, der zeitweise um 5,2 Prozent niedriger notierte.


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Über den Autor
 
Autor: Cornelia Frey Cornelia Frey,
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Cornelia Frey und Holger Scholze informieren abwechselnd um das Geschehen im Derivatebereich der Stuttgarter Börse. Neben Fernsehinterviews beim Nachrichtensender n-tv, berichten sie in Radiointerviews und den Marktberichten EUWAX Trends über das Geschehen bei Optionsscheinen & Co. Die Beiträge stellen keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten da. Unter dem Link https://www.boerse-stuttgart.de/rd/de/register können Sie Ihre E-Mail Adresse für den Versand der Marktberichte registrieren lassen. Die Berichte werden dann automatisch per E-Mail an Sie versandt.

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