Wirecard: Diese Zielgruppe verspricht satte Gewinne!



14:50 22.11.17

Liebe Leser,

Deutschland wird als Reiseland chinesischer Touristen immer beliebter. So reisen jährlich mittlerweile über zwei Millionen Chinesen nach Deutschland. Ein lukratives Geschäft für die hiesige Wirtschaft: Die Touristen aus dem Reich der Mitte machten allein im Jahr 2015 weltweit etwa 292 Milliarden Dollar im Ausland locker.

Wirecard etabliert WeChat Pay am Münchener Flughafen

Kein Wunder also, dass sich Finanzdienstleister wie Wirecard zunehmend auf die Bedürfnisse chinesischer Kunden einstellen müssen. So verkündete der Konzern erst vor Kurzem im Zuge einer Pressemitteilung, dass man die Zusammenarbeit mit der eurotrade Flughafen München Handels-GmbH (Tochterunternehmen der Flughafen München GmbH) ausbauen wird. Im Zentrum der erweiterten Kooperation steht die Etablierung des chinesischen Mobil-Zahlungsdienstes WeChat Pay am Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt, wo eurotrade etwa 70 Shops betreibt.

WeChat Pay verfügt über breite Zielgruppe

WeChat Pay wird vom chinesischen Internetgiganten Tencent betrieben und verzeichnet laut Wirecard-Angaben über 600 Millionen aktive Nutzer pro Monat. Dies entspreche „einem Marktanteil von fast 40 Prozent gemessen am Zahlungsvolumen und rund 53 Prozent Marktanteil nach Anzahl der Mobile-Payment-Transaktionen in China“, so die von Wirecard zitierte iResearch-Studie für das dritte Quartal 2017.

Alipay verbuchte bereits Erfolge

Der Flughafenbetreiber konnte bereits Erfolge mit chinesischen Diensten erreichen: So wird seit Juli 2016 in Zusammenarbeit mit Wirecard der chinesische Onlinebezahldienst Alipay verwendet. Schon kurz nach der Etablierung des Bezahldienstes seien die mittleren Ausgaben chinesischer Reisender in den Shops von eurotrade um satte 92 Prozent angewachsen. Und: Besucher aus fernöstlichen Regionen ließen seit der Alipay-Einführung circa 280 Prozent mehr Geld springen als der durchschnittliche Kunde, so Wirecard weiter.



Seit 2015 kooperiert Wirecard mit Alipay, um chinesischen Touristen in Europa die vertraute Zahlungsmethode anzubieten. Hierfür gliedert der Finanzdienstleister die alternative Bezahlmethode in Kassensysteme von Einzelhändlern – wie Printemps oder Rossmann – ein.

Wirecard zeigte sich stolz

Christian Reindl, Executive Vice President Sales Consumer Goods bei Wirecard, kommentierte: “Als einer der ersten Partner von WeChat Pay für POS-Akzeptanz in Europa sind wir stolz über die Erweiterung der Kooperation mit der eurotrade Flughafen München Handels-GmbH. Diese konnte dank unserer flexiblen Payment-Plattform schnell und unkompliziert erfolgen.“

Ein Beitrag von Marco Schnepf

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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