ProSiebenSat.1, Commerzbank und RWE mit höchstem Wochengewinn



11:30 17.02.18

Mit Nach einer dreiwöchigen Verlustphase ist dem DAX in der vergangenen Woche die Trendwende gelungen. Der Deutsche Aktienindex legte 2,9 Prozent zu und ging damit 344 Punkte höher aus dem Handel. Aktuell notiert der DAX damit bei 12.452 Punkten.

DAX gewinnt 2,9 Prozent auf 12.452 Punkte

Am Montag ist der DAX mit einem Tagesplus von 1,5 Prozent in die neue Woche gestartet. Positive Vorgaben von der Wall Street haben auch hierzulande zu Kursgewinnen geführt. Doch bereits am Dienstag ging es mit den Notierungen wieder nach unten und der DAX beendete den Handel 0,7 Prozent tiefer. Mit starken Tagesschwankungen setzte sich die Entwicklung auch am Mittwoch fort. Die veröffentlichen Inflationsdaten lagen in den USA über den Erwartungen und dürften damit schneller Zinserhöhungen nach sich ziehen. Während in den vergangenen Wochen aufgrund dieser Sorgen die Kurse deutlich nachgaben, ging es am Mittwoch mit 1,2 Prozent deutlich nach oben. Marktteilnehmer interpretierten diese Daten als Stärke der Wirtschaft. Trotz hoher Kursschwankungen am Donnerstag schloss der DAX am Tagesende mit 7 Punkten fester unverändert. Zum Wochenschluss ging es für den DAX nach oben. Der Index legte 0,9 Prozent zu.

ProSiebenSat.1, Commerzbank und RWE mit höchstem Wochengewinn

Den höchsten Wochengewinn von 9 Prozent haben in der vergangenen Woche die Papiere des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 eingefahren. An der Börse kletterten die Papiere um 2,61 Euro auf 31,47 Euro. Auch die Papiere der Commerzbank entwickelten sich mit einem Wochengewinn von 7 Prozent stark. Zum Handelsende kosteten die Papiere der Commerzbank mit 12,79 Euro 84 Cent mehr als vor einer Woche. Aktien von RWE legten 4,9 Prozent auf 15,93 Euro zu.

Mit ThyssenKrupp nur ein Wochenverlierer im DAX



Während bis auf ThyssenKrupp alle Aktien im DAX die Woche mit einem Gewinn beendeten, ging es mit den Papieren des Stahlherstellers um 0,6 Prozent nach unten. Bei den veröffentlichten Zahlen enttäuschte ThyssenKrupp beim operativen Cashflow. Mit einem Minus von 1,5 Milliarden Euro ist dieser deutlich negativer als erwartet ausgefallen.

Der Boden könnte gefunden sein

Die Kursgewinne in der vergangenen Woche haben zu etwas Beruhigung an den Aktienmärkten geführt. Bei rund 12.000 Punkten hat der Markt gedreht und damit einen Boden gefunden. Ob die Kursverluste damit abgehackt sind und der DAX wieder nach oben steigt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Dann werden wir sehen, ob die Erholung nachhaltig war oder wirklich nur eine kurze Gegenbewegung nach den starken Kursverlusten. Momentan deutet Vieles darauf hin, dass sich ein Boden gebildet haben könnte. Die Fundamentaldaten stimmen nach wie vor und die hohen Kursverluste wurden zu einem großen Teil durch automatische Verkaufsprogramme ausgelöst. Ein deutlicher Rückzug der Anleger ist damit nicht Ursache für die Kursverluste.
 






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Über den Autor
 
Autor: Jürgen Schwenk Jürgen Schwenk,
Herausgeber Bullenbrief

Während seines Studiums mit dem Schwerpunkt Bank lernte Jürgen Schwenk verschiedene Abteilungen einer Großbank kennen. Nachdem es ihm gerade der Umgang im Privatkundengeschäft mit der Wertpapierberatung angetan hatte, wurde der Grundstein für sein umfangreiches Börsenwissen gelegt. Im Studium vertieft er die Fachrichtung rund um die Wertpapiere und schrieb schließlich in diesem Fach im Jahr 2000 seine Diplomarbeit über "Elektronische Handelsplattformen als Konkurrenz zu traditionellen Börsen". Heute ist dies mit dem außerbörslichen Handel bereits Realität geworden. Nachdem Jürgen Schwenk bei der ehemaligen Hypo Bank und der fusionierten HypoVereinsbank genügend Praxis gesammelt hatte, wechselte er beruflich direkt an den Puls der Börse und lies sich in Frankfurt am Main nieder. Dort analysierte er neben den Börsenentwicklungen für die Bullenbrief-Ausgaben-Ausgaben die Entwicklungen und Risiken von Deka-Fonds. Inzwischen blickt der Autor auf professionelle Börsenerfahrung seit 1997 zurück, die geschickt und unterschwellig in die wöchentlichen Börsenbrief-Ausgaben einfließen. Der kostenlose Börsenbrief “Bullenbrief” kann unter www.bullenbrief.de abonniert werden.

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