Zinsangst! Fed Protokoll entsetzt Anleger



15:10 22.02.18

Euwax

schwacher ifo: Stimmung in Chefetagen trübt sich ein                 

Von Andreas Groß, Börse Stuttgart TV News Redaktion

Anleger rechnen mit einer kräftigen Zinsanhebung der Fed im März und schicken den Dax deutlich ins Minus. Auch ein schwacher ifo Geschäftsklimaindex belastet. Wie es auf der Zinsseite weiter geht, ist unklar: Im Dezember hatte die Fed für 2018 drei Zinsschritte nach oben in Aussicht gestellt.

Auch die nächste Hiobsbotschaft lässt nicht lange auf sich warten. Der ifo-Geschäftsklimaindex rutscht deutlich ab. Vor allem die Geschäftserwartungen in den deutschen Chefetagen ist erschreckend schlechter als befürchtet. Der Dax fällt daraufhin kurz unter 12.300 Punkte.
Auch die Bilanzsaison mit Geschäftszahlen von Konzernen wie der Deutschen Telekom, Henkel oder ProSiebenSat.1 hält die Anleger in Atem.
Wichtig außerdem sowohl für Autobauer wie Autofahrer: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entscheidet heute über mögliche Fahrverbote für Diesel-Autos in deutschen Städten.

Gewinnsprung bei der Telekom
Die Deutsche Telekom hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Gewinnanstieg verbucht. Sie profitiert über die Tochter T Mobile US von der Steuerreform der Amerikaner. Der Konzernüberschuss kletterte um knapp 30 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro.
Allein aus der US-Steuerreform stammten davon 1,7 Milliarden Euro.


Überraschend gut verlief im vierten Quartal das Geschäft in Deutschland.
Die Dividende für T-Aktionäre soll um 5 Cent auf 0,65 Euro je Aktie steigen.

Henkel mit Umsatzrekord
Der Konsumgüterkonzern Henkel hat 2017 Rückenwind von seinem Klebstoffgeschäft erhalten. Auch die Zukäufe zahlten sich aus:
Der Umsatz steigt um 7 Prozent und klettert zum ersten Mal über 20 Milliarden Euro.
Das operative Ergebnis (Ebit) zog um gut 9 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro an. Unter dem Strich verdiente Henkel 2,5 Milliarden Euro und damit knapp 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Den Aktionären winkt eine Dividende von 1,79 Euro – 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

ProSiebenSat1 besser als erwartet
Das vergangene Geschäftsjahr schloss ProSiebenSat.1 etwas besser ab als erwartet. Vor allem das Digitalgeschäft ist gut gelaufen. Unterm Strich verdient der Sender 471 Millionen Euro, sechs Prozent mehr. Auch beim Umsatz erfüllt ProSieben die Prognose: er klettert um sieben Prozent auf 4,1 Milliarden Euro.
Für das laufende Geschäftsjahr hat sich der neue Konzernchef Max Conze ein weiteres Umsatzplus sowie eine Ebitda-Marge im mittleren 20-Prozentbereich vorgenommen.

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Über den Autor
 
Autor: Cornelia Frey Cornelia Frey,
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Cornelia Frey und Holger Scholze informieren abwechselnd um das Geschehen im Derivatebereich der Stuttgarter Börse. Neben Fernsehinterviews beim Nachrichtensender n-tv, berichten sie in Radiointerviews und den Marktberichten EUWAX Trends über das Geschehen bei Optionsscheinen & Co. Die Beiträge stellen keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten da. Unter dem Link https://www.boerse-stuttgart.de/rd/de/register können Sie Ihre E-Mail Adresse für den Versand der Marktberichte registrieren lassen. Die Berichte werden dann automatisch per E-Mail an Sie versandt.

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