Deutsche Bank: Geht es jetzt aufwärts?



09:14 07.03.18

Die Aktie der Deutschen Bank könnte nun einen Boden gefunden haben. Interessant auch, dass die Deutsche Bank ihre Tochter DWS alsbald an die Börse bringen will. Für risikobereite Anleger stellen wir einen Mini Future Long auf die Aktie der Deutschen Bank vor.

"2017 haben wir den ersten Vorsteuergewinn seit drei Jahren verzeichnet - und das trotz eines schwierigen Marktumfelds, niedriger Zinsen sowie weiterer Investitionen in Technologie und Kontrollsysteme. Nur durch die Belastungen der US-Steuerreform zum Jahresende haben wir nach Steuern einen Verlust verbuchen müssen", kommentierte Vorstandschef John Cryan die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr. Apropos Zinsen. Während der Gesamtmarkt immer wieder mal von Zinsängsten geplagt wird, könnten Aktien von Banken von einer Zinsfantasie profitieren. Denn steigende Zinsen sind gut für das Brot- und Buttergeschäft mit Krediten. Die Deutsche Bank ist jedoch relativ stark im Investmentbanking tätig. Doch auch in diesem Bereich könnte eine durch Zinsängste höhere Volatilität an den Märkten das Geschäft ankurbeln.

Ebenfalls erwähnenswert: Die Deutsche Bank will nach eigenen Angaben ihre hundertprozentige Vermögensverwaltungs-Tochter DWS an die Börse bringen. "Unter Berücksichtigung des Marktumfelds soll der Börsengang im frühestmöglichen Zeitfenster erfolgen", teilte das Frankfurter Finanzinstitut vor wenigen Tagen mit. Die Deutsche Bank wolle laut Medienberichten 25 Prozent an der DWS abgeben und damit 1,5 bis 2,0 Mrd. Euro einnehmen. Das Nettoergebnis der Bank sei zwar deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben, meint das Analysehaus Independent Research. Wegen eines sich bessernden Marktumfelds und geplanter interner Maßnahmen stufen die Analysten die Aktie der Deutschen Bank aber weiterhin als kaufenswert mit einem Kursziel von 17 Euro ein.

Tradinggruppe 2.0
Bodenbildung?

Die Aktie der Deutschen Bank markierte ihr aktuelles Jahrestief bei 12,37 Euro. Zusammen mit den ehemaligen Kurs-Hochpunkten aus dem Sommer 2016 ergibt sich in dieser Kursregion eine horizontale Unterstützung. Mit einem Mini Future Long (WKN SC3G59) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie der Deutschen Bank ausgehen, mit einem Hebel von 3,8 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 23 Prozent. Bitte beachten Sie: Der Einstieg in diese spekulative Position sollte stets mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs erfolgen. Dieser kann unterhalb des aktuellen Jahrestiefs im Basiswert bei 12,25 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 2,81 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel kann um 17 Euro liegen. Das Chance-Risiko-Verhältnis bei dieser Trading-Idee beläuft sich somit auf 6,8 zu 1.

Deutsche Bank (in Euro) Tendenz:
Chart Aktien Merck
Wichtige Chartmarken
Unterstützungen: 12,37 Euro
Mini Future Long auf Deutsche Bank (Stand: 07.03.2018, 07.55 Uhr)
Strategie für steigende Kurse
WKN: SC3G59
Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 3,42/3,44 Euro
Emittent: Société Générale
Basispreis: 9,44 Euro
Basiswert: Deutsche Bank
KO-Schwelle: 9,90 Euro
akt. Kurs Basiswert: 12,86 Euro
Laufzeit: endlos
Kursziel: 7,56 Euro
Hebel: 3,8
Kurschance: + 121 Prozent
Order über Börse Stuttgart / Euwax


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Über den Autor
 
Autor: Frank Sterzbach Frank Sterzbach,
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Frank Sterzbach beschäftigt sich bereits seit Mitte der 90er Jahre mit dem spannenden Themenspektrum Geldanlage und Börse. Der Diplom-Betriebswirt verfügt demzufolge über eine langjährige Erfahrung in der anlegerfreundlichen Analyse von Märkten, Rohstoffen und Wertpapieren. Die Märkte sind sein Zuhause - Zertifikate sind seine Leidenschaft. "Zertifikate bieten sowohl sicherheitsorientierten als auch risikobewussten Anlegern richtig intelligente Lösungen. Sehr gerne unterstütze ich clevere Anleger tatkräftig bei der Jagd nach überdurchschnittlichen Renditen", so Sterzbachs Credo. Seit 2010 ist er als Chefredakteur beim Zertifikate-Investor (www.zertifikate-investor.de) verantwortlich für die Strategien, mit denen sich entspannt ein stetiger Vermögensaufbau erzielen lässt. Meilensteine
  • Von 1999 bis 2001 Redakteur des Anlegermagazins " Börse NOW"
  • Von 1999 bis 2001 Chefredakteur des Börsenbriefs "Neue Aktien Weekly"
  • Chefredakteur des etablierten Anlegerbriefes "Finanzen & Börse"
  • Chefredakteur des Anlegerbriefs "Zertifikate-Investor"
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