Gold: Bullisher Keil macht den Weg nach oben frei



10:21 17.03.18

Liebe Leser,


der Goldpreis bewegt sich seit rund viereinhalb Jahren seitwärts. Interessanterweise hat die experimentelle Psychologie gezeigt, dass langanhaltende Seitwärtsbewegungen bei den meisten Anlegern mehr Frust erzeugen als Abwärtstrends. Das ist zwar völlig irrational, aber offenbar rundum menschlich.

Freuen Sie sich auf diese Goldhausse

Auf dem Chart hat diese lange Seitwärtsbewegung das Bild einer mächtigen Bodenformation erzeugt. Deshalb sollten Sie sich von der schlechten Stimmung nicht anstecken lassen, sondern sich ganz im Gegenteil auf die große Hausse freuen, die sich durch diese Formation ankündigt. Denn Formationen dieser Qualität gibt es nur sehr selten. Bei Gold müssen Sie sogar bis zur Jahrtausendwende zurückgehen, wenn Sie etwas Ähnliches sehen möchten.

Die damalige Bodenformation war das Sprungbrett für eine rund 10-jährige Hausse, in deren Verlauf der Goldpreis von einem Tief bei 250 $ pro Unze auf ein Hoch von 1.920 $ gestiegen ist. Jetzt ist die Feder ähnlich stark gespannt wie damals. Deshalb liegt es nahe, mit einer vergleichbaren Aufwärtsbewegung des Goldpreises zu rechnen.


Goldpreis in $ pro Unze und Preisbänder-Indikator, 2013 bis 2018


Der Goldpreis nimmt Anlauf auf die in Blau eingezeichnete Obergrenze der Bodenformation.

Quelle: StockCharts.com

Bullisher Keil: Der Goldpreis nimmt Anlauf nach oben

Vor vier Wochen sah es bereits so aus, als stünde bei Gold der Ausbruch nach oben aus dieser mächtigen Bodenformation unmittelbar bevor. Die Kurse prallten aber noch einmal an der in Blau eingezeichneten Obergrenze der Bodenformation ab. Seither haben sie sich in einer engen Spanne knapp unterhalb der Widerstandslinie bewegt.

Diese Bewegung hat die Form eines bullishen Keils angenommen. Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass der Ausbruch nach oben nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Dafür spricht auch, dass der hier nicht gezeigte Preis-Momentum-Oszillator des XAU Goldminen Index gerade ein Kaufsignal gegeben hat. Falls Sie noch keine Minenaktien haben, dann sollten Sie dieses Signal zum Einstieg nutzen.

Vor dem Hintergrund der Bodenformation spielt es allerdings überhaupt keine Rolle, ob der Ausbruch nach oben schon in den nächsten Tagen erfolgt oder noch ein paar Wochen auf sich warten lässt. Hier zählt einzig und allein das große Bild, das überaus bullish ist und große Gewinne verspricht.

Baisse-Zeichen: Topformationen an den Aktienmärkten

Ein ganz anderes Bild bieten Ihnen die Aktienmärkte. Hier zeigen sich immer deutlichere Topformationen, sowohl bei Einzelaktien, als auch bei zahlreichen Indizes. So kündigen sich Baissen an. Deshalb bieten sich Ihnen jetzt attraktive Gelegenheiten, um mit geringem Risiko auf fallende Kurse zu setzen.



Hochspekulative Euphorie

Die folgende Grafik zeigt Ihnen in Blau den Verlauf des S&P 500 (rechte Skala) und in Rot einen sehr wichtigen Börsenindikator für die US-Weltleitbörse. Dabei handelt es sich um eine Kennzahl, mit der die Börsenliquidität gemessen wird.

S&P 500 (blau, rechte Skala) und US-Nettoliquidität in Mrd. $ (rot, linke Skala), 1995 bis 2018

Die Nettoliquidität des US-Aktienmarktes ist auf minus 340 Mrd. $ gesunken.

Quelle: crosscurrents.net

Nettoliquidität der US-Börse sinkt auf Rekordtief

Wie Sie sehen, ist die Liquidität gerade auf ein Rekordtief gefallen. Wie Sie ebenfalls sehen, kam es in der Vergangenheit im Anschluss an eine ähnliche Verschlechterung der Liquiditätslage entweder zu einer schweren Baisse (2000 und 2007) oder zu einer großen Korrektur (2015).

Die Lage an den Aktienmärkten ist ebenso spannend wie brisant. Sie wissen doch: Die Börse ist keine Einbahnstraße, auch wenn es in der Endphase langer Aufwärtstrends den Anschein hat. Tappen Sie nicht in diese Falle. Bereiten Sie sich lieber auf die nächste Baisse vor – und profitieren Sie sogar von ihr. Was Sie dafür jetzt tun können, erfahren Sie in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren – jetzt 30 Tage kostenlos.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende,

Herzliche Grüße,

Ihr

Claus Vogt, Chefredakteur

P.S.: Passend zum Koalitionsvertrag der neuen Regierung, den Sie gut kennen sollten, lesen Sie jetzt auch meine neue Krisensicher Investieren Themenschwerpunkt-Ausgabe „Von der EU-Freihandelszone zur Schuldenunion“. Es geht um Ihr Erspartes!

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Über den Autor
 
Autor: Claus Vogt Claus Vogt
Claus Vogt ist zusammen mit Roland Leuschel Chefredakteur des Börsenbriefes Krisensicher Investieren. Er hat die langfristige Goldhausse 2001 richtig vorhergesagt. Gemeinsam mit Roland Leuschel hat er in den Jahren 2000 und 2007 nicht nur rechtzeitig vor dem Platzen der Spekulationsblasen an den weltweiten Aktien- und Immobilienmärkten gewarnt, sondern auch jetzt wieder die aktuelle Krise 2016 richtig prognostiziert. Bereits im Dezember 2015 hat er in Krisensicher Investieren auf den Beginn der Goldhausse hingewiesen und insbesondere den Goldminenaktien atemberaubende Chancen prognostiziert. Claus Vogt ist Buchautor (Das Greenspan Dossier, Die Inflationsfalle) und ehemaliger Finanzanalyst einer internationalen Großbank. Weitere Informationen unter: www.krisensicherinvestieren.com

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