Vetropack mit mehr Umsatz und deutlich mehr Gewinn im 2017 – Dividende erhöht



13:41 20.03.18

Bülach (awp) - Der Flaschen- und Glasverpackungshersteller Vetropack hat im vergangenen Geschäftsjahr 2017 den Umsatz gesteigert und dabei einen Gewinnsprung gemacht. Der Umsatz legte um 5% auf 631,5 Mio CHF zu, während der Betriebsgewinn (EBIT) gar um 30% auf 64,1 Mio CHF in die Höhe schoss.

Unter dem Strich verdiente das Bülacher Unternehmen einen Reingewinn von 57 Mio CHF. Das ist gut ein Drittel mehr als im Vorjahr, wie Vetropack am Dienstag in einem Communiqué bekannt gab. Man habe im vergangenen Jahr so viele Glasverpackungen verkaufen können wie noch nie: Erstmals wurde mit einem Absatz von 5,07 Milliarden Stück die Marke von 5 Milliarden Glasverpackungen geknackt.

Alle Vetropack-Gesellschaften hätten zum Absatzrekord und zur Umsatzsteigerung beigetragen, hiess es weiter. Dem Schweizer Vetropack-Glaswerk sei es gelungen, in einem wettbewerbsintensiven und schwierigen Inlandmarkt das Volumen zu halten. Es habe aber das Exportvolumen klar ausbauen können.

Zum deutlichen Gewinnanstieg hätten die positive Marktlage, die gesteigerte Produktionskapazität und die stabilen Produktionskosten beigetragen, schrieb Vetropack. 2017 sei nur eine Schmelzwanne repariert worden, nachdem im Vorjahr mehrere einer Reparatur unterzogen worden waren. Zudem hätten Wechselkursgewinne den Reingewinn nach oben getrieben.

Vom Gewinnanstieg sollen nun die Aktionäre profitieren. Der Verwaltungsrat will die Dividende auf 45 CHF je Inhaberaktie (VJ 38,50) erhöhen. Je Namenaktie sollen 9 CHF (VJ 7,70 CHF) ausgeschüttet werden.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Vetropack die Erwartungen der Finanzgemeinde klar übertroffen. Analysten hatten im Schnitt einen Umsatz von 610,4 Mio CHF und einen EBIT von 55,6 Mio vorhergesagt. Der Reingewinn wurde auf 48,2 Mio CHF geschätzt. Bei der Dividende hatten die Experten eine Steigerung auf 40,83 CHF je Titel erwartet.



Im Ausblick zeigt sich Vetropack vorsichtig. Die Gruppe wird alle Kapazitäten voll auslasten können und geht von einer leichten Steigerung des Umsatzes aus. Das operative Ergebnis dürfte indes aufgrund von höheren Kosten für zwei grosse Wannenprojekte auf ähnlicher Höhe wie 2017 bleiben. Der Reingewinn werde dagegen sinken, weil sich die hohen Kursgewinne des letzten Jahres kaum wiederholen dürften, schrieb Vetropack.

jb/cf

Ein Beitrag von awp Finanznachrichten

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

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Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

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