Deutsche Bank: Ein echter Verlustgarant!



12:37 22.03.18

Liebe Leser,

die Aktie der Deutschen Bank gerät wieder einmal ins Straucheln: So musste das Papier des Geldinstituts am Mittwoch Abstriche von bis zu 7 Prozent hinnehmen. Die Dax-Aktie rutschte gar stellenweise unter die 12-Euro-Marke ab. Somit wurde das tiefste Niveau seit 18 Monaten erreicht.

Deutliche Verluste im Investmentbanking-Geschäft angekündigt

Was war passiert? Am Mittwoch wurde laut Informationen der Nachrichtenagentur Reuters bekannt, dass die Deutsche Bank im ersten Quartal 2018 mit Belastungen von etwa 450 Millionen Euro im Investmentbanking-Geschäft rechne. Die Gründe: der starke Euro sowie höhere Refinanzierungskosten.

Dies habe Finanzchef James von Moltke am Mittwoch im Rahmen einer Investorenkonferenz der US-Großbank Morgan Stanley in London verkündet. So sorge der derzeit für das Institut ungünstige Euro-Wechselkurs zum US-Dollar dafür, dass man 300 Millionen Euro abstreichen müsse. Die restlichen 150 Millionen Euro sollen durch gestiegene Kosten bei der Refinanzierung zustandekommen, erklärte der CFO.

Verärgerung bei den Anlegern



Zur Einordnung: Der Dax-Konzern hatte am Freitag seine Geschäftsbilanz für 2017 vorgelegt und präsentierte hierbei den dritten Jahresverlust in Folge. Zum Unmut der Anleger will das Geldhaus seinen Mitarbeitern trotzdem Boni in Milliardenhöhe zahlen. Hauptprofiteure der variablen Vergütung in Höhe von zusammengerechnet 2,3 Milliarden Euro sind die Investmentbanker. Die Aktionäre sollen mit einer Dividende von 0,11 Euro je Papier gerade einmal insgesamt 230 Millionen Euro erhalten (Vorjahreswert: 0,19 Euro pro Aktie).

Am Freitag hieß es noch vom Konzernchef John Cryan: „Wir bekräftigen unser Ziel, für das Jahr 2018 wieder einen Nettogewinn und eine wettbewerbsfähige Ausschüttung zu erreichen.“

Ein Beitrag von Marco Schnepf

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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