Achten Sie auf ein konsequentes Money-Management



14:50 16.05.18

Beim Thema Money-Management winken viele Anleger schnell genervt ab. Die Gründe für das Desinteresse sind vielfältig. Mal heißt es wohlwollend, dass man davon schon genug gehört habe, mal wird etwas aggressiver formuliert, dass Stoppkurse völliger Unsinn seien, weil sie entweder vom Makler bewusst gefischt werden oder so spät zur Ausführung kommen, dass sie auch nichts mehr nützen.

Dabei ist das Thema Money-Management weit mehr als nur die Frage, setzte ich überhaupt einen Stoppkurs und wenn ja wo und wie setzte ich ihn. Es geht zunächst einmal darum, die Position so zu gestalten, dass sie psychologisch keinen Schaden anrichten kann. Sie darf weder so klein bemessen sein, dass sie uns überhaupt nicht mehr tangiert und wir sie leicht aus den Augen verlieren, aber auch nicht so groß, dass sie uns zu lähmen beginnt.

Dass eine Position zu groß bemessen wird, ist der weitaus häufigere Fall. Die Konsequenzen spürt ein Anleger sofort. Er kann nachts nicht mehr gut schlafen, denkt auch nach Börsenschluss nur noch an diese Position und ist so aufgewühlt, dass klare Gedanken sich kaum mehr einstellen können. Genau diese werden aber gebraucht, um die Position angemessen managen zu können.

Ein Anleger, der diese Symptome einer gesteigerten Unruhe und Unausgeglichenheit bei sich feststellt, sollte sofort handeln. Ein erster Schritt könnte darin bestehen, die Position unverzüglich durch einen automatischen Stoppkurs zu schützen. Bringt auch dies nicht die gewünschte psychologische Entlastung, sollte die Position durch Teilverkäufe so weit verkleinert werden, dass die Belastung wieder tragbar wird.

Immer im Wohlfühlbreich traden und investieren

Setzten Sie deshalb nicht mehr Geld ein als den Betrag, den Sie für sich als die optimale Positionsgröße erkannt haben. Mag die Chance auch noch so lukrativ und die Aktie auch noch so günstig sein: Sie gewinnen nichts, wenn Sie durch eine stark vergrößerte Position am Ende zwar mehr Euros auf dem Konto haben, dafür aber ein nervliches Wrack geworden sind und Ihre Gesundheit ruiniert haben.

Setzen Sie auch nur das Geld ein, das Sie im Moment wirklich zum Traden oder zum Investieren zur Verfügung haben. Geld, von dem Sie wissen, dass Sie es in einigen Monaten zum Kauf eines neuen Autos oder zur Reparatur der Heizung benötigen, sollten Sie nicht an der Börse investieren.

Die Angst dieses Geld zu verlieren, könnte Ihnen beim Traden leicht einen Strich durch die Rechnung machen und bei Investitionen an der Börse ist der Faktor Zeit eine Komponente, die man als Anleger nun wirklich nicht planen kann. Oftmals benötigen gerade die Trades, die eigentlich besonders schnell abgewickelt werden sollen, am Ende doch wesentlich mehr Zeit als ursprünglich geplant.

Setzten Sie aus dem gleichen Grund auch kein geliehenes Geld an der Börse aufs Spiel. Der Kredit bindet Sie und macht Sie unfrei, sodass Sie am Ende geneigt sein werden, eine Position schneller zu verkaufen oder länger zu halten, nur um der Angst zu entgehen, das von der Bank geliehene Geld zu verlieren.

Stopps: sinnvolles Hilfsmittel oder überflüssiger Ballast?



Zeitdruck ist eine ausgesprochen gefährliche Komponente beim Börsenhandel. Er macht uns nervös, unfrei und unflexibel. Aber Hand aufs Herz: Wer hat schon die Zeit, konstant vor dem Schirm zu sitzen und die Bewegungen der Kurse beständig mitzuverfolgen. Diese Zeit haben nur die Berufstrader und diese werden Ihnen aus Erfahrung bestätigen können, dass es mit Vorliebe gerade dann an der Türe klingelt, wenn es an der Börse hektisch wird.

An dieser Stelle können Stoppkurse helfen, wenn sie denn richtig ausgeführt werden. Hier kommt der Broker ins Spiel. Mancher Anbieter ist an diesem Punkt nicht annähernd so kundenfreundlich, wie es die eigene Werbung behauptet. Im CFD-Handel werden Stopps gerne vom eigenen Broker ausgelöst und auch an der Börse können einige Market Maker der Versuchung nicht widerstehen, bei marktengen Aktien die im Orderbuch platzierten Stopps gezielt zu fischen.

Ob man sich diesen unschönen Praktiken aussetzen will, will wirklich gut überlegt sein. Unabhängig davon, wie die Antwort auf diese Frage ausfällt, sollten Sie jedoch bereits vor dem Kauf festgelegt haben, wie viel Geld Sie maximal mit dieser Position im schlimmsten Fall verlieren wollen. Damit wird der Punkt definiert, an dem Sie unzweifelhaft aktiv werden und die Position auflösen.

Ob dies am Ende mittels eines automatischen Stopps oder eines manuell erteilten Verkaufsauftrags geschieht, ist eine andere Frage. Wichtig ist jedoch, dass Sie vorab definieren, wie viel Geld Sie maximal verlieren können. Danach wird entweder ein Stopp gewählt – oder wenn das aus anderen Gründen nicht sinnvoll ist – die Position so klein gewählt, dass sie auch im Fall der Fälle keinen größeren Schaden anrichten kann.

Ein Beitrag von Dr. Bernd Heim

3 Gründe, wieso diese Aktie Ihnen jetzt +12.330 % Gewinn bringt!

Grund Nr. 1: Diese Aktie revolutioniert kommenden Montag die Automobil-branche, dahinter versteckt sich das „Weiße Gold“.

Grund Nr. 2: Diese Revolution ist gewaltiger als das Elektro-Auto!

Grund Nr. 3: Diese Aktie wird ab dem kommenden Montag nur noch eine Richtung kennen: OBEN!

>> Klicken Sie jetzt HIER, um den Namen der Aktie KOSTENLOS zu erfahren!


=> Diese Kolumne ins Forum einfügen und diskutieren <=


Attachments:

Alternativ0, (text/plain)

Der Download und das Öffnen dieses/dieser Attachments erfolgt auf eigene Gefahr.
Hinweis: Stock-World veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der jeweilige Autor.

Über den Autor
 
Autor: Volker Gelfarth Volker Gelfarth
Volker Gelfarth ist unabhängig beratender Unternehmensanalyst und renommierter Chefredakteur. Seine Publikationen „Die Aktien-Analyse“, Strategisches Investieren“, „Gelfarths Dividenden-Letter“ und „Gelfarths Premium-Depot“ sind seit vielen Jahren unentbehrliches Handwerkszeug privater und institutioneller Aktienanleger.
Der Diplom-Produktions-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich mit seinem Researchunternehmen voll und ganz der Value-Analyse widmete. Mit unermüdlichen Willen analysierte er als einer der ersten systematisch das Anlage-Verhalten der weltweit erfolgreichsten Investoren und machte dieses seinen Lesern zugänglich.

Erfolgsstrategien für Groß- und Kleinanleger Den gelernten Ingenieur interessieren als Grundlage seiner Bewertungen und Empfehlungen vor allem harte Fakten, solide Daten und seriös überprüfte Zahlen.
Seine Leser danken es ihm. Schon seit 2 Jahrzehnten schlagen Gelfarths Empfehlungen Jahr für Jahr die Märkte deutlich. Bis zu 4mal besser als der Dax.

Alle Artikel dieses Autors anzeigen

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?
 
 
Im Bereich Experten:
Top-Flop-Strategie – schlechte und gute Wertpapiere im Blick
Experte: Stefan Hofmann, STOCK-WORLD
Kolumnen
Lage beim DAX entspannt ...
CMC Markets, (17:20)
Experte: CMC Markets,
Türkei-Krise und ...
Cornelia Frey, Börse Stuttgart AG (17:03)
Experte: Cornelia Frey, Börse Stuttgart AG
DAX weiter unter Druck!
Christian Zoller, www.boerse-daily.de (16:50)
Experte: Christian Zoller, www.boerse-daily.de
DOW DAX mit Punktlandung
Thomas Heydrich, Systemstradings.de (16:43)
Experte: Thomas Heydrich, Systemstradings.de
Wirecard und Alibaba: Ein ...
Volker Gelfarth, (15:27)
Experte: Volker Gelfarth,
Gold, Silber, Soros und ...
Feingold-Research, (15:07)
Experte: Feingold-Research,
First Berlin - Almonty ...
First Berlin Equity Rese., (14:56)
Experte: First Berlin Equity Research,
Trends-Update: BMW
Jürgen Sterzbach, boerse-daily.de (14:33)
Experte: Jürgen Sterzbach, boerse-daily.de
DAX - Mehr Stirb ...
Philip Hopf, Hopf Klinkmüller Capital. (14:20)
Experte: Philip Hopf, Hopf Klinkmüller Capital Management K.
Deutsche Bank: Kopf-an-...
Robert Sasse, (14:06)
Experte: Robert Sasse,
Harte Gold – Inbetriebnahme ...
Björn Junker, GOLDINVEST.de (14:03)
Experte: Björn Junker, GOLDINVEST.de
Moonfare bietet Anteile an ...
Stefan Hofmann, Stock-World (13:54)
Experte: Stefan Hofmann, Stock-World
Niquet's World
Neues vom Portal
 
Moonfare bietet Anteile an Private Equity Fonds für Privatanleger
Letzte Börsen-Meldung
 
Letzte Börsen-Analyse
 
Top-Klicks News
 
Top-Klicks Analysen