Gold, Silber - Achterbahn oder Bergtour?



13:23 26.05.18

 

Es ist noch zu früh für mich, um in Jubelstürme auszubrechen, aber die ersten Hürden im Gold und Silber sind genommen. Wer unsere Zielbereiche für Einstiege genutzt hat, steht wie jedes Mal seit Dezember 2017, wenn wir einen Tradingbereich benannt haben, im Plus mit seiner Position.

 

Wir sind noch einige Dollar nicht über den Damm in den Metallen. Es verhält sich beim Traden und Anlegen im Allgemeinen wie mit der alten Kaufmannsregel, im Einkauf liegt der Gewinn. Deswegen hatten wir den Abverkauf der Metalle vor nunmehr gut 5 Wochen antizipiert, hatten uns sodann mit einem Zielbereich exponiert und ganz deutlich dazu geraten, seinen Allerwertesten zu bewegen, wenn die Trendwende erreicht ist. 

 

Etwas, das die allermeisten Kollegen tunlichst meiden, wie der Teufel das Weihwasser.

 

In keiner Branche weltweit außer der Politik ist die Angst größer, an den eigenen Prognosen und Aussagen gemessen zu werden. Man stelle sich vor, die Anleger hätten eine genaue Statistik, bei der man sehen könnte, wie oft die Prognose des jeweiligen Analysten eingetroffen ist. 

Das wäre für die absolute Mehrheit der Branche die Büchse der Pandora, der Untergang.

 

Jeder hat Angst, seine Worte und Aussagen bei Nicht-Eintreffen der Prognose um die Ohren geschleudert zu bekommen. Deswegen halten sich auch so gut wie alle Analysten möglichst vage, deuten an, es könnte so oder so, warten wir mal diese oder jene Daten ab. Die COT-Daten haben zum Abverkauf oder Anstieg geführt, je nachdem wie ich die Geschichte gestalten will.

 

In den 6 Jahren, seit ich Analysen veröffentliche, werden Sie und dafür lege ich meine Hand ins Feuer, nie auch nur ein einziges Mal eine Ausrede hören, warum wir einen Zielbereich falsch berechnet haben. Es ist niemand anderes schuld, es existieren keine externen Faktoren, keine fundamentalen Ereignisse oder die tausend Mal heraufbeschworene Manipulation der Märkte.

 

Frei nach dem Motto: „Eigentlich hätten wir eine 100% Trefferquote, aber durch die Manipulation der Märkte, wird ein Zielbereich von Mal zu Mal durchstoßen und deshalb liegen wir nur bei 78%.“

 

Frau Lehrerin, der Hund hat meine Hausaufgaben gefressen. Der Markt läuft irrational,

 

Viele regen sich auf, weil die Berichte ihnen zu aggressiv, überheblich, provokant oder irgendwie in der Tonalität nicht passend geschrieben sind. Alles richtig, ich schreibe jedoch nicht, um irgendjemandem zu gefallen, das sollte bereits bemerkbar geworden sein. Wen das grundsätzlich stört, der liest auch die Bild Zeitung nur um des echauffieren willens.

 

Wenn wir Recht behalten mit der Prognose, wird das nicht verschämt gesagt, gern auch laut, es exponiert sich ja sonst keiner und wenn wir falsch liegen, gibt es keinerlei Ausreden. Mund abputzen, schütteln und weiter geht’s.

 

Nach wie vor kann es im aktuellen Umfeld noch nach unten durchschlagen, ganz klar, die Möglichkeit besteht. Noch ist nichts in trockenen Tüchern. Bei Gold war die erste Hürde die 1301$, diese ist gestern genommen worden, das ist ein erstes positives Zeichen, mehr nicht. Vor uns stehen die 1333$ als nächste Hürde, diese MÜSSEN genommen werden.



 

 

Wer wie ich im mittleren 1280$ Bereich seine Position gekauft hat, kann bereits seine Position auf Break Even stellen. Also sein komplettes Risiko aus dem Markt nehmen. Wie immer, nicht mit Knock-outs oder Optionen handeln, das sind keine Future Preise und daher für die Umsetzung unsere Analyse nicht zu empfehlen!

 

 

Im Silber hatten wir den wichtigen Widerstand bei 16,68$ benannt, welcher genommen werden muss. Aktuell stehen wir ganz knapp darüber. Da ist noch nichts sicher, die Tendenz ist jedoch gut.

Im GLD stehen wir an der wichtigen 123,44$ Marke, auch hier ist es ein gutes Zeichen, es stehen jedoch noch wichtige Marken vor uns und überwunden ist der Widerstand noch nicht.

 

 

Zusammengefasst kann gesagt werden, das wir uns aktuell, an für den kurz- und mittelfristigen Verlauf entscheidenden Marken befinden. 

Diese entscheiden über ein weiteres Eintauchen in den Zielbereich wenn wir die Marken nun nicht überwinden können. Sollte sich die Bewegung nun durchsetzen, bestätigt sich unsere Primärerwartung und wir sollten zeitnah die nächsten bullischen Level anlaufen.

 

Im am Sonntag für Abonnenten erscheinenden Weekend Update, werden wir die verschiedenen Möglichkeiten eruieren, um auf beide Situation vorbereitet zu sein. 

Es gibt für uns keinen guten oder schlechten Marktverlauf, es gibt nur fehlende oder ausreichende Maßnahmen um auf diese richtig zu reagieren.

 

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© Philip Hopf Hopf-Klinkmüller Capital Management GmbH & Co. KG

 

 

 

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Über den Autor
 
Autor: Philip Hopf Philip Hopf,
Hopf Klinkmüller Capital Management KG

Philip Hopf ist geschäftsführender Gesellschafter der Hopf Klinkmüller Capital Management KG. Die HKCM KG beschäftigt sich mit der Risikoabwägung bei Investitionsentscheidungen in die Rohstoffmärkte und richtet sich an Anleger die Fragen zum Kauf und Lagerung von Physischen Edelmetallen haben. Philip Hopf hat sich auf die Bereiche Marktpsychologie und Analyse via Elliott Wellen Theorie spezialisiert und befasst sich hiermit regelmäßig in seinen Artikeln.

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