AB Inbev: Ball rollt, Bier fließt



12:36 14.06.18

Ob Sie Fußball mögen und den Start der Fußball-WM entsprechend feiern oder nicht, es steht außer Frage, welches das beherrschende Thema der nächsten Wochen sein wird. Mit einem Mini Future Long können Sie mit einer Bier-Aktie vom steigenden Konsum während der WM mit einer Trend-Chance von 150 Prozent profitieren.

Alle vier Jahre steht das größte Fußball-Ereignis der Welt ins Haus. Die Fußball-Weltmeisterschaft findet vom 14. Juni bis 15. Juli in Russland statt. Zum Fußball gehört nicht nur das passende Trikot, die schmackige Bratwurst und die entsprechende Bildschirmdiagonale beim Fernseher, in Deutschland und vielen anderen Ländern gehört zu einem vollständigen Fußball-Genuss, und nicht nur dazu, ein kühles Bier. Der Verband der deutschen Bierbrauer geht von einem Absatzplus von zwei Prozent durch die Fußball-WM aus, das bedeutet hierzulande, dass 10 bis 14 Millionen Liter mehr konsumiert werden.

Fast jedes dritte Bier

Anheuser-Busch Inbev, kurz AB Inbev, ist der größte Brauereikonzern der Welt. Zu den bekanntesten Marken der Nummer eins auf dem weltweiten Biermarkt gehören unter anderem Becks, Franziskaner, Löwenbräu, Diebels, Hasseröder, Corona, Stella Artois und Budweiser, zum neunten Mal offizielles Bier der Fußball-WM. Im Jahr 2008 entstand der Konzern durch die Übernahme von Anheuser-Busch durch die belgische Inbev. 2016 schluckte AB Inbev die britische SAB Miller und braut seitdem fast jedes dritte Bier, das auf der Welt getrunken wird. Fokus liegt dabei auf den Schwellenländern.

Unter Wert gehandelt

Dort steigt die Lust auf Bier mit steigendem Einkommen an. Unterstützt wird die Annahme steigender Kurse zusätzlich von den Analysten. Die britische Investmentbank HSBC hob Anfang Juni ihre Bewertung für die AB-Inbev-Aktie von Halten auf Kaufen an und setzte ihr Kursziel von 115 auf 116 Euro nach oben. Der Bierbrauer fokussiere sich nicht mehr nur auf Übernahmen, sondern auf Wachstum aus eigener Kraft, lautete die Begründung. Laut HSBC würde die Aktie mit einem Abschlag zu ihrem fairen Wert gehandelt. Mit einer starken Nachfrage in China, Europa und Mexiko startete AB Inbev gut ins Jahr.

Unterstützung gebildet

Gewinn und Umsatz stiegen im ersten Quartal. Durch die Übernahme von SAB Miller konnte AB Inbev Spareffekte realisieren, die sich nun in den Zahlen niederschlugen. Jedoch führte der Start einiger Marketing-Maßnahmen vor der für Brauereien wichtigen Fußball-WM zu einigen Kosten. Bereits im zweiten Quartal von April bis Juni könnte sich das Turnier in den Zahlen auswirken. Technisch bildete die AB-Inbev-Aktie vor kurzem eine Unterstützung bei 79,40 Euro aus, nachdem sie in den Monaten zuvor aus dem dreistelligen Bereich gefallen war. Von dort aus könnte der Aktie die Erholung gelingen.

AB Inbev (Tageschart in Euro) Tendenz:
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 85,64 // 95,03 // 107,30
Unterstützungen: 81,83 // 79,40 // 78,62

Mit einem Mini Future Long (WKN CQ77WQ) können risikofreudige Anleger, die von einer steigenden AB-Inbev-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 7,5 überproportional profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt aktuell 10,1 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an. Dieser könnte hier unter der im Chart dargestellten Unterstützung im Basiswert bei 79,30 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich ein Stoppkurs von 0,76 Euro. Ein Kursziel nach oben könnte sich um 100 Euro befinden. Das Chance-Risiko-Verhältnis der spekulativen Idee beträgt 4,6 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: CQ77WQ
Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 1,12 - 1,13 Euro
Emittent: Citigroup
Basispreis: 72,07 Euro
Basiswert: AB Inbev
KO-Schwelle: 75,00 Euro
akt. Kurs Basiswert: 83,50 Euro
Laufzeit: Open end
Kursziel: 2,83 Euro
Hebel: 7,5
Kurschance: + 150 Prozent
Quelle: Börse Frankfurt



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Über den Autor
 
Autor: Jürgen Sterzbach Jürgen Sterzbach,
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Das Auf und Ab an den Finanzmärkten faszinierte Diplom-Volkswirt univ. Jürgen Sterzbach schon seit jeher. Mit der Charttechnik fand er ein geeignetes Instrument, die Veränderungen der Kurse erklären zu können. Fundamentale und volkswirtschaftliche Daten geben ihm dabei den passenden Analyserahmen. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler, der sich im Studium auf Geldpolitik und Ökonometrie fokussierte, schreibt als freier Journalist und ständiger Marktbeobachter seit mehreren Jahren über Aktien, Zertifikate, Hebelprodukte und weitere strukturierte Finanzanlagen. Analysen und Beobachtungen zur Wirtschaftslage und zum Börsengeschehen veröffentlicht er unter anderem im monatlich erscheinenden Finanz-Informationsdienst „Finanzen und Börse“ (www.finanzen-und-boerse.de). Sein Anliegen ist es, komplexe Sachverhalte einfach und für jedermann verständlich darzustellen. Mit Fachjargon Anschein zu schinden liegt ihm nicht – klare Worte dagegen umso mehr. Sein Wissen bringt er in den professionellen Trading-Diensten der Financial Services Group ein und veröffentlicht dort ebenso werthaltige Sonderpublikationen wie „Technische Analyse“ und „Schnellkurs Zertifikate“. Seine erfolgreichen Strategien zeigt er nun exklusiv im Expertenteam von Börse Daily im donnerstags erscheinenden Newsletter „Trends“, der unter anderem bereits von der australischen Investmentbank Macquarie an seine Kunden versendet wurde.

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