Was ist die EZB?



08:00 25.06.18

Die EZB ist die Abkürzung für die Europäische Zentralbank, die als offizielles Organ der Europäischen Union zählt. Sie wurde im Jahr 1998 im letzten der drei Schritte zur Vorbereitung und Installation des gemeinsamen europäischen Währungssystems gegründet und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Sie gilt als Währungsbehörde und als zentrale Institution des Eurosystems und des Einheitlichen Aufsichtsmechanismus.

Die EZB arbeiten sehr eng mit den nationalen Zentralbanken (NZB) zusammen und bildet mit ihnen zusammen das Europäische System der Zentralbanken (ESZB). Geleitet wird die Europäische Zentralbank von Mario Draghi, als Vizepräsident fungiert Vitor Constancio. Der Präsident repräsentiert di Europäische Zenralbank im Ausland, wie zum Beispiel bei Treffen wie dem G20 Gipfel. Er wird vom Europäischen Rat gewählt und die reguläre Amtszeit umfasst acht Jahre, wobei eine Wiederwahl von vornherein ausgeschlossen ist.

Der EZB-Rat bildet das wichtigste Gremium für Beschlüsse der Europäischen Zentralbank und besteht aus sechs Mitgliedern aus dem Direktorium der EZB sowie aus den Präsidenten der 19 nationalen Zentralbanken. Insgesamt arbeiten in der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aus ganz Europa kommen und in guter Zusammenarbeit mit den nationalen Zentralbanken und den nationalen Aufsichtsbehörden eine große Vielzahl an wichtigen Aufgaben für das Eurosystem übernehmen.

Welche Aufgaben die Europäische Zentralbank (EZB) beziehungsweise das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) hat, wird im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, den so genannten AEU-Vertrag geregelt sowie in den Satzungen vom ESZB und der EZB weiter ausgeführt. Als wichtigstes Ziel von EZB und ESZB gilt nach den Vorgaben von Artikel 127 Absatz 1 aus dem AEU-Gesetz die Gewährleistung der Preisstabilität in der Eurozone.

In dem Gesetz heißt es zudem, dass zu den Aufgaben der EZB auch gehört, die Wirtschaftspolitik in der Europäischen Union zu unterstützen, damit die im Artikel 3 im Vertrag über die Europäische Union beschlossenen Ziele für die Gemeinschaft realisiert werden können. Hier soll die Europäische Zentralbank aber nur unterstützend tätig werden, sofern das möglich ist, ohne die Absichten bezüglich der Stabilität des Preises zu beeinträchtigen.

Zu solchen im Artikel 3 des Vertrags über die Europäische Union verfassten Zielen der Europäischen Union gehören zum Beispiel die nachhaltige Entwicklung von Europa und das immer auf der Grundlage des ausgewogenen Wirtschaftswachstums und der Einhaltung der Preisstabilität, die somit nicht nur das Ziel der EZB, sondern auch der gesamten Europäischen Union ist. Zudem ist die Europäische Union laut Artikel 3 dazu angehalten, für eine soziale Marktwirtschaft zu sorgen, die wettbewerbsfähig ist und sich gleichzeitig durch einen sozialen Fortschritt und Vollbeschäftigung auszeichnet.



Neben der Preisstabilität und der Unterstützung der EU ergeben sich zudem grundlegende Aufgaben für die EZB. Dazu gehören die Festlegung und Ausführung der Geldpolitik für die gesamte Eurozone, die Durchführung von Devisengeschäften, das Halten und Verwalten von offiziellen Währungsreserven der Mitglieder des Eurosystems sowie die Förderung und Überwachung der Funktionsfähigkeit sämtlicher Zahlungssysteme. Zudem obliegt der Europäischen Zentralbank die Aufsicht über die Banken und Kreditinstitute, welche ihre Niederlassung in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben.

Eine zudem sehr wichtige und nur der EZB zustehende Aufgabe ist die Ausgabe von Banknoten innerhalb der Staaten der Eurozone. Zudem werden in enger Zusammenarbeit mit den nationalen Zentralbanken Statistiken erhoben, welche zur Umsetzung der verschiedenen Aufgaben notwendig sind. Für die Erfüllung der Aufgaben werden zudem enge Beziehungen mit verschiedenen Organen und Einrichtungen gepflegt, die sich sowohl im nationalen Raum als auch auf internationaler Ebene befinden.




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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

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