Nemetschek: Highflyer mit charttechnischem Ausbruch!



14:46 17.07.18

Die Aktie des Architektur- und Bausoftware-Anbieters Nemetschek kenne ich schon seit den Zeiten des Neuen Marktes. Schon damals startete die Aktie durch, brach dann aber später mit dem NEMAX ein. Heute jedoch steht die Gesellschaft besser da als jemals zuvor – auch dank eines sehr cleveren Managements!

Ein Professor bewahrte die Ruhe…

Wie eingangs bereits erwähnt, startete die Aktie seinerzeit schon am Neuen Markt durch, ehe sie mit dem Neuen Markt einbrach. Allerdings hatte man hier seit jeher ein tolles Management, zur damaligen Zeit noch um den Firmengründer und CEO Professor Georg Nemetschek herum. Dieser bereits 1934 geborene Bauingenieur hat sich, inzwischen verwitwet, allerdings natürlich längst aus der Führung seines Unternehmens verabschiedet.

Zur damaligen „Hype“-Zeit des Neuen Marktes war es rückblickend m.E. jedoch sehr wichtig, dass der Firmengründer noch als CEO fungierte. Denn dieser hatte natürlich den schwierigen Aufbau seines Unternehmens hautnah miterlebt und schmiss somit nicht mit dem schnellen Geld, dass man durch einen Börsengang am Neuen Markt machen konnte, um sich. So konnte man einen Teil dieses Geldes später zur Übernahme des seinerzeit ebenfalls am Neuen Markt notierten Wettbewerbers Graphisoft verwenden.



Quasi-Monopol in hochinteressanter Marktnische!

Da der Markt, in dem Nemetschek und einst eben auch Graphisoft unterwegs waren, ein so spezieller Markt war, gab es bei den Übernahmeplänen auch keinerlei Einspruch des Kartellamts. Anscheinend haben die Wettbewerbshüter, ähnlich wie bei der Übernahme von Parsytec durch ISRA Vision, die durch die Übernahme entstehende Quasi-Monopolstellung des Unternehmens gar nicht bemerkt. Umso leichter konnten Nemetschek (und auch ISRA Vision) daher in den letzten Jahren wachsen und wachsen.

Die Marktposition bei Nemetschek war und ist dabei so stark, dass man – obgleich ja ein Softwareanbieter – das Cloudgeschäft nahezu völlig ignorieren konnte. Hier könnte höchstens durch den Teilwettbewerber RIB Software bald etwas Konkurrenzdruck aufkommen. Große Sorgen darüber machen sich aber scheinbar weder das Management noch die Aktionäre. Dies sieht man schon daran, dass die Aktie zuletzt auf neue Allzeithochs ansteigen und damit einen charttechnischen Ausbruch aufs Börsenparkett zaubern konnte. Das Kursziel aus diesem charttechnischen Kaufsignal liegt dementsprechend bei bis zu 135,00 Euro!


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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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