Commerzbank, Volkswagen und Linde mit höchsten Wochengewinnen



14:37 16.09.18

Mit einem Plus von 1,4 Prozent ist dem DAX erneut der Sprung über die 12.000er Marke gelungen. Damit klettert der Deutsche Aktienindex um 165 Punkte auf 12.124 Zähler. Auch wenn es am Aktienmarkt damit zu einer Erholung kam ist der Trend weiterhin negativ.

DAX gewinnt 1,4 Prozent auf 12.124 Punkte

Zu Wochenbeginn ging es beim DAX vorsichtig nach oben. Der DAX legte um 0,2 Prozent gegenüber dem Handelsschluss der Vorwoche zu. Zurückhaltung war auch am Dienstag auf dem Börsenparkett zu spüren. Der schwelende Streit um den Handelskonflikt sorgt momentan für Unsicherheit. Hoffnung auf Gespräche zwischen China und den USA und damit eine Beruhigung im Handelskonflikt sorgten für einen Tagesgewinn beim DAX in Höhe von 0,5 Prozent. Keine Neuigkeiten gab es von der EZB-Sitzung am Donnerstag – der DAX ging mit einem Plus von 0,2 Prozent so gut wie unverändert aus dem Handel. Zum Wochenende legte der DAX mit einem Plus von 0,6 Prozent ordentlich zu, ohne das es deutliche Gründe für diesen Kursanstieg gab.

Commerzbank, Volkswagen und Linde mit höchsten Wochengewinnen

Eine Spekulation über eine Großfusion zwischen der Commerzbank und der Deutschen Bank sorgte für einen deutlichen Kursgewinn beim kleineren Institut. Die Aktie der Commerzbank legt um 7,5 Prozent auf 8,82 Euro zu. Aktien von Volkswagen zählen mit einem Kursplus in Höhe von 5,8 Prozent auf 144 Euro ebenfalls zu den Wochengewinnern und bei Linde geht es um 4,8 Prozent auf 197,10 Euro nach oben.

Merck, Bayer und infineon mit höchsten Verlusten

Auf der Verliererseite standen dagegen die Papiere von Merck. Die Aktie wird von den Analysten derzeit als weniger aussichtsreich eingestuft. Der Kurs gab gegenüber der Vorwoche 2,7 Prozent auf 86,40 Euro nach. Bei Bayer geht es um 2,3 Prozent auf 71,82 Euro nach unten. Eine schwache Sektoranalyse belastet die Speicherchiphersteller. Diesem Trend konnten sich die Papiere von infineon nicht entziehen und notieren mit einem Kursverlust von 1,6 Prozent auf 19,76 ebenfalls als Wochenverlierer.



September als traditionell schwacher Börsenmonat

Zahlreiche Konflikte belasten derzeit den Aktienmarkt. Der September gilt darüber hinaus traditionell als schwacher Börsenmonat. Unter dieser Konstellation sind für den DAX derzeit keine großen Sprünge zu erwarten. Daher ist in den kommenden Tagen eher mit erneut fallenden Kursen unter die Marke von 12.000 zu rechnen.
 
     
    






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Über den Autor
 
Autor: Jürgen Schwenk Jürgen Schwenk,
Herausgeber Bullenbrief

Während seines Studiums mit dem Schwerpunkt Bank lernte Jürgen Schwenk verschiedene Abteilungen einer Großbank kennen. Nachdem es ihm gerade der Umgang im Privatkundengeschäft mit der Wertpapierberatung angetan hatte, wurde der Grundstein für sein umfangreiches Börsenwissen gelegt. Im Studium vertieft er die Fachrichtung rund um die Wertpapiere und schrieb schließlich in diesem Fach im Jahr 2000 seine Diplomarbeit über "Elektronische Handelsplattformen als Konkurrenz zu traditionellen Börsen". Heute ist dies mit dem außerbörslichen Handel bereits Realität geworden. Nachdem Jürgen Schwenk bei der ehemaligen Hypo Bank und der fusionierten HypoVereinsbank genügend Praxis gesammelt hatte, wechselte er beruflich direkt an den Puls der Börse und lies sich in Frankfurt am Main nieder. Dort analysierte er neben den Börsenentwicklungen für die Bullenbrief-Ausgaben-Ausgaben die Entwicklungen und Risiken von Deka-Fonds. Inzwischen blickt der Autor auf professionelle Börsenerfahrung seit 1997 zurück, die geschickt und unterschwellig in die wöchentlichen Börsenbrief-Ausgaben einfließen. Der kostenlose Börsenbrief “Bullenbrief” kann unter www.bullenbrief.de abonniert werden.

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