Kibaran: Prozess zur Herstellung von Batteriegraphit erneut optimiert



13:05 22.10.18

Als „herausragend“ bezeichnet die australische Graphitgesellschaft Kibaran Resources (WKN A1C8BX / ASX KNL) die Ergebnisse jüngster Optimierungstests am EcoGraf-Verfahren. Diese hätten gezeigt, dass der umweltfreundliche Prozess zur Herstellung von Batteriegraphit (sphärischem Graphit) extrem effektiv bei der Verarbeitung von Graphit aus einer großen Zahl unterschiedlicher Quellen zu einem Produkt ist, das in Lithium-Ionen-Batterien verwendet werden kann.

Kibaran zufolge erreichten die in der deutschen Pilotanlage des Unternehmens durchgeführten Optimierungstests eine signifikante Reduzierung der Verbrauchsmaterialien und der Verarbeitungszeit im Vergleich zur 2017 vorgelegten Machbarkeitsstudie.

Wie erwähnt, kann EcoGraf laut der Optimierungsstudie nun eingesetzt werden, um Graphit aus einer großen Zahl verschiedener Quellen zu Batteriegraphit zu verarbeiten. So erbrachte die Verarbeitung von Graphit von Kibarans Epanko-Projekt in Tansania einen Kohlenstoffgehalt von bis zu 99,98% und auch die Verarbeitung von Graphit aus zehn anderen Quellen weltweit erreichte bis zu 99,98% Kohlenstoff! Sieben Proben von Naturflockengraphit erbrachten zudem 99,95% Kohlenstoff.

Kibaran wird die Ergebnisse der Optimierungsstudie nutzen, um die Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2017 in Bezug auf eine entsprechende Verarbeitungsanlage zu aktualisieren. Zudem gelang es dem Unternehmen, einen langfristigen Liefervertrag über Standardgraphit abzuschließen. Dieses soll als Ausgangsmaterial für die Phasen Eins und Zwei des eigenständigen Weiterverarbeitungsprojekts dienen. Die Kosten für dieses Material werden auf den globalen Marktpreisen für äquivalente Graphitprodukte liegen, und Kibaran wird voraussichtlich im Jahr 2019 rund 6.000 und im Jahr 2020 rund 10.000 Tonnen benötigen.

Der Plan, eine eigenständige Anlage zur Herstellung von batteriefähigem Graphit zu errichten, hat unserer Ansicht nach Hand und Fuß. Zumal die Europäische Batterie-Allianz schon kurzfristig eine signifikante Nachfrage nach Batterierohstoffe aus Europa erwartet, nachdem die deutsche Regierung im September ankündigte, die Entwicklung einer Produktionsstätte für Lithium-Ionen-Batterien in Deutschland fördern zu wollen. (Wir berichteten.)



Und das stützt die Ansicht von Kibaran, dass sowohl Europa als auch die Region Asien-Pazifik Produktionszentren für Batterien errichten werden, um den jeweiligen, im Wettbewerb stehenden Endverbrauchern gerecht zu werden. Ein umweltfreundlicheres Verfahren zur Produktion von Batteriegraphit, in Deutschland angesiedelt, passt in diesem Zusammenhang unserer Ansicht nach ganz hervorragend.

Wir werden selbstverständlich über die weiteren Fortschritte berichten!


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Über den Autor
 
Autor: Björn Junker Björn Junker,
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