Bitcoin: Ausgesprochen ruhiges Halbjahr



12:00 09.11.18

War der Bitcoin am Ende doch nur eine Blase? Nachdem die Kryptowährung gegen Ende 2017 bei fast 20.000 US Dollar lag, kam es wenige Wochen zum Absturz - nicht nur, dass der Bitcoin aktuell bei rund 6.000 US Dollar liegt, scheint sich auch keiner mehr für die Kryptowährung zu interessieren.

Doch auch wenn die letzten Monate ruhig waren, so heißt das nicht, dass es nicht bald wieder eine Rally geben könnte. Der Bitcoin hat schon mehrfach bewiesen: Totgesagte leben länger. Schlussendlich gibt es diverse Anzeichen, sodass es durchaus sein kann, dass der Bitcoin 2019 wieder nach oben klettert. Wer selbst in den Bitcoin investieren will, sollte - sofern noch nicht vorhanden - einen Krypto Broker Vergleich durchführen.

Nur so bekommt man die Gewissheit, sich für den Broker mit den besten Konditionen entschieden zu haben.

Glauben institutionelle Anleger an ein Comeback?

Folgt man dem Bericht der Digital Currency Investment Company Grayscale Investments, so wird schnell ersichtlich, dass der Großteil der Gelder von den institutionellen Anlegern kam, die ihr Geld in Fondseinlagen gesteckt haben. Ein Umstand, der darauf hinweist, dass ein Bullrun wohl immer realistischer wird - warum sollte man sich sonst mit Bitcoin und Konsorten eindecken?

Von Seiten des Grayscale Investments wird akkreditierten Anlegern wie auch Institutionen die Möglichkeit gegeben, über ein bereits reguliertes Investmentverfahren in Kryptowährungen investieren zu können. Aktuell gibt es ein Einzelportfolio mit Bitcoin (BTC), Litecoin (LTC), Ripple (XRP), Ethereum und Ethereum Classic (ETH und ETC), ZenCash (ZEN), Zcash (ZEC) und Bitcoin Cash (BCH). Zudem wird ein Digital Asset Large-Cap-Fonds betrieben, der aus einem in Bitcoin, Ethereum, Ripple, Litecoin wie Bitcoin Cash geführten Portfolio besteht.

In digitalen Währungsfonds liegen über 8,1 Millionen US Dollar



Mehr als 8,1 Millionen US Dollar, so der Bericht von Grayscale Investments, sind in digitale Währungsfonds geflossen - rund 70 Prozent der Einlagen stammten von institutionellen Investoren. 329,5 Millionen US Dollar wurden seit Jahresbeginn einbezahlt - der Anteil der institutionellen Anleger liegt bei 59 Prozent.

Daten, die sehr wohl darauf hindeuten, dass sich immer mehr Finanzinstitute für Investitionen in digitale Vermögenswerte, allen voran in den Bitcoin, interessieren, sofern es ein geregeltes Anlageinstrument gibt. Derzeit gibt es einen diversifizierten Digital Asset Fond und acht Single-Asset-Fonds. In den Bitcoin Investment Trust gab es die meisten Zuflüsse - Altcoin-Fonds wurden verhältnismäßig wenig genutzt.

Bitcoin bleibt die Nummer 1

Beschäftigt man sich mit dem dritten Quartal, so sind 73 Prozent der getätigten Investments direkt in den Bitcoin Investment Trust geflossen - betrachtet man die Zuflüsse seit Jahresbeginn, so liegt man bei 66 Prozent. Wenn schon in Kryptowährungen investiert wird, dann will man sein Geld zumindest in die bekannteste digitale Währung stecken.

Der Ethereum Classic Trust, der mit April 2017 gegründet wurde, war der zweitbeliebteste Fonds. Der drittgrößte Fonds war der erst kürzlich aufgelegte ZEN Investment Trust. Der dritte Quartalsbericht gibt auch einen interessanten Einblick über die Investoren. So waren die zweitgrößte Investorengruppe jene mit Vorsorgekonten - der Anteil beträgt hier rund 18 Prozent.

Akkreditierte Anleger, also vermögende Privatpersonen, haben im dritten Quartal rund 11 Prozent ausgemacht. Rund 1 Prozent stammt aus Zuflüssen aus Family Offices. Von den US Investoren kam der Großteil des Geldes (64 Prozent) - rund 34 Prozent kamen von Offshore-Investoren.




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