United Internet: Das kann doch einfach nicht wahr sein!



09:50 12.02.19

Technische Analyse: Eine Betrachtung der charttechnischen Entwicklung einer Aktie mithilfe des gleitenden Durchschnitts kann dazu genutzt werden, den aktuellen Trend des Wertpapiers zu ermitteln. Schauen wir uns den gleitenden Durchschnitt des Schlusskurses der United Internet-Aktie aus den letzten 200 Handelstagen an. Dieser Wert beträgt aktuell 43,86 EUR. Damit liegt der letzte Schlusskurs (31,77 EUR) deutlich darunter (Unterschied -27,56 Prozent). Wir bewerten die Aktie auf dieser Basis damit als „Sell“ Wie sieht diese Rechnung aus, wenn man den gleitenden Durchschnitt auf Basis der letzten 50 Handelstage bestimmt? Auch für diesen Wert (37,1 EUR) liegt der letzte Schlusskurs unter dem gleitenden Durchschnitt (-14,37 Prozent), somit erhält die United Internet-Aktie auch für diesen ein „Sell“-Rating. Die United Internet-Aktie wird für die einfache Charttechnik in Summe somit mit einem „Sell“-Rating versehen.

Analysteneinschätzung: Von Analysten wird die United Internet-Aktie aktuell mit „Buy“ bewertet. Dieses Rating setzt sich aus 13 „Buy“-, 3 „Hold“- und 0 „Sell“-Bewertungen zusammen, welche in den letzten zwölf Monaten abgegeben wurden. In einer zweiten Betrachtung ist auch die Einstufung der Analysten für den vergangenen Monat interessant. Hier hat sich folgendes Bild ergeben: 2 Buy, 2 Hold, 0 Sell. Damit führen die jüngsten Analysen zu einem Gesamturteil von „Buy“. Legt man die durchschnittliche Kursprognose der Analysten zugrunde (55,07 EUR) hat das Wertpapier ein Aufwärtspotential von 73,33 Prozent (ausgehend vom letzten Schlusskurs, 31,77 EUR), was einer „Buy“-Empfehlung entspricht. Alles in allem erhält United Internet eine „Buy“-Bewertung für diesen Abschnitt der Analyse.

Sentiment und Buzz: Starke positive oder negative Ausschläge in der Internet-Kommunikation lassen sich mit unserer Analyse präzise und frühzeitig erkennen. Die Stimmung hat sich für United Internet in den vergangenen Wochen jedoch deutlich eingetrübt. Die Aktie bekommt von uns dafür eine „Sell“-Bewertung. Die Diskussionsstärke misst die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer in den sozialen Medien. Für United Internet haben unsere Programme in den letzten vier Wochen keine außergewöhnliche Aktivität gemessen. United Internet bekommt dafür eine „Hold“-Bewertung. Insgesamt wird die Aktie auf dieser Stufe daher mit einem „Sell“ bewertet.



Relative Strength Index: Wer die Dynamik eines Aktienkurses bewerten will, kann auf den prominenten Relative Strength-Index zurückgreifen, den RSI. Hiernach wird für einen Zeitraum von 7 Tagen (oder für 25 Tage als RSI25) das Verhältnis von Auf- und Abwärtsbewegungen auf einen Abstand von 0 bis 100 normiert. Der United Internet-RSI ist mit einer Ausprägung von 85,75 Grundlage für die Bewertung als „Sell“. Der RSI25 beläuft sich auf 71,98, woraus für 25 Tage eine Einstufung als „Sell“ resultiert. Dieses Gesamtbild führt zu einem Rating „Sell“.


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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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