Siemens: Besser könnte es gar nicht laufen!



11:31 14.02.19

Relative Strength Index: Ein prominentes Signal der technischen Analyse, der Relative Strength-Index, RSI, bezieht die Auf- und Abwärtsbewegungen von Kursen in einem Zeitraum von – musterhaft – 7 Tagen aufeinander. Bei einer Ausprägung zwischen 0 und 30 gilt ein Wert als „überverkauft“, bei 70 bis 100 als „überkauft“ und dazwischen als neutral. Der RSI der Siemens führt bei einem Niveau von 72,57 zur Einstufung „Sell“. Der RSI25, bezogen auf einen Zeitraum von 25 Tagen, ist mit 63,44 ein Indikator für eine „Hold“-Einschätzung auf diesem Niveau. Damit stellt sich die Gesamteinschätzung auf „Sell“.

Analysteneinschätzung: Für die Siemens sieht es nach Meinung der Analysten, die in den vergangenen 12 Monaten eine Empfehlung ausgesprochen haben, wie folgt aus: Insgesamt ergibt sich ein „Hold“, da 0 Buc, 2 Hold, 0 Sell-Einstufungen vorliegen. In Reports jüngeren Datums kommen die Analysten im Schnitt zur gleichen Beurteilung – unterm Strich ist das Rating für das Siemens-Wertpapier aus dem letzten Monat „Hold“ (0 Buy, 1 Hold, 0 Sell). Interessant ist das Kursziel der Analysten für die Siemens. Im Durchschnitt liegt dies in Höhe von 0 EUR. Das bedeutet, der Aktienkurs wird sich demnach um -100 Prozent entwickeln, da der Kurs zuletzt bei 92,23 EUR notierte. Dafür gibt es das Rating „Sell“. Die Analysten-Untersuchung führt daher insgesamt zur Einstufung „Buy“.

Branchenvergleich Aktienkurs: Siemens erzielte in den vergangenen 12 Monaten eine Performance von -11,45 Prozent. Ähnliche Aktien aus der „Industriekonglomerate“-Branche sind im Durchschnitt um 1,48 Prozent gestiegen, was eine Underperformance von -12,93 Prozent im Branchenvergleich für Siemens bedeutet. Der „Industrie“-Sektor hatte eine mittlere Rendite von 1,96 Prozent im letzten Jahr. Siemens lag 13,41 Prozent unter diesem Durchschnittswert. Die Unterperformance sowohl im Branchen- als auch im Sektorvergleich führt zu einem „Sell“-Rating in dieser Kategorie.



Fundamental: Mit einem aktuellen KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) von 11,93 liegt Siemens unter dem Branchendurchschnitt (67 Prozent). Die Branche „Industriekonglomerate“ weist einen Wert von 35,65 auf. Die Aktie ist damit aus heutiger Sicht unterbewertet und erhält eine „Buy“-Bewertung auf der Basis fundamentaler Kriterien.


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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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