Bitcoin Daytrading: Darauf sollte man achten



14:33 22.02.19



Der Bitcoin, die wohl bekannteste wie auch beliebteste Kryptowährung, hat gegen Ende 2017 für Furore gesorgt, als man plötzlich an der 20.000 US Dollar-Marke kratzte. Nun, Anfang 2019, befand sich die digitale Währung im Bereich der 4.000 US Dollar. Ist das Krypto-Feuer erloschen? War es am Ende doch nur eine Blase, die geplatzt ist? Der Bitcoin hat aber immer wieder bewiesen, dass Totgesagte länger leben.

Der Umstand, dass der Bitcoin im Jahr 2018 mehr als 80 Prozent des Werts verloren hat, sorgte natürlich dafür, dass es einige Investoren gab, die extrem viel Geld verloren haben. Noch immer halten viele Investoren an den Einlagen fest. Die Hoffnung, dass der Wert des Bitcoin wieder steigt, wollen Bitcoin Trader einfach nicht aufgeben. Der Anstieg, der im Jahr 2017 dokumentiert wurde, soll bald wieder - der Meinung sind zumindest ein paar Experten und Krypto-Fans - beobachtet werden können.

Aufgrund der Tatsache, dass der Kurs des Bitcoin ständig nach oben wie nach unten gehen kann, gibt es immer mehr Menschen, die nicht auf eine Wertsteigerung hoffen, sondern spekulieren, wie sich der Kurs der Kryptowährung entwickelt. Ein Umstand, der dazu führt, dass es zu noch mehr Volatilität kommt - die Behauptung, man hätte das Interesse an den digitalen Währungen verloren, sei nicht richtig. Am Ende hat sich gerade einmal das Bild des klassischen Krypto-Fans geändert.

Verluste sind immer möglich

Die Zahl jener Investoren, die langfristig ausgerichtet sind, ist ident mit der Anzahl der kurzfristigen Spekulanten. Interessant ist jedoch der Umstand, dass sich bis 2017 aber deutlich mehr Hodler als Daytrader am Markt befunden haben.

Kurzfristig ist es natürlich möglich, dass die immer größer werdende Liquidität im Zusammenhang mit dem Trading für Kursrückgänge sorgt, da fast nur noch Long-Positionen eröffnet werden. Das bedeutet, man spekuliert damit, dass der Kurs des Bitcoin steigen wird. Werden hingegen mehr Short-Positionen eröffnet, so geht man davon aus, dass der Bitcoin die nächste Talfahrt erleben wird.

Wer tradet, der kann natürlich hohe Gewinne verbuchen. Jedoch darf man nicht außer Acht lassen, dass sich der Markt immer in die - für den Trader - nicht gewünschte Richtung bewegen kann. Verluste sind somit möglich; auch ein Totalverlust darf nicht ausgeschlossen werden. Man sollte also besonders vorsichtig sein.

In erster Linie geht es um die Verhinderung des Totalverlusts

Es ist die Vielseitigkeit, die das Traden so interessant macht. Kurse beobachten, Trends erkennen und Gewinne einfahren - natürlich ist es unmöglich, immer richtig zu liegen. Wer mit CFDs tradet, der weiß, dass es immer zu Verlusten kommen kann. Am Ende müssen nur höhere Gewinne als Verluste verbucht werden, wenn man von einem erfolgreichen Tag, einer erfolgreichen Woche oder einem erfolgreichen Monat sprechen will.



Ein Daytrader sollte sich auf folgende Gesichtspunkte konzentrieren: Er sollte immer den Trend „reiten“, also so lange Teil des Aufwärtstrends sein, bis es zur Trendumkehr kommt. Bevor man jedoch sein Geld investiert, sollte man sich im Vorfeld mit dem Risiko-Management befassen und darauf achten, dass alle Hebel in Bewegung gesetzt worden sind, um einen Totalverlust zu vermeiden. Daytrader sollten sich auch immer wieder mit den Nachrichten befassen, die in Verbindung mit Kryptowährungen stehen.

Ausgesprochen riskant

Bitcoin-Daytrader sollten wissen, dass der Kurs der Kryptowährung plötzlich nach oben schießen und dann wieder nach unten abstürzen kann - blickt man auf die letzten zwei Jahre zurück, so sollte einem klar sein, dass es ausgesprochen riskant sein kann, sein Geld in Bitcoin zu investieren.



Vor allem dann, wenn kein langfristiger Anlagehorizont verfolgt wird, muss man besonders achtsam sein. Aus diesem Grund sollte auch nie Geld investiert werden, das für das alltägliche Leben - etwa für die Miete - benötigt wird. Daytrader sollten immer nur jene Summen investieren, die sie auch „verlieren dürfen“.

Des Weiteren sollte man nie versuchen, Verluste mit noch höheren Einsätzen wieder auszugleichen. Wichtig ist, dass man einen Abstand gewinnt, wenn es einmal nicht nach Plan läuft. So sollte man den Tag und den entstandenen Verlust abhaken und erst am nächsten Tag wieder sein Glück versuchen.

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