Fresenius Medical Care: Wo soll das noch hinführen?



13:25 25.03.19

Fundamental: Derzeit liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bei 23,15. Das bedeutet, für jeden Euro Gewinn von Fresenius Medical Care zahlt die Börse 23,15 Euro. Dies sind 82 Prozent weniger als für vergleichbare Werte in der Branche gezahlt werden. Im Bereich „Gesundheitsdienstleister“ liegt der durchschnittliche Wert momentan bei 130,48. Aus diesem Grund ist der Titel unterbewertet und wird daher auf Grundlage des KGV als „Buy“ eingestuft.

Sentiment und Buzz: Maßstab für die Stimmung rund um Aktien ist neben den Analysen aus Bankhäusern auch das langfristige Stimmungsbild unter Investoren und Nutzern im Internet. Die Anzahl der Beiträge über einen längeren Zeitraum sowie die Änderung der Stimmung ergeben ein gutes langfristiges Bild über die Stimmungslage. Wir haben die Aktie von Fresenius Medical Care auf diese beiden Faktoren hin untersucht. Die Beitragsanzahl oder Diskussionsintensität zeigte dabei eine unterdurchschnittliche Aktivität, woraus sich unserer Meinung nach eine „Sell“-Bewertung erzeugen lässt. Die Rate der Stimmungsänderung für Fresenius Medical Care erfuhr in diesem Zeitraum eine negative Änderung. Dies entspricht einem „Sell“-Rating. Insofern geben wir der Aktie von Fresenius Medical Care bezüglich des langfristigen Stimmungsbildes die Note „Sell“.

Anleger: Ein Blick auf die Diskussion in Social Media zeigt folgendes Bild: Die Marktteilnehmer waren in den letzten Tagen grundsätzlich überwiegend negativ eingestellt gegenüber Fresenius Medical Care. Es gab insgesamt vier positive und acht negative Tage. An zwei Tagen gab es keine eindeutige Richtung. Die neuesten Nachrichten (in den vergangenen ein bis zwei Tagen) über das Unternehmen sind ebenfalls hauptsächlich negativ. Auf der Basis unserer Stimmungsanalyse erhält Fresenius Medical Care daher eine „Sell“-Einschätzung. Die Optimierungsprogramme haben in der gleichen Zeit mehrere bestätigte Handelssignale berechnet, wobei die Mehrzahl in die „Sell“-Richtung zeigte. Die Häufung der Verkaufsignale führt auch zu einer „Sell“ Bewertung für dieses Kriterium. Insgesamt erhält Fresenius Medical Care von der Redaktion für die Anlegerstimmung ein „Sell“-Rating.

Dividende: Das Verhältnis zwischen Dividende und Aktienkurs beträgt bei Fresenius Medical Care aktuell 1,69. Damit ergibt sich eine negative Differenz von -0,87 Prozent zum Durchschnitt vergleichbarer Unternehmen aus der Branche „Gesundheitsdienstleister“. Fresenius Medical Care bekommt für diese Dividendenpolitik von unseren Analysten heute deshalb eine „Hold“-Bewertung.

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Ein Beitrag von Jens Becker

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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