Adidas: Hier wird jetzt richtig Fahrt aufgenommen!



09:22 11.04.19

Fundamental: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist eine wichtige Kennzahl zur Beurteilung der Ertragskraft und -entwicklung eines Unternehmens im Vergleich zu einem oder mehreren anderen. Bei Adidas beträgt das aktuelle KGV 23,69. Vergleichbare Unternehmen aus der Branche „Textilien Bekleidung und Luxusgüter“ haben im Durchschnitt ein KGV von 73,58. Adidas ist aus fundamentalen Gesichtspunkten damit Stand heute unterbewertet. Die Aktie erhält von der Redaktion in dieser Kategorie daher eine „Buy“-Einschätzung.

Dividende: Das Verhältnis zwischen der Dividende und dem aktuellen Aktienkurs wird üblicherweise als Dividendenrendite angegeben. Der Wert kann börsentäglichen Schwankungen unterliegen und ist somit eine sich dynamische verändernde Kennzahl. Adidas liegt mit einer Dividendenrendite von 1,48 Prozent aktuell unter dem Branchendurchschnitt. Die „Textilien Bekleidung und Luxusgüter“-Branche hat einen Wert von 26,88, wodurch sich eine Differenz von -25,4 Prozent zur Adidas-Aktie ergibt. Auf der Basis dieses Resultats bekommt die Aktie von der Redaktion eine „Sell“-Einschätzung für ihre Dividendenpolitik.

Technische Analyse: Der aktuelle Kurs der Adidas von 224,15 EUR ist mit +10,95 Prozent Entfernung vom GD200 (202,03 EUR) aus Sicht der charttechnischen Bewertung ein „Buy“-Signal. Demgegenüber weist der GD50, der die mittlere Kursentwicklung aus 50 Tagen beziffert, einen Kurs von 209,95 EUR auf. Das bedeutet für den Aktienkurs, dass ein „Buy“-Signal vorliegt, da der Abstand +6,76 Prozent beträgt. Unter dem Strich wird der Kurs der Adidas-Aktie als „Buy“ bewertet, wenn der Durchschnitt aus 50 und 200 Tagen als Grundlage herangezogen wird.

Branchenvergleich Aktienkurs: Die Aktie hat im vergangenen Jahr eine Rendite von 13,86 Prozent erzielt. Im Vergleich zu Aktien aus dem gleichen Sektor („Zyklische Konsumgüter“) liegt Adidas damit 16,63 Prozent über dem Durchschnitt (-2,78 Prozent). Die mittlere jährliche Rendite für Wertpapiere aus der gleichen Branche „Textilien Bekleidung und Luxusgüter“ beträgt 2,24 Prozent. Adidas liegt aktuell 11,62 Prozent über diesem Wert. Aufgrund der Überperformance bewerten wir die Aktie auf dieser Stufe insgesamt mit einem „Buy“.

Analysteneinschätzung: Von Analysten wird die Adidas-Aktie aktuell mit „Buy“ bewertet. Dieses Rating setzt sich aus 5 „Buy“-, 1 „Hold“- und 0 „Sell“-Bewertungen zusammen, welche in den letzten zwölf Monaten abgegeben wurden. Aus dem letzten Monat liegen keine Analystenupdates zu Adidas vor. Legt man die durchschnittliche Kursprognose der Analysten zugrunde (231 EUR) hat das Wertpapier ein Aufwärtspotential von 3,06 Prozent (ausgehend vom letzten Schlusskurs, 224,15 EUR), was einer „Hold“-Empfehlung entspricht. Alles in allem erhält Adidas eine „Buy“-Bewertung für diesen Abschnitt der Analyse.

Sentiment und Buzz: Während der letzten Wochen war keine eindeutige Veränderung in der Kommunikation über Adidas in Social Media zu beobachten. Es gab keine grundlegende Verschiebung hin zu übermäßig positiven oder negativen Diskussionen. Die Aktie erhält von der Redaktion deshalb eine „Hold“-Bewertung. Die Intensität bzw. vereinfacht ausgedrückt die Häufigkeit der Beiträge zu einer Aktie liefert Anzeichen dafür, ob das Unternehmen aktuell viel oder wenig im Fokus der Anleger steht. Über Adidas wurde unwesentlich mehr oder weniger diskutiert als normal. Dies führt zu einem „Hold“-Rating. Insgesamt bekommt die Aktie dadurch ein „Hold“-Rating.

Anleger: Aktienkurse lassen sich neben den harten Faktoren wie Bilanzdaten auch durch weiche Faktoren wie die Stimmung einschätzen. Unsere Analysten haben Adidas auf sozialen Plattformen betrachtet und gemessen, dass die Kommentare bzw. Befunde neutral gewesen sind. Allerdings haben die Nutzer der sozialen Medien rund um Adidas in den vergangenen zwei Tagen vor allem negative Themen aufgegriffen. Damit erhält die Aktie für diese Betrachtung die Einstufung „Hold“. Damit kommt die Redaktion zu dem Befund, dass Adidas hinsichtlich der Stimmung als „Hold“ eingestuft werden muss.



Relative Strength Index: Der Relative Strength Index (kurz: RSI) setzt die Auf- und Abwärtsbewegungen eines Basiswerts über die Zeit in Relation und ist damit ein guter Indikator für überkaufte oder unterkaufte Titel. Der RSI der letzten 7 Tage für die Adidas-Aktie hat einen Wert von 23,69. Auf dieser Basis ist die Aktie damit überverkauft und erhält eine „Buy“-Bewertung. Wir vergleichen den 7-Tage-RSI nun mit dem Wert des RSI auf 25-Tage Basis (43,73). Entgegen dem RSI7 ist Adidas hier weder überkauft noch -verkauft. Für den RSI25 wird das Wertpapier daher mit „Hold“ eingestuft. In Summe ergibt sich daher nach RSI-Bewertung ein „Buy“-Rating für Adidas.

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Ein Beitrag von Jens Becker

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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