Leoni: Hier geht was!



08:46 25.04.19

Analysteneinschätzung: Geht es nach der langfristigen Meinung von Analysten, dann wird die Leoni-Aktie die Einschätzung „Hold“ erhalten. Insgesamt liegen folgende Bewertungen vor: 2 Buy, 6 Hold, 6 Sell. Der Blick auf den zurückliegenden Monat verrät. 0 Buy, 2 Hold- und 4 Sell-Empfehlungen liegen aus der jüngsten Zeit vor. Damit gilt die Aktie kurzfristig aus institutioneller Sicht als „Sell“-Titel. Schließlich ist auch das Kursziel der Analysten für die Bewertung der Aktie insgesamt interessant. Dieses wird bei 22,46 EUR angesiedelt. Damit würde die Aktie künftig eine Performance von 5,22 Prozent erzielen, da sie derzeit 21,35 EUR kostet. Diese Entwicklung führt zur Einstufung „Buy“. Für die gesamte Analysteneinschätzung vergeben wir als Redaktion insgesamt das Rating „Hold“.

Fundamental: Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) in Höhe von 9,09 ist die Aktie von Leoni auf Basis der heutigen Notierungen 26 Prozent niedriger als vergleichbare Unternehmen aus der Branche „Automatische Komponenten“ (12,24) bewertet werden. Diese Kennzahl wiederum signalisiert eine Unterbewertung. Damit entsteht aus der Perspektive der fundamentalen Analyse die Einstufung „Buy“.

Relative Strength Index: Mithilfe des Relative Strength Index (RSI), einem Indikator aus der technischen Analyse, lässt sich eine Aussage treffen, ob ein Wertpapier „überkauft“ oder „überverkauft“ ist. Dazu werden die Auf- und Abwärtsbewegungen eines Basiswerts über die Zeit in Relation gesetzt. Schauen wir auf den RSI der letzten 7 Tage für die Leoni-Aktie: der Wert beträgt aktuell 2,91. Demzufolge ist das Wertpapier überverkauft, wir vergeben somit ein „Buy“-Rating. Der RSI der letzten 25 Handelstage ist weniger volatil als der RSI7 und ergänzt unsere Analyse um eine längerfristigere Betrachtung. Entgegen dem RSI7 ist Leoni hier weder überkauft noch -verkauft. Für den RSI25 wird das Wertpapier daher mit „Hold“ eingestuft. Insgesamt liefert die Analyse der RSIs zu Leoni damit ein „Buy“-Rating.

Anleger: Die Grundlage des Anleger-Sentiments sind Diskussionen und Interaktionen von Marktteilnehmern in sozialen Medien rund um den Aktienmarkt. Über Leoni wurde in den letzten zwei Wochen besonders negativ diskutiert. An vier Tagen war die Diskussion vor allem von positiven Themen geprägt, während an sechs Tagen die negative Kommunikation überwog. Aktuell, während der vergangenen ein, zwei Tage, sind es dagegen vor allem positive Themen, für die sich die Anleger interessieren. Aufgrund dieses Stimmungsbildes bekommt die Aktie heute eine „Hold“-Einschätzung. Dadurch erhält Leoni auf der Basis des Anleger-Stimmungsbarometers insgesamt eine „Hold“-Bewertung.

Dividende: Leoni schüttet gegenüber dem Durchschnitt der Branche Automatische Komponenten auf Basis der aktuellen Kurse eine Dividendenrendite von 4,43 % und somit 2,1 Prozentpunkte mehr als die im Mittel üblichen 2,33 % aus. Der mögliche Mehrgewinn ist somit höher und führt zur Einstufung „Buy“.

Branchenvergleich Aktienkurs: Die Aktie hat im vergangenen Jahr eine Rendite von -60,67 Prozent erzielt. Im Vergleich zu Aktien aus dem gleichen Sektor („Zyklische Konsumgüter“) liegt Leoni damit 57,68 Prozent unter dem Durchschnitt (-2,99 Prozent). Die mittlere jährliche Rendite für Wertpapiere aus der gleichen Branche „Automatische Komponenten“ beträgt -5,6 Prozent. Leoni liegt aktuell 55,07 Prozent unter diesem Wert. Aufgrund der Unterperformance bewerten wir die Aktie auf dieser Stufe insgesamt mit einem „Sell“.

Sentiment und Buzz: Starke positive oder negative Ausschläge in der Internet-Kommunikation lassen sich mit unserer Analyse präzise und frühzeitig erkennen. Die Stimmung hat sich für Leoni in den vergangenen Wochen jedoch kaum verändert. Die Aktie bekommt von uns dafür eine „Hold“-Bewertung. Die Diskussionsstärke misst die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer in den sozialen Medien. Für Leoni haben unsere Programme in den letzten vier Wochen eine verringerte Aktivität gemessen. Dies deutet auf ein gefallendes Interesse der Marktteilnehmer für diese Aktie hin. Leoni bekommt dafür eine „Sell“-Bewertung. Insgesamt wird die Aktie auf dieser Stufe daher mit einem „Sell“ bewertet.



Technische Analyse: Auf Basis des gleitenden Durchschnittskurses ist die Leoni derzeit ein „Sell“. Denn der GD200 des Wertes verläuft in Höhe von 30,91 EUR, womit der Kurs der Aktie (21,35 EUR) um -30,93 Prozent über diesem Trendsignal verläuft. Dies entspricht der Einstufung als „Sell“. Auf Basis der vergangenen 50 Tage ergibt sich ein gleitender Durchschnittskurs (GD50) von 20,85 EUR. Dies wiederum entspricht aus Sicht des Aktienkurses selbst einer Abweichung von +2,4 Prozent. Damit ist die Aktie in diesem Zeitraum ein „Hold“-Wert. Insgesamt entspricht dies dem Rating „Hold“.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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