Morphosys: Ein ewiges Hin und her



10:09 25.04.19

Relative Strength Index: Auf Basis des Relative Strength-Index ist die Aktie der Morphosys ein Hold-Titel. Der Index misst die Auf- und Abwärtsbewegungen verschiedener Zeiträume (RSI7 für sieben Tage, RSI25 für 25 Tage) und ordnet diesen eine Kennziffer zwischen 0 und 100 zu. Für die Morphosys-Aktie ergibt sich ein Wert für den RSI7 von 67,81, was eine „Hold“-Empfehlung nach sich zieht, sowie ein Wert für den RSI25 von 51,57, der für diesen Zeitraum eine „Hold“-Einstufung bedingt. Daraus resultiert das Gesamtranking „Hold“ auf der Ebene des Relative Strength Indikators.

Anleger: Aktienkurse lassen sich neben den harten Faktoren wie Bilanzdaten auch durch weiche Faktoren wie die Stimmung einschätzen. Unsere Analysten haben Morphosys auf sozialen Plattformen betrachtet und gemessen, dass die Kommentare bzw. Befunde überwiegend negativ gewesen sind. Allerdings haben die Nutzer der sozialen Medien rund um Morphosys in den vergangenen Tagen vor allem neutrale Themen aufgegriffen. Damit erhält die Aktie für diese Betrachtung die Einstufung „Sell“. Desweiteren wurde diese Analyse durch die Betrachtung von Handelssignalen angereichert. Dabei stehen fünf konkret berechnete Signale zur Verfügung (5 „Sell“, 0 „Buy“), woraus sich auf der Ebene der Handelssignale eine „Sell“ Bewertung ergibt. Damit kommt die Redaktion zu dem Befund, dass Morphosys hinsichtlich der Stimmung als „Sell“ eingestuft werden muss.

Technische Analyse: Der aktuelle Kurs der Morphosys von 86 EUR ist mit -10,33 Prozent Entfernung vom GD200 (95,91 EUR) aus Sicht der charttechnischen Bewertung ein „Sell“-Signal. Demgegenüber weist der GD50, der die mittlere Kursentwicklung aus 50 Tagen beziffert, einen Kurs von 88,96 EUR auf. Das bedeutet für den Aktienkurs, dass ein „Hold“-Signal vorliegt, da der Abstand -3,33 Prozent beträgt. Unter dem Strich wird der Kurs der Morphosys-Aktie als „Hold“ bewertet, wenn der Durchschnitt aus 50 und 200 Tagen als Grundlage herangezogen wird.

Branchenvergleich Aktienkurs: Im Vergleich zur durchschnittlichen Jahresperformance von Aktien aus dem gleichen Sektor („Gesundheitspflege“) liegt Morphosys mit einer Rendite von 1 Prozent mehr als 6 Prozent darunter. Die „Biotechnologie“-Branche kommt auf eine mittlere Rendite in den vergangenen 12 Monaten von 0,64 Prozent. Auch hier liegt Morphosys mit 0,35 Prozent darüber. Diese Entwicklung der Aktie im vergangenen Jahr führt zu einem „Hold“-Rating in dieser Kategorie.

Analysteneinschätzung: Auf langfristiger Basis schätzen Analysten die Aktie der Morphosys als „Hold“-Titel ein. Denn von insgesamt 18 Analysten lagen diese Bewertungen vor: 4 Buy, 3 Hold, 2 Sell. Der Blick auf den zurückliegenden Monat verrät. 2 Buy, 1 Hold- und 0 Sell-Empfehlungen liegen aus der jüngsten Zeit vor. Damit gilt die Aktie kurzfristig aus institutioneller Sicht als „Buy“-Titel. Im Mittel erwarten die Analysten dabei ein Kursziel in Höhe von 100,78 EUR. Daraus errechnet sich eine Erwartung in Höhe von 17,18 Prozent, da der Schlusskurs derzeit 86 EUR beträgt, was einer „Buy“-Einstufung entspricht. Auf Basis aller Analystenschätzungen vergeben wir daher die Bewertung „Buy“.

Sentiment und Buzz: Maßstab für die Stimmung rund um Aktien ist neben den Analysen aus Bankhäusern auch das langfristige Stimmungsbild unter Investoren und Nutzern im Internet. Die Anzahl der Beiträge über einen längeren Zeitraum sowie die Änderung der Stimmung ergeben ein gutes langfristiges Bild über die Stimmungslage. Wir haben die Aktie von Morphosys auf diese beiden Faktoren hin untersucht. Die Beitragsanzahl oder Diskussionsintensität zeigte dabei eine mittlere Aktivität, woraus sich unserer Meinung nach eine „Hold“-Bewertung erzeugen lässt. Die Rate der Stimmungsänderung für Morphosys zeigte eine negative Veränderung. Dies entspricht einem „Sell“-Rating. Insofern geben wir der Aktie von Morphosys bezüglich des langfristigen Stimmungsbildes die Note „Sell“.



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Ein Beitrag von Jens Becker


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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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