Heidelberger Druckmaschinen: Wird sie sich davon noch mal erholen?



16:02 15.05.19

Relative Strength Index: Der Relative Strength Index (kurz: RSI) setzt die Auf- und Abwärtsbewegungen eines Basiswerts über die Zeit in Relation und ist damit ein guter Indikator für überkaufte oder unterkaufte Titel. Der RSI der letzten 7 Tage für die Heidelberger Druckmaschinen-Aktie hat einen Wert von 89,72. Auf dieser Basis ist die Aktie damit überkauft und erhält eine „Sell“-Bewertung. Wir vergleichen den 7-Tage-RSI nun mit dem Wert des RSI auf 25-Tage Basis (70,58). Heidelberger Druckmaschinen ist auch auf 25-Tage-Basis überkauft (Wert: 70,58). Deswegen bekommt die Aktie für den RSI25 ebenfalls eine „Sell“-Bewertung. In Summe ergibt sich daher nach RSI-Bewertung ein „Sell“-Rating für Heidelberger Druckmaschinen.

Fundamental: Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von Heidelberger Druckmaschinen liegt bei einem Wert von 23,76. Die Aktie liegt damit im Vergleich zu Werten aus der Branche „Maschinen“ (KGV von 35,23) unter dem Durschschnitt (ca. 33 Prozent). Aus Sicht fundamentaler Kriterien ist Heidelberger Druckmaschinen damit unterbewertet und erhält folglich eine „Buy“-Bewertung auf dieser Stufe.

Technische Analyse: Auf Basis des gleitenden Durchschnittskurses ist die Heidelberger Druckmaschinen derzeit ein „Sell“. Denn der GD200 des Wertes verläuft in Höhe von 1,91 EUR, womit der Kurs der Aktie (1,361 EUR) um -28,74 Prozent über diesem Trendsignal verläuft. Dies entspricht der Einstufung als „Sell“. Auf Basis der vergangenen 50 Tage ergibt sich ein gleitender Durchschnittskurs (GD50) von 1,61 EUR. Dies wiederum entspricht aus Sicht des Aktienkurses selbst einer Abweichung von -15,47 Prozent. Damit ist die Aktie in diesem Zeitraum ein „Sell“-Wert. Insgesamt entspricht dies dem Rating „Sell“.

Analysteneinschätzung: Von Analysten wird die Heidelberger Druckmaschinen-Aktie aktuell mit „Buy“ bewertet. Dieses Rating setzt sich aus 7 „Buy“-, 5 „Hold“- und 0 „Sell“-Bewertungen zusammen, welche in den letzten zwölf Monaten abgegeben wurden. In einer zweiten Betrachtung ist auch die Einstufung der Analysten für den vergangenen Monat interessant. Hier hat sich folgendes Bild ergeben: 2 Buy, 1 Hold, 0 Sell. Damit führen die jüngsten Analysen zu einem Gesamturteil von „Buy“. Legt man die durchschnittliche Kursprognose der Analysten zugrunde (2,49 EUR) hat das Wertpapier ein Aufwärtspotential von 82,69 Prozent (ausgehend vom letzten Schlusskurs, 1,361 EUR), was einer „Buy“-Empfehlung entspricht. Alles in allem erhält Heidelberger Druckmaschinen eine „Buy“-Bewertung für diesen Abschnitt der Analyse.

Sentiment und Buzz: Maßstab für die Stimmung rund um Aktien ist neben den Analysen aus Bankhäusern auch das langfristige Stimmungsbild unter Investoren und Nutzern im Internet. Die Anzahl der Beiträge über einen längeren Zeitraum sowie die Änderung der Stimmung ergeben ein gutes langfristiges Bild über die Stimmungslage. Wir haben die Aktie von Heidelberger Druckmaschinen auf diese beiden Faktoren hin untersucht. Die Beitragsanzahl oder Diskussionsintensität zeigte dabei eine mittlere Aktivität, woraus sich unserer Meinung nach eine „Hold“-Bewertung erzeugen lässt. Die Rate der Stimmungsänderung für Heidelberger Druckmaschinen war eher schlecht, es ließ sich eine negative Änderung identifizieren. Dies entspricht einem „Sell“-Rating. Insofern geben wir der Aktie von Heidelberger Druckmaschinen bezüglich des langfristigen Stimmungsbildes die Note „Sell“.



Anleger: Das Anleger-Sentiment ist ein wichtiger Stimmungsindikator für die Einschätzung einer Aktie. Zuletzt stand auch die Aktie von Heidelberger Druckmaschinen im Fokus der Diskussionen in den sozialen Medien. Dabei wurden vor allem und mehrheitlich positive Meinungen veröffentlicht. Allerdings beschäftigte sich der Meinungsmarkt in den vergangenen Tagen insbesondere mit den negativen Themen rund um Heidelberger Druckmaschinen. Dieser Umstand löst insgesamt eine „Hold“-Bewertung aus. Zusammenfassend ergibt sich damit bei der Analyse der Anleger-Stimmung insgesamt die Bewertung „Hold“.

Branchenvergleich Aktienkurs: Heidelberger Druckmaschinen erzielte in den vergangenen 12 Monaten eine Performance von -46,7 Prozent. Ähnliche Aktien aus der „Maschinen“-Branche sind im Durchschnitt um 0,35 Prozent gestiegen, was eine Underperformance von -47,05 Prozent im Branchenvergleich für Heidelberger Druckmaschinen bedeutet. Der „Industrie“-Sektor hatte eine mittlere Rendite von 0,72 Prozent im letzten Jahr. Heidelberger Druckmaschinen lag 47,42 Prozent unter diesem Durchschnittswert. Die Unterperformance sowohl im Branchen- als auch im Sektorvergleich führt zu einem „Sell“-Rating in dieser Kategorie.

3 Gründe, wieso diese Aktie Ihnen jetzt +12.330 % Gewinn bringt!

Grund Nr. 1: Diese Aktie revolutioniert kommenden Montag die Automobil-branche, dahinter versteckt sich das „Weiße Gold“.

Grund Nr. 2: Diese Revolution ist gewaltiger als das Elektro-Auto!

Grund Nr. 3: Diese Aktie wird ab dem kommenden Montag nur noch eine Richtung kennen: OBEN!

>> Klicken Sie jetzt HIER, um den Namen der Aktie KOSTENLOS zu erfahren!

=> Diese Kolumne ins Forum einfügen und diskutieren <=


Attachments:

Alternativ0, (text/plain)

Der Download und das Öffnen dieses/dieser Attachments erfolgt auf eigene Gefahr.
Hinweis: Stock-World veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der jeweilige Autor.

Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

Alle Artikel dieses Autors anzeigen

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?
 
 
Im Bereich Experten:
Silber: Kaufpanik!
Experte: Stefan Hofmann, STOCK-WORLD
Kolumnen
DAX: Wer hat Angst vor ...
Robert Schröder, Elliott-Waves.com (16:57)
Experte: Robert Schröder, Elliott-Waves.com
Telecom Argentina begibt ...
Börse Stuttgart AG, (11:48)
Experte: Börse Stuttgart AG,
Krones AG-Aktie: Jetzt ...
Volker Gelfarth, (11:38)
Experte: Volker Gelfarth,
DAX weiterhin schwach
Christian Zoller, www.boerse-daily.de (11:21)
Experte: Christian Zoller, www.boerse-daily.de
Wachstum ohne Ende
Frank Schäffler, (10:53)
Experte: Frank Schäffler,
Optionsscheine stehen und ...
Feingold-Research, (10:43)
Experte: Feingold-Research,
BASF: Jetzt kaufen?
Robert Sasse, (10:00)
Experte: Robert Sasse,
Hüfners Wochenkommentar ...
Redaktion boerse-frankf., Deutsche Börse AG (09:36)
Experte: Redaktion boerse-frankfurt.de, Deutsche Börse AG
Starke Kursgewinne mit ...
Claus Vogt, (09:26)
Experte: Claus Vogt,
Goldpreis setzt ...
Karsten Kagels, (09:02)
Experte: Karsten Kagels,
Weitere Trades im Dow ...
Philip Hopf, Hopf Klinkmüller Capital. (02:53)
Experte: Philip Hopf, Hopf Klinkmüller Capital Management K.
Wie eine Warze auf der ...
Bernd Niquet, Autor (20.07.19)
Experte: Bernd Niquet, Autor
Niquet's World
Neues vom Portal
 
Das Spiel mit dem Glück: iGaming in Deutschland und Schweden
Letzte Börsen-Meldung
 
Letzte Börsen-Analyse
 
Top-Klicks News
 
Top-Klicks Analysen