Paion: In Lauerstellung



13:19 16.05.19

Technische Analyse: Vergleicht man den gleitenden Durchschnitt des Schlusskurses der Paion-Aktie der letzten 200 Handelstage (GD200) von 2,3 EUR mit dem aktuellen Kurs (2,15 EUR), ergibt sich eine Abweichung von -6,52 Prozent. Die Aktie erhält damit eine „Sell“-Bewertung aus charttechnischer Sicht für das GD200. Betrachten wir den gleitenden Durchschnitt des Schlusskurses der letzten 50 Handelstage (GD50). Für diesen Wert (2,21 EUR) liegt der letzte Schlusskurs nahe dem gleitenden Durchschnitt (-2,71 Prozent). Somit ergibt sich in diesem Fall eine andere Bewertung der Paion-Aktie, und zwar ein „Hold“-Rating. Insgesamt erhält das Unternehmen damit für die einfache Charttechnik ein „Hold“-Rating.

Sentiment und Buzz: Bei Paion konnte in den letzten Wochen keine wesentliche Veränderung des Stimmungsbildes feststellt werden. Eine Änderung des Stimmungsbildes kommt zustande, wenn die Masse der Marktteilnehmer in den sozialen Medien, die die Grundlage dieser Auswertung bilden, eine Tendenz hin zu besonders positiven oder negativen Themen hat. Da bei Paion in diesem Punkt keine Auffälligkeiten registriert wurden, bewerten wir dieses Kriterium mit „Hold“. In Bezug auf die Stärke der Diskussion oder anders ausgedrückt, die Veränderung der Anzahl der Beiträge, wurde dagegen eine abnehmende Aufmerksamkeit über das Unternehmen registriert. Dies honorieren wir mit einer „Sell“-Bewertung. Zusammengefasst bekommt Paion für diese Stufe daher ein „Sell“.

Relative Strength Index: Der Relative-Stärke-Index (auch Relative Strength Index, abgekürzt RSI) wird in der technischen Analyse verwendet um einzuschäten, ob ein Titel überkauft oder überverkauft ist. Überkaufte Titel könnten demzufolge kurzfristig eher Kursrücksetzer sehen während bei überverkauften Titeln eher Kursgewinne möglich sind. Für diesen Punkt der Analyse ziehen wir den RSI auf 7- und auf 25-Tage-Basis für Paion heran. Zunächst der RSI7: dieser liegt aktuell bei 60 Punkten, zeigt also an, dass Paion weder überkauft noch -verkauft ist. Damit erhält das Wertpapier eine „Hold“-Bewertung für den 7-Tage-RSI. Der 25-Tage-RSI schwankt weniger stark im Vergleich. Paion ist auch auf 25-Tage-Basis weder überkauft noch -verkauft (Wert: 65). Deswegen bekommt die Aktie für den RSI25 ebenfalls eine „Hold“-Bewertung. Zusammen erhält das Paion-Wertpapier damit ein „Hold“-Rating in diesem Abschnitt.

Anleger: Das Anleger-Sentiment ist ein wichtiger Stimmungsindikator für die Einschätzung einer Aktie. Zuletzt stand auch die Aktie von Paion im Fokus der Diskussionen in den sozialen Medien. Dabei wurden vor allem und mehrheitlich positive Meinungen veröffentlicht. Allerdings beschäftigte sich der Meinungsmarkt in den vergangenen Tagen weder stark mit positiven noch negativen Themen rund um Paion. Dieser Umstand löst insgesamt eine „Buy“-Bewertung aus. Zusammenfassend ergibt sich damit bei der Analyse der Anleger-Stimmung insgesamt die Bewertung „Buy“.



Branchenvergleich Aktienkurs: Die Aktie hat im vergangenen Jahr eine Rendite von -3,14 Prozent erzielt. Im Vergleich zu Aktien aus dem gleichen Sektor („Gesundheitspflege“) liegt Paion damit 9,76 Prozent unter dem Durchschnitt (6,62 Prozent). Die mittlere jährliche Rendite für Wertpapiere aus der gleichen Branche „Biotechnologie“ beträgt 0,3 Prozent. Paion liegt aktuell 3,43 Prozent unter diesem Wert. Aufgrund der Unterperformance bewerten wir die Aktie auf dieser Stufe insgesamt mit einem „Sell“.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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