RWE-Aktie: Quartalzahlen im Überblick



13:44 17.05.19

Der Energieversorger RWE ist stark ins neue Jahr gestartet. Die Entwicklungen im ersten Quartal überzeugen die Anleger. RWE erzielte im ersten Quartal 2019 einen Außenumsatz von ca. 3.869 Mio. €. Dies entspricht einem Wachstum von 5 % im Vergleich zum Vorjahr. Mit dem Hauptprodukt „Strom“ wurden Erlöse in Höhe von 2.989 Mio. € erwirtschaftet. Auch dies entspricht einem Plus von 5 %. Hintergrund ist, dass RWE Supply & Trading beim Verkauf höhere Preise an den Endkunden durchsetzen konnte. Eine erfreuliche Entwicklung, mit der nicht alle gerechnet hatten.

Das EBITDA (bereinigt) ist von 555 Mio. Euro auf 824 Mio. Euro gestiegen, was einer Steigung von 48 % entspricht. Ausschlaggebend dafür war eine gute Performance im Handelsgeschäft von RWE. In den einzelnen Segmenten zeigte sich folgende Entwicklung:

Braunkohle & Kernenergie: In diesem Segment stieg das bereinigte EBITDA um 8 Mio. € auf 188 Mio. €. Grund hierfür war, dass für den Strom der Braunkohle- & Kernkraftwerke ein höherer Großhandelspreis erzielt wurde als im Jahr 2018.

Europäische Stromerzeugung: Das bereinigte EBITDA hat sich deutlich verringert, hier ging es um 96 Mio. € auf 63 Mio. € zurück. Es wurde weniger Strom aus Steinkohle produziert und deshalb kam es hier zu dem doch recht großen Rückgang. Auch die Kapazitätsprämien für die britischen Kraftwerke sind entfallen. Grund dafür war, dass die erteilte Genehmigung für den Kapazitätsmarkt Ende 2018 vom Gericht der Europäischen Union als unwirksam erklärt worden war und bis zum Abschluss eines erneuten Genehmigungsverfahren keine Zahlungen an die Kraftwerkbetreiber geleistet werden dürfen. Trotz des ersten schwachen Quartals wird am Ausblick zum Ganzjahresergebnis des Segments festgehalten.

Energiehandel: Das Segment „Energiehandel“ fiel mit 255 Mio. € auffallend hoch aus, nachdem es im Vorjahreszentrum noch negativ bewegt hatte (Vorjahr: -24 Mio. €). Entscheidend hier war, dass sich die Performance im Handelsgeschäft gegenüber dem schwachen Vorjahresniveau enorm verbessert hat. Auch im Gasgeschäft konnte RWE Supply & Trading zulegen. Das dürfte den ein oder anderen Marktteilnehmer positiv überrascht haben.

Fortgeführte innogy-Aktivitäten: Das bereinigte EBITDA erhöhte sich um 60 Mio. € auf 314 Mio. €. Grund dafür ist, dass die Windparks von innogy wegen günstiger Wetterverhältnisse insgesamt besser ausgelastet waren als im Vorjahr.

Das EBIT summierte sich am Ende auf 570 Mio. €. Damit lag es um 65 % über dem Vergleichswert 2018.



Überleitung zum Nettoergebnis:

Das Ergebnis fortgeführter Aktivitäten vor Steuern lag mit 453 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert (356 Mio. €). Die Ertragssteuern summierten sich auf 78 Mio. €, was einer Steuerquote von 17 % entspricht. Grund für diesen niedrigen Wert ist, dass steuerfreie Dividenden vereinnahmt wurden.  Nach Steuern wurde mit den fortgeführten Aktivitäten ein Ergebnis von 375 Mio. € erwirtschaftet. Der Ergebnisbetrag der nicht fortgeführten Aktivitäten war mit 1.013 Mio. € bedeutend höher als 2018 (651 Mio. €). Das ergibt sich zum großen Teil aus der IFRS-Rechnungslegung. Die Ergebnisanteile der Hybridkapitalgeber beliefen sich wie im Vorjahr auf 15 Mio. €. Aus den dargestellten Entwicklungen ergibt sich gegenüber dem Vorjahr ein deutlich verbessertes Nettoergebnis von 961 Mio. €. Bei 614,7 Mio. RWE-Aktien beträgt das Ergebnis je Aktie 1,56 € (Vorjahr: 1,01 €).

Der Ausblick der RWE-Aktie:

Die Prognose zum laufenden Geschäftsjahr gilt unverändert fort. Es wird ein bereinigtes EBITDA von 1,4 – 1,7 Mrd. € (Vorjahr: 1,5 Mrd. €) vorgesehen. Bei Abschreibungen von rund 1 Mrd. € ergibt sich für das bereinigte EBIT eine Größenordnung von 0,4- 0,7 Mrd. €. Zudem wird eine Ergebnis-Prognose der jeweiligen Segmente bekräftigt.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

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