Bayer: Schon wieder schwach!



05:50 18.05.19

Sentiment und Buzz: Bayer lässt sich auch über einen längeren Zeitraum hinsichtlich der Anzahl der Wortbeiträge (der Diskussionsintensität) und der Rate der Stimmungsänderung beobachten und auswerten. Daraus ergeben sich interessante Rückschlüsse über das langfristige Stimmungsbild der vergangenen Monate. Konkret: Die Aktie hat dabei eine durchschnittliche Aktivität aufgewiesen. Dies deutet auf eine mittlere Diskussionsintensität hin und erfordert eine „Hold“-Einstufung. Die Rate der Stimmungsänderung weist kaum Änderungen auf, was eine Einschätzung als „Hold“-Wert entspricht. In der Gesamtbewertung ergibt sich damit für Bayer in diesem Punkt die Einstufung: „Hold“.

Relative Strength Index: Der Relative Strength Index (kurz: RSI) setzt die Auf- und Abwärtsbewegungen eines Basiswerts über die Zeit in Relation und ist damit ein guter Indikator für überkaufte oder unterkaufte Titel. Der RSI der letzten 7 Tage für die Bayer-Aktie hat einen Wert von 79,47. Auf dieser Basis ist die Aktie damit überkauft und erhält eine „Sell“-Bewertung. Wir vergleichen den 7-Tage-RSI nun mit dem Wert des RSI auf 25-Tage Basis (61,6). Der RSI25 liegt bei 61,6, was bedeutet, dass Bayer hier weder überkauft noch -verkauft ist, im Gegensatz zum RSI7. Das Wertpapier wird somit abweichend als „Hold“ eingestuft. In Summe ergibt sich daher nach RSI-Bewertung ein „Sell“-Rating für Bayer.

Fundamental: Die Aktie von Bayer gilt nach dem Maßstab des Kurs-Gewinn-Verhältnisses (KGV) als überbewertet. Denn: Das KGV liegt mit 50,28 insgesamt 62 Prozent höher als der Branchendurchschnitt im Segment „Arzneimittel“, der 30,99 beträgt. Vor diesem Hintergrund erhält die Aktie aus Sicht der fundamentalen Analyse die Einstufung „Sell“.

Anleger: Aktienkurse lassen sich neben den harten Faktoren wie Bilanzdaten auch durch weiche Faktoren wie die Stimmung einschätzen. Unsere Analysten haben Bayer auf sozialen Plattformen betrachtet und gemessen, dass die Kommentare bzw. Befunde überwiegend negativ gewesen sind. Zudem haben die Nutzer der sozialen Medien rund um Bayer in den vergangenen zwei Tagen vor allem negative Themen aufgegriffen. Damit erhält die Aktie für diese Betrachtung die Einstufung „Sell“. Desweiteren wurde diese Analyse durch die Betrachtung von Handelssignalen angereichert. Dabei stehen ein konkret berechnetes Signal zur Verfügung (1 „Sell“), woraus sich auf der Ebene der Handelssignale eine „Sell“ Bewertung ergibt. Damit kommt die Redaktion zu dem Befund, dass Bayer hinsichtlich der Stimmung als „Sell“ eingestuft werden muss.

Dividende: Das Verhältnis zwischen Dividende und Aktienkurs beträgt bei Bayer aktuell 4,96. Damit ergibt sich eine positive Differenz von +3,46 Prozent zum Durchschnitt vergleichbarer Unternehmen aus der Branche „Arzneimittel“. Bayer bekommt für diese Dividendenpolitik von unseren Analysten heute deshalb eine „Buy“-Bewertung.



Technische Analyse: Aus den letzten 200 Handelstagen errechnet sich für die Bayer-Aktie ein Durchschnitt von 69,23 EUR für den Schlusskurs. Der Schlusskurs am letzten Handelstag lag bei 56,45 EUR (-18,46 Prozent Unterschied) und wir vergeben daher eine „Sell“-Bewertung aus charttechnischer Sicht. Neben dem 200-Tages-Durchschnitt wird auch der 50-Tages-Durchschnitt oft im Rahmen der Charttechnik analysiert. Für diesen (62,12 EUR) liegt der letzte Schlusskurs ebenfalls unter dem gleitenden Durchschnitt (-9,13 Prozent Abweichung). Die Bayer-Aktie wird somit auch auf dieser kurzfristigeren Basis mit einem „Sell“-Rating bedacht. Bayer erhält so insgesamt für die einfache Charttechnik eine „Sell“-Bewertung.

Analysteneinschätzung: Von Analysten wird die Bayer-Aktie aktuell mit „Buy“ bewertet. Dieses Rating setzt sich aus 1 „Buy“-, 0 „Hold“- und 0 „Sell“-Bewertungen zusammen, welche in den letzten zwölf Monaten abgegeben wurden. Aus dem letzten Monat liegen keine Analystenupdates zu Bayer vor. Alles in allem erhält Bayer eine „Buy“-Bewertung für diesen Abschnitt der Analyse.

Branchenvergleich Aktienkurs: Im Vergleich zur durchschnittlichen Jahresperformance von Aktien aus dem gleichen Sektor („Gesundheitspflege“) liegt Bayer mit einer Rendite von -40,27 Prozent mehr als 47 Prozent darunter. Die „Arzneimittel“-Branche kommt auf eine mittlere Rendite in den vergangenen 12 Monaten von 0,29 Prozent. Auch hier liegt Bayer mit 40,56 Prozent deutlich darunter. Diese Entwicklung der Aktie im vergangenen Jahr führt zu einem „Sell“-Rating in dieser Kategorie.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

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