Evotec: Die nächsten Tage abwarten



12:27 20.05.19

Relative Strength Index: Auf Basis des Relative Strength-Index ist die Aktie der Evotec ein Hold-Titel. Der Index misst die Auf- und Abwärtsbewegungen verschiedener Zeiträume (RSI7 für sieben Tage, RSI25 für 25 Tage) und ordnet diesen eine Kennziffer zwischen 0 und 100 zu. Für die Evotec-Aktie ergibt sich ein Wert für den RSI7 von 40,29, was eine „Hold“-Empfehlung nach sich zieht, sowie ein Wert für den RSI25 von 56,65, der für diesen Zeitraum eine „Hold“-Einstufung bedingt. Daraus resultiert das Gesamtranking „Hold“ auf der Ebene des Relative Strength Indikators.

Sentiment und Buzz: Einen wichtigen Beitrag zur Einschätzung einer Aktie liefert auch längerfristige Betrachtung der Kommunikation im Internet. Dabei haben wir für die Bewertung sowohl das Kriterium der Diskussionsintensität, also der Häufigkeit der Meldungen sowie die Rate der Stimmungsänderung betrachtet. Evotec zeigte bei dieser Analyse interessante Ausprägungen. Die Diskussionsintensität ändert sich stark, da eine erhöhte Aktivität zu sehen ist. Daraus ergibt sich eine „Buy“-Einschätzung. Die Rate der Stimmungsänderung zeigte eine negative Veränderung. Daraus leitet die Redaktion wiederum eine „Sell“-Bewertung ab. Unter dem Strich ergibt sich daher eine „Sell“-Einstufung.

Analysteneinschätzung: Von insgesamt 3 Analystenbewertungen aus den vergangenen zwölf Monaten für die Evotec-Aktie sind 1 Einstufungen „Buy“, 2 „Hold“ und 0 „Sell“. Das bedeutet im Durchschnitt ein „Hold“-Rating für das Wertpapier. In einer zweiten Betrachtung ist auch die Einstufung der Analysten für den vergangenen Monat interessant. Hier hat sich folgendes Bild ergeben: 0 Buy, 1 Hold, 0 Sell. Damit führen die jüngsten Analysen zu einem Gesamturteil von „Hold“. Aus den abgegebenen Kurszielen errechnet sich ein Durchschnitt von 23 EUR. Das bedeutet, dass die Aktie vom letzten Schlusskurs (23,46 EUR) ausgehend um -1,96 Prozent fallen könnte. Die sich daraus ableitende Empfehlung ist „Hold“. Zusammengefasst erhält Evotec von den Analysten somit ein „Hold“-Rating.

Technische Analyse: Trendfolgende Indikatoren sollen anzeigen, ob sich ein Wertpapier gerade in einem Auf- oder Abwärtstrend befindet (s. Wikipedia). Der gleitende Durchschnitt ist ein solcher Indikator, wir betrachten hier den 50- und 200-Tages-Durchschnitt. Zunächst werfen wir einen Blick auf den längerfristigeren Durchschnitt der letzten 200 Handelstage. Für die Evotec-Aktie beträgt dieser aktuell 20,14 EUR. Der letzte Schlusskurs (23,46 EUR) liegt damit deutlich darüber (+16,48 Prozent Abweichung im Vergleich). Auf dieser Basis erhält Evotec somit eine „Buy“-Bewertung. Nun ein Blick auf den kurzfristigeren 50-Tage-Durchschnitt: Dieser beträgt aktuell 22,57 EUR, daher liegt der letzte Schlusskurs auf ähnlicher Höhe (+3,94 Prozent). Dies bedeutet, dass sich auf dieser kurzfristigeren Analysebasis ein anderes Rating für Evotec ergibt, die Aktie erhält eine „Hold“-Bewertung. In Summe wird Evotec auf Basis trendfolgender Indikatoren mit einem „Buy“-Rating versehen.

Branchenvergleich Aktienkurs: Die Aktie hat im vergangenen Jahr eine Rendite von 86,52 Prozent erzielt. Im Vergleich zu Aktien aus dem gleichen Sektor („Gesundheitspflege“) liegt Evotec damit 79,95 Prozent über dem Durchschnitt (6,58 Prozent). Die mittlere jährliche Rendite für Wertpapiere aus der gleichen Branche „Life Sciences Werkzeuge und Dienstleistungen“ beträgt 0,24 Prozent. Evotec liegt aktuell 86,28 Prozent über diesem Wert. Aufgrund der Überperformance bewerten wir die Aktie auf dieser Stufe insgesamt mit einem „Buy“.



Fundamental: Das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) beträgt aktuell 55,36 und liegt mit 79 Prozent über dem Branchendurchschnitt (Branche: Life Sciences Werkzeuge und Dienstleistungen) von 30,97. Die Aktie ist damit aus heutiger Sicht überbewertet. Deshalb erhält Evotec auf dieser Stufe eine „Sell“-Bewertung.

Anleger: Die Anleger-Stimmung bei Evotec in den Diskussionsforen und Meinungsspalten der sozialen Medien ist insgesamt besonders positiv. Dies zeigt sich in den Äußerungen und Meinungen der vergangenen beiden Wochen, die wir für Sie ausgewertet haben, um einen weiteren Bewertungsfaktor für die Aktie zu gewinnen. Dabei zeigte sich, dass in den vergangenen ein bis zwei Tagen weder positive noch negative Themen bei den Diskussionen im Mittelpunkt standen, womit der Titel insgesamt die Einschätzung „Buy“ erhält. Schließlich haben diese Form der Analyse um konkret berechenbare Handelssignale aus den sozialen Medien angereichert. Dabei zeigten sich 2 Sell- und 1 Buy-Signal. Aus diesem Bild wiederum lässt sich auf dieser Stufe eine „Sell“ Empfehlung ableiten. Damit errechnet sich unserer Einschätzung nach zum Punkt Anleger-Stimmung insgesamt ein „Hold“.


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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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