Nokia: Das könnte ganz eng werden!



14:00 21.05.19

Sentiment und Buzz: Wesentliche Veränderungen bei der Stimmungslage oder der Kommunikationsfrequenz lassen präzise Rückschlüsse über das aktuelle Bild einer Aktie in den sozialen Medien zu. Bei Nokia konnte in den vergangenen vier Wochen eine Verschlechterung des Stimmungsbildes verzeichnet werden. Daher bewerten wir die Aktie herfür mit einem „Sell“. Bei der Kommunikationsfrequenz wurde weder eine Zunahme noch eine Abnahme and Diskussionsbeiträgen festgestellt. Insgesamt erhält Nokia auf dieser Stufe daher eine „Sell“-Rating.

Branchenvergleich Aktienkurs: Die Aktie hat im vergangenen Jahr eine Rendite von -15,66 Prozent erzielt. Im Vergleich zu Aktien aus dem gleichen Sektor („Informationstechnologie“) liegt Nokia damit 17 Prozent unter dem Durchschnitt (1,34 Prozent). Die mittlere jährliche Rendite für Wertpapiere aus der gleichen Branche „Kommunikationsausrüstung“ beträgt 1,34 Prozent. Nokia liegt aktuell 17 Prozent unter diesem Wert. Aufgrund der Unterperformance bewerten wir die Aktie auf dieser Stufe insgesamt mit einem „Sell“.

Analysteneinschätzung: Auf langfristiger Basis schätzen Analysten die Aktie der Nokia als „Buy“-Titel ein. Denn von insgesamt 18 Analysten lagen diese Bewertungen vor: 2 Buy, 0 Hold, 0 Sell. Auf kurzfristiger Basis, bezogen auf die vorliegenden Studien des vergangenen Monats, gilt die Aktie als „Buy“. In diesem Zeitraum stuften 1 Analysten den Titel als Buy ein, 0 als Hold und 0 als Sell. Im Mittel erwarten die Analysten dabei ein Kursziel in Höhe von 7 EUR. Daraus errechnet sich eine Erwartung in Höhe von 57,52 Prozent, da der Schlusskurs derzeit 4,444 EUR beträgt, was einer „Buy“-Einstufung entspricht. Auf Basis aller Analystenschätzungen vergeben wir daher die Bewertung „Buy“.

Anleger: Nokia wurde in den vergangenen zwei Wochen von den überwiegend privaten Nutzern in sozialen Medien als besonders positiv bewertet. Zu diesem Schluss kommt unsere Redaktion bei der Auswertung der diversen Kommentare und Wortmeldungen, die sich in den beiden vergangenen Wochen mit diesem Wert befasst haben. Darüber hinaus wurden in den vergangenen Tagen überwiegend positive Themen rund um den Wert angesprochen. Zusammengefasst sind wir der Auffassung, die Anleger-Stimmung auf dieser Ebene erlaubt daher die Einstufung „Buy“. Ergänzend hat die Redaktion auch exakt berechenbare Signale herausgefiltert und fand dabei schlussendlich 6 Sell-Signale. Dieser Auswertung ordnen wir daher eine „Sell“ Empfehlung zu. Deshalb erzeugt die Messung der Anleger-Stimmung insgesamt eine „Buy“-Einstufung.

Dividende: Nokia hat mit einer Dividendenrendite von 4,61 Prozent momentan einen höheren Wert als der Branchendurchschnitt (2,13%). Die Differenz zu vergleichbaren Werten aus der „Kommunikationsausrüstung“-Branche beträgt +2,48. Aufgrund dieser Konstellation erhält die Nokia-Aktie in dieser Kategorie eine „Buy“-Bewertung.



Technische Analyse: Auf Basis des gleitenden Durchschnittskurses ist die Nokia derzeit ein „Sell“. Denn der GD200 des Wertes verläuft in Höhe von 5 EUR, womit der Kurs der Aktie (4,444 EUR) um -11,12 Prozent über diesem Trendsignal verläuft. Dies entspricht der Einstufung als „Sell“. Auf Basis der vergangenen 50 Tage ergibt sich ein gleitender Durchschnittskurs (GD50) von 4,99 EUR. Dies wiederum entspricht aus Sicht des Aktienkurses selbst einer Abweichung von -10,94 Prozent. Damit ist die Aktie in diesem Zeitraum ein „Sell“-Wert. Insgesamt entspricht dies dem Rating „Sell“.

Relative Strength Index: Ein prominentes Signal der technischen Analyse, der Relative Strength-Index, RSI, bezieht die Auf- und Abwärtsbewegungen von Kursen in einem Zeitraum von – musterhaft – 7 Tagen aufeinander. Bei einer Ausprägung zwischen 0 und 30 gilt ein Wert als „überverkauft“, bei 70 bis 100 als „überkauft“ und dazwischen als neutral. Der RSI der Nokia führt bei einem Niveau von 51,04 zur Einstufung „Hold“. Der RSI25, bezogen auf einen Zeitraum von 25 Tagen, ist mit 70,68 ein Indikator für eine „Sell“-Einschätzung auf diesem Niveau. Damit stellt sich die Gesamteinschätzung auf „Sell“.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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