JinkoSolar: Einfach nur Spitze!



09:25 23.05.19

Relative Strength Index: Wer die Dynamik eines Aktienkurses bewerten will, kann auf den prominenten Relative Strength-Index zurückgreifen, den RSI. Hiernach wird für einen Zeitraum von 7 Tagen (oder für 25 Tage als RSI25) das Verhältnis von Auf- und Abwärtsbewegungen auf einen Abstand von 0 bis 100 normiert. Der JinkoSolar-RSI ist mit einer Ausprägung von 46,88 Grundlage für die Bewertung als „Hold“. Der RSI25 beläuft sich auf 46,36, woraus für 25 Tage eine Einstufung als „Hold“ resultiert. Dieses Gesamtbild führt zu einem Rating „Hold“.

Branchenvergleich Aktienkurs: JinkoSolar erzielte in den vergangenen 12 Monaten eine Performance von -1,35 Prozent. Ähnliche Aktien aus der „Halbleiter- und Halbleiterausrüstung“-Branche sind im Durchschnitt um 6,96 Prozent gestiegen, was eine Underperformance von -8,31 Prozent im Branchenvergleich für JinkoSolar bedeutet. Der „Informationstechnologie“-Sektor hatte eine mittlere Rendite von 16,5 Prozent im letzten Jahr. JinkoSolar lag 17,85 Prozent unter diesem Durchschnittswert. Die Unterperformance sowohl im Branchen- als auch im Sektorvergleich führt zu einem „Sell“-Rating in dieser Kategorie.

Fundamental: Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von JinkoSolar liegt bei einem Wert von 11,66. Die Aktie liegt damit im Vergleich zu Werten aus der Branche „Halbleiter- und Halbleiterausrüstung“ (KGV von 40,39) unter dem Durschschnitt (ca. 71 Prozent). Aus Sicht fundamentaler Kriterien ist JinkoSolar damit unterbewertet und erhält folglich eine „Buy“-Bewertung auf dieser Stufe.

Technische Analyse: Der Durchschnitt des Schlusskurses der JinkoSolar-Aktie für die letzten 200 Handelstage liegt aktuell bei 14,06 USD. Der letzte Schlusskurs (18,86 USD) weicht somit +34,14 Prozent ab, was einer „Buy“-Bewertung aus charttechnischer Sicht entspricht. Schauen wir auf den Durchschnitt aus den letzten 50 Handelstagen. Dieser beträgt aktuell 18,86 USD, daher liegt der letzte Schlusskurs auf ähnlicher Höhe (0 Prozent). Dies bedeutet, dass sich auf dieser kurzfristigeren Analysebasis ein anderes Rating für JinkoSolar ergibt, die Aktie erhält eine „Hold“-Bewertung. Unterm Strich erhält erhält die JinkoSolar-Aktie damit für die einfache Charttechnik ein „Buy“-Rating.

Anleger: Ein Blick auf die Diskussion in Social Media zeigt folgendes Bild: Die Marktteilnehmer waren in den letzten Tagen grundsätzlich überwiegend positiv eingestellt gegenüber JinkoSolar. Es gab insgesamt sieben positive und sechs negative Tage. An einem Tag gab es keine eindeutige Richtung. Die neuesten Nachrichten der vergangenen ein bis zwei Tage über das Unternehmen sind ebenfalls hauptsächlich positiv. Auf der Basis unserer Stimmungsanalyse erhält JinkoSolar daher eine „Buy“-Einschätzung. Insgesamt erhält JinkoSolar von der Redaktion für die Anlegerstimmung ein „Buy“-Rating.



Sentiment und Buzz: Wesentliche Veränderungen bei der Stimmungslage oder der Kommunikationsfrequenz lassen präzise Rückschlüsse über das aktuelle Bild einer Aktie in den sozialen Medien zu. Bei JinkoSolar konnte in den vergangenen vier Wochen eine Verschlechterung des Stimmungsbildes verzeichnet werden. Daher bewerten wir die Aktie herfür mit einem „Sell“. Bei der Kommunikationsfrequenz wurde weder eine Zunahme noch eine Abnahme and Diskussionsbeiträgen festgestellt. Insgesamt erhält JinkoSolar auf dieser Stufe daher eine „Sell“-Rating.

Analysteneinschätzung: JinkoSolar erhielt in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt 3 Analystenbewertungen.Die durchschnittliche Bewertung des Wertpapiers ist dabei „Hold“ und setzt sich aus 0 „Buy“-, 2 „Hold“- und 1 „Sell“-Meinungen zusammen. Aus dem letzten Monat liegen keine Analystenupdates zu JinkoSolar vor. Aufgrund des Durchschnitts der Kursprognose von (14 USD für das Wertpapier ergibt sich ein Abwärtspotential von -25,77 Prozent (ausgehend vom letzten Schlusskurs, 18,86 USD), folgt man der Meinung der Analysten. Dies stellt also eine „Sell“-Empfehlung dar. JinkoSolar erhält für diesen Abschnitt in Summe damit eine „Hold“-Bewertung.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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