Fresenius SE: Das wars mit den guten Zeiten!



14:06 23.05.19

Technische Analyse: Auf Basis des gleitenden Durchschnittskurses ist die Fresenius SE derzeit ein „Sell“. Denn der GD200 des Wertes verläuft in Höhe von 53,24 EUR, womit der Kurs der Aktie (47,15 EUR) um -11,44 Prozent über diesem Trendsignal verläuft. Dies entspricht der Einstufung als „Sell“. Auf Basis der vergangenen 50 Tage ergibt sich ein gleitender Durchschnittskurs (GD50) von 49,74 EUR. Dies wiederum entspricht aus Sicht des Aktienkurses selbst einer Abweichung von -5,21 Prozent. Damit ist die Aktie in diesem Zeitraum ein „Sell“-Wert. Insgesamt entspricht dies dem Rating „Sell“.

Fundamental: Je niedriger das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) einer Aktie ist, desto preisgünstiger erscheint sie auf den ersten Blick. Wachstumsaktien weisen meist ein höheres KGV auf. Fresenius SE liegt mit einem Wert von 13,28 unter dem Durchschnitt der Vergleichsbranche. Der genaue Abstand beträgt aktuell 89 Prozent bei einem durchschnittlichen KGV der Branche „Gesundheitsdienstleister“ von 124,5. Durch das verhältnismäßig niedrige KGV kann die Aktie als „günstig“ bezeichnet werden und erhält daher auf der Basis fundamentaler Kritierien ein „Buy“.

Anleger: Die Diskussionen rund um Fresenius SE auf Plattformen der sozialen Medien geben ein deutliches Signal zu den Einschätzungen und Stimmungen rund um den Titel wider. Derzeit häufen sich in den Kommentaren und Meinungen in den beiden vergangenen Wochen insgesamt die negativen Meinungen. Darüber hinaus wurden in den vergangenen Tagen überwiegend negative Themen rund um den Wert angesprochen. Damit kommt unsere Redaktion zu dem Befund, das Unternehmen sei als „Sell“ einzustufen. Schließlich lassen sich im zurückliegenden Zeitraum auf dieser Ebene auch vier Handelssignale ermitteln. Das Bild ergibt 0 Buy- und 4 Sell-Signale. Dieses Ergebnis führt letztlich zu einer Einstufung als „Sell“ Aktie. Zusammengefasst ist die Redaktion somit der Auffassung, die Aktie von Fresenius SE sei bezogen auf die Anlegerstimmung mit „Sell“ angemessen bewertet.

Sentiment und Buzz: Das Internet kann Stimmungen verstärken oder sogar drehen. Je nach Diskussionsintensität, also der Anzahl von Wortbeiträgen in den sozialen Medien und der Häufigkeit und Tiefe der Stimmungsänderung ergeben sich neue Einschätzungen für Aktien. Bei Fresenius SE haben wir langfristig in Bezug auf die Diskussionintensität eine mittlere Aktivität gemessen und ordnen diesem Signal die Bewertung „Hold“ zu. Die Rate der Stimmungsänderung weist eine Veränderung zum Negativen auf. Wir kommen daher für das langfristige Stimmungsbild zum Gesamtergebnis „Sell“.

Relative Strength Index: Wer die Dynamik eines Aktienkurses bewerten will, kann auf den prominenten Relative Strength-Index zurückgreifen, den RSI. Hiernach wird für einen Zeitraum von 7 Tagen (oder für 25 Tage als RSI25) das Verhältnis von Auf- und Abwärtsbewegungen auf einen Abstand von 0 bis 100 normiert. Der Fresenius SE-RSI ist mit einer Ausprägung von 89,26 Grundlage für die Bewertung als „Sell“. Der RSI25 beläuft sich auf 63,96, woraus für 25 Tage eine Einstufung als „Hold“ resultiert. Dieses Gesamtbild führt zu einem Rating „Sell“.

Dividende: Wer aktuell in die Aktie von Fresenius SE investiert, kann bei einer Dividendenrendite in Höhe von 1,64 % gegenüber dem Durchschnitt der Branche Gesundheitsdienstleister einen geringeren Ertrag in Höhe von 0,91 Prozentpunkten erzielen. Damit fallen die Dividenden des Unternehmens nur leicht niedriger aus, womit sich die Bewertung „Hold“ für die Ausschüttungspolitik des Konzerns ergibt.



Analysteneinschätzung: Die Aktie der Fresenius SE wurde in den vergangenen zwölf Monaten von Analysten aus Research-Abteilungen insgesamt mit folgenden Einstufungen versehen: 1 Buy, 1 Hold und 0 Sell-Einstufungen. Daraus leiten wir für die langfristige Einstufung ein „Buy“ ab. Aus dem letzten Monat liegen keine Analystenupdates zu Fresenius SE vor. Das Kursziel für die Aktie der Fresenius SE liegt im Mittel wiederum bei 0 EUR. Da der letzte Schlusskurs bei 47,15 EUR verläuft, ergibt sich eine erwartete Kursentwicklung von -100 Prozent. Dies ist verbunden mit der Einstufung „Sell“. Somit ergibt sich aus der Bewertung von Analysten für die Aktie der Fresenius SE insgesamt die Einschätzung „Buy“.

Branchenvergleich Aktienkurs: Im Vergleich zur durchschnittlichen Jahresperformance von Aktien aus dem gleichen Sektor („Gesundheitspflege“) liegt Fresenius SE mit einer Rendite von -27,49 Prozent mehr als 34 Prozent darunter. Die „Gesundheitsdienstleister“-Branche kommt auf eine mittlere Rendite in den vergangenen 12 Monaten von 13,12 Prozent. Auch hier liegt Fresenius SE mit 40,61 Prozent deutlich darunter. Diese Entwicklung der Aktie im vergangenen Jahr führt zu einem „Sell“-Rating in dieser Kategorie.


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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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