Gut 50 Milliarden Euro verschwunden – in Deutschland….



10:29 25.05.19

Wenn Sie Ihr Geld heute auf die Bank tragen, erhalten Sie einen – durchschnittlichen – Zinssatz von vielleicht noch 0,2 %. Es gibt auch Festgeldkonten, auf denen noch „deutlich“ weniger gezahlt wird. Der durchschnittliche Zinssatz in den vergangenen Jahrzehnten lag indes in Deutschland bei etwa 2,3 %, hat etwa – zum Teil – die DZ Bank herausgefunden. Diese 2,1 Prozentpunkte Unterschied im Zins machen uns arm. Alleine in diesem Jahr bezahlen wir alle zusammen dafür mehr als 50 Milliarden Euro – das sind bei ungefähr 34 Millionen Haushalten in Deutschland immerhin etwa 1.500 Euro pro Haushalt. Umgerechnet also 120 Euro im Monat.

Zinsverluste summieren sich unglaublich – das nenne ich Enteignung….

Die Niedrigzinsen sind willkürlich gesetzt, da die Europäische Zentralbank (EZB) auf diese Weise dafür sorgen wollte, dass die EU-Staaten sich günstig mit Geld versorgen können. Die Staaten selbst haben mehr als 10 Billionen Euro Schulden angesammelt und benötigen immer mehr Geld. Die „Schuldpapiere“, also Anleihen, werden an den Markt gegeben und die EZB kauft sie sicher auf.

Zudem können sich Banken mit günstigem Geld versorgen und sollen auf diese Weise auch sehr günstige Kredite anbieten. Diese Wirtschaftshilfe war aus Sicht der EZB in den vergangenen Jahren nötig. Nur gab es diese Maßnahmen nicht umsonst.

Sie haben durch Zinsverzicht dafür gezahlt: Bislang allein in Deutschland etwa 331,5 Milliarden Euro, wie sich errechnen lässt. Der durchschnittlich übliche Zinssatz von 2,3 %, den wir hier ebenfalls unterstellen können, ist seit dem Jahr 2010 konsequent unterboten worden. Im Jahr 2010 betrugen die Einlagen bei den Banken immerhin 1,66 Milliarden Euro. Der Zinsverlust belief sich auf 1 Prozentpunkt. Und auf diese Weise haben wir als Bankkunden alleine 16,7 Milliarden Euro im Jahr 2010 verloren – gegenüber dem regulären Zins.



Wohlgemerkt, der Zins ist gesetzt worden, hat sich also nicht am Markt gebildet. Deshalb ist der Verlust real. Die Regierungen haben uns als Bankkunden dieses Geld genommen. Im Jahr 2011 verschwanden 16,4 Milliarden Euro, im Jahr 2012 immerhin 19,6 Milliarden Euro, 2013 dann sogar 26,7 Milliarden Euro bis hin zu den 50,5 Milliarden Euro, die es 2019 sein werden. Die Einlagen sind gestiegen, die Zinsen noch weiter gesunken – dies ist der Grund für die immer höheren jährlichen Fehlbeträge.

Rechnen wir noch einmal nach: 331 Milliarden Euro entsprechen bei 34 Millionen Haushalten annähernd 10.000 Euro Zinsverlusten pro Haushalt. Geld, das Sie zur Staatenrettung bezahlt haben. Dennoch steigen die Schulden weiter. Richten Sie sich also darauf ein, dass Sie künftig in jedem Jahr Zinsverluste hinnehmen werden. Die „stille Enteignung“ aller Sparer läuft leider unbemerkt von den großen Medien.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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