Adidas: Das ist einfach klasse!



10:35 31.05.19

Relative Strength Index: Der Relative Strength Index (kurz: RSI) setzt die Auf- und Abwärtsbewegungen eines Basiswerts über die Zeit in Relation und ist damit ein guter Indikator für überkaufte oder unterkaufte Titel. Der RSI der letzten 7 Tage für die Adidas-Aktie hat einen Wert von 35,44. Auf dieser Basis ist die Aktie damit weder überkauft noch -verkauft und erhält eine „Hold“-Bewertung. Wir vergleichen den 7-Tage-RSI nun mit dem Wert des RSI auf 25-Tage Basis (35,54). Wie auch beim RSI7 ist Adidas auf dieser Basis weder überkauft noch -verkauft (Wert: 35,54). Das Wertpapier wird für den RSI25 damit ebenfalls mit „Hold“ eingestuft. In Summe ergibt sich daher nach RSI-Bewertung ein „Hold“-Rating für Adidas.

Technische Analyse: Eine Betrachtung der charttechnischen Entwicklung einer Aktie mithilfe des gleitenden Durchschnitts kann dazu genutzt werden, den aktuellen Trend des Wertpapiers zu ermitteln. Schauen wir uns den gleitenden Durchschnitt des Schlusskurses der Adidas-Aktie aus den letzten 200 Handelstagen an. Dieser Wert beträgt aktuell 211,18 EUR. Damit liegt der letzte Schlusskurs (258,6 EUR) deutlich darüber (Unterschied +22,45 Prozent). Wir bewerten die Aktie auf dieser Basis damit als „Buy“ Wie sieht diese Rechnung aus, wenn man den gleitenden Durchschnitt auf Basis der letzten 50 Handelstage bestimmt? Auch für diesen Wert (234,59 EUR) liegt der letzte Schlusskurs über dem gleitenden Durchschnitt (+10,23 Prozent), somit erhält die Adidas-Aktie auch für diesen ein „Buy“-Rating. Die Adidas-Aktie wird für die einfache Charttechnik in Summe somit mit einem „Buy“-Rating versehen.

Dividende: Die Dividendenrendite misst das Verhältnis zwischen der Dividende und dem aktuellen Aktienkurs und wird üblicherweise in Prozent angegeben. Die aktuelle Dividendenrendite für Adidas beträgt bezogen auf das Kursniveau 1,28 Prozent und liegt mit 0,01 Prozent nur leicht unter dem Mittelwert (1,29) für diese Aktie. Adidas bekommt für diese Dividendenpolitik von unseren Analysten deshalb eine „Hold“-Bewertung.

Analysteneinschätzung: Für Adidas liegen aus den letzten zwölf Monaten 4 Buy, 1 Hold und 0 Sell Einschätzungen von Analysten vor, was im Schnitt einem „Buy“-Rating entspricht. Aus dem letzten Monat liegen keine Analystenupdates zu Adidas vor. Das durchschnittliche Kursziel für diese Aktie auf Basis der Analystenmeinungen liegt bei 231 EUR. Ausgehend vom letzten Schlusskurs (258,6 EUR) könnte die Aktie damit um -10,67 Prozent fallen, dies entspricht einer „Sell“-Empfehlung. Aus Analystensicht erhält die Adidas-Aktie somit insgesamt eine „Hold“-Empfehlung.

Fundamental: Die Aktie von Adidas gilt nach dem Maßstab des Kurs-Gewinn-Verhältnisses (KGV) als unterbewertet. Denn: Das KGV liegt mit 25,92 insgesamt 65 Prozent niedriger als der Branchendurchschnitt im Segment „Textilien Bekleidung und Luxusgüter“, der 75,13 beträgt. Vor diesem Hintergrund erhält die Aktie aus Sicht der fundamentalen Analyse die Einstufung „Buy“.



Branchenvergleich Aktienkurs: Adidas erzielte in den vergangenen 12 Monaten eine Performance von 38,7 Prozent. Ähnliche Aktien aus der „Textilien Bekleidung und Luxusgüter“-Branche sind im Durchschnitt um 1,19 Prozent gestiegen, was eine Outperformance von +37,51 Prozent im Branchenvergleich für Adidas bedeutet. Der „Zyklische Konsumgüter“-Sektor hatte eine mittlere Rendite von -3,69 Prozent im letzten Jahr. Adidas lag 42,38 Prozent über diesem Durchschnittswert. Die Überperformance in beiden Bereichen führt zu einem „Buy“-Rating in dieser Kategorie.

Sentiment und Buzz: Das Internet kann Stimmungen verstärken oder sogar drehen. Je nach Diskussionsintensität, also der Anzahl von Wortbeiträgen in den sozialen Medien und der Häufigkeit und Tiefe der Stimmungsänderung ergeben sich neue Einschätzungen für Aktien. Bei Adidas haben wir langfristig in Bezug auf die Diskussionintensität eine unterdurchschnittliche Aktivität gemessen und ordnen diesem Signal die Bewertung „Sell“ zu. Die Rate der Stimmungsänderung weist kaum Änderungen auf. Wir kommen daher für das langfristige Stimmungsbild zum Gesamtergebnis „Sell“.

Anleger: Die Stimmungslage in sozialen Netzwerken war in den vergangenen Tagen überwiegend positiv. An sieben Tagen war die Diskussion vor allem von positiven Themen geprägt, während an sechs Tagen die negative Kommunikation überwog. In den vergangenen ein, zwei Tagen unterhielten sich die Anleger ebenfalls verstärkt über positive Themen in Bezug auf das Unternehmen Adidas. Als Resultat bewertet die Redaktion die Aktie mit einem „Buy“. Statistische Auswertungen auf der Basis großer historischer Datenmengen haben einen Überhang von Verkaufsignalen ergeben in den letzten zwei Wochen. Konkret handelte es sich um 7 „Sell“-Signale (bei 0 „Buy“-Signal) auf der Basis der Kommunikation, was zu einer „Sell“ Bewertung dieses Kriteriums führt. Zusammengefasst ergibt sich dadurch für das Anleger-Sentiment eine „Buy“-Einschätzung.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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