Deutsche Post: Chance von 121 Prozent p.a.



12:46 04.06.19

Bald dürfte die Post das Briefporto erhöhen. Um das schwache Briefgeschäft zu stützen. Im Logistikgeschäft ist die Post weltweit eine Hausnummer. Mit einem Inline-Optionsschein auf die Post-Aktie kann man eine hohe Seitwärtsrendite erzielen.

Gestern hat die Deutsche Post nach eigenen Angaben die Genehmigung für eine Erhöhung des Briefportos bei der zuständigen Bundesnetzagentur beantragt. Nach erfolgter Genehmigung, welche die Post noch im Juni erwartet, sollen die neuen Portopreise schon ab dem 1. Juli 2019 in Kraft treten. Ein Standardbrief beispielsweise soll dann 80 Cent kosten. Damit will die Post das schwache Briefgeschäft stützen. Welches unter einer zunehmenden Kommunikation über digitale Kanäle leidet. Das dicke Geld aber verdient die Post mittlerweile ohnehin im Logistikgeschäft. In diesem spielt DHL weltweit eine starke Rolle. Allerdings ist Logistik ein ziemlich zyklisches Geschäft. Und somit relativ stark abhängig von der konjunkturellen Großwetterlage.

Verschärfter Handelskonflikt

Aktuell fürchten die Aktienmärkte einen Einbruch der Weltwirtschaft - dies vor dem Hintergrund eines verschärften Handelskonfliktes zwischen den USA und China. Dem entsprechend ging die Post nicht ab am Aktienmarkt in den zurückliegenden Handelstagen. Wenngleich schon ein Stück weit an negativen Szenarien eingepreist scheint. So liegt das aktuell geschätzte Gewinnvielfache für 2020 bei moderaten 10,7. Zum Chart. Bei etwa 24,30 Euro bewegt sich der seit 2011 bestehende Aufwärtstrend der Post-Aktie. Bei 23,36 Euro befindet sich zudem ein Mehrjahrestief. Somit scheint der DAX-Titel gut unterstützt. Nach oben hin gilt das aktuelle Jahreshoch bei 31,34 Euro als Widerstandsmarke.

Fazit

Mit einem Inline-Optionsschein auf Deutsche Post (WKN SR1KEL) können risikofreudige Anleger eine maximale Rendite von 28 Prozent oder 121 Prozent p.a. erzielen, wenn sich die Post-Aktie bis einschließlich 20.09.2019 durchgehend zwischen den beiden Knockout-Schwellen von 23 und 32 Euro bewegt. Nach unten haben die Notierungen aktuell einen Abstand von 12 Prozent. Nach oben sind es 22 Prozent. Falls die Post-Aktie unter das Mehrjahrestief bei 23,36 Euro fällt oder das aktuelle Jahreshoch bei 31,34 Euro überwinden kann, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige wie auch sehr schnelle Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden.

Deutsche Post (in Euro) Tendenz:
Chart Aktien Merck
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 31,34 Euro (aktuelles Jahreshoch)
Unterstützungen: 23,36 Euro (Mehrjahrestief)
Aufwärtstrend: 24,34 Euro
Inline-Optionsschein auf Dt. Post (Stand: 04.06.2019, 09.05 Uhr)
Strategie für seitwärts gerichtete Kurse
WKN: SR1KEL
Typ: Inline-Optionsschein
akt. Kurs: 7,69/7,79 Euro
Emittent: Société Générale
untere KO-Schwelle: 23,00 Euro
Basiswert: Deutsche Post
obere KO-Schwelle: 32,00 Euro
akt. Kurs Basiswert: 26,22 Euro
Laufzeit: 20.09.2019
Kursziel: 10,00 Euro



Kurschance: + 28,4% (121% p.a.)
Quelle: Société Générale


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Über den Autor
 
Autor: Frank Sterzbach Frank Sterzbach,
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Frank Sterzbach beschäftigt sich bereits seit Mitte der 90er Jahre mit dem spannenden Themenspektrum Geldanlage und Börse. Der Diplom-Betriebswirt verfügt demzufolge über eine langjährige Erfahrung in der anlegerfreundlichen Analyse von Märkten, Rohstoffen und Wertpapieren. Die Märkte sind sein Zuhause - Zertifikate sind seine Leidenschaft. "Zertifikate bieten sowohl sicherheitsorientierten als auch risikobewussten Anlegern richtig intelligente Lösungen. Sehr gerne unterstütze ich clevere Anleger tatkräftig bei der Jagd nach überdurchschnittlichen Renditen", so Sterzbachs Credo. Seit 2010 ist er als Chefredakteur beim Zertifikate-Investor (www.zertifikate-investor.de) verantwortlich für die Strategien, mit denen sich entspannt ein stetiger Vermögensaufbau erzielen lässt. Meilensteine
  • Von 1999 bis 2001 Redakteur des Anlegermagazins " Börse NOW"
  • Von 1999 bis 2001 Chefredakteur des Börsenbriefs "Neue Aktien Weekly"
  • Chefredakteur des etablierten Anlegerbriefes "Finanzen & Börse"
  • Chefredakteur des Anlegerbriefs "Zertifikate-Investor"
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