DAX erobert 12.000 Punkte zurück



14:32 05.06.19

Euwax

US-Zinssenkung voraus?
 
Dreht die Fed in Kürze tatsächlich an der Zinsschraube? Aussagen von US-Notenbanker wecken zumindest die Hoffnung – und das schiebt die Kurse an den Börsen an. So brachte unter anderem gestern der Fed-Chef Jerome Powell einen Zinsschritt ins Gespräch, sollten die Schwächezeichen der US-Konjunktur anhalten. Hintergrund sind Sorgen um die Auswirkungen des Handelsstreits – neben China und Europa droht Trump neuerdings auch dem Nachbarn Mexiko mit Strafzöllen.

Der DAX hat nach dem kräftigen Kursplus am Dienstag nun auch die runde Marke von 12.000 Punkten überwunden und legt gut 0,5 Prozent zu. 12.000 Zähler – eine runde und damit psychologisch wichtige Marke, um die der DAX in den vergangenen Wochen bereits ordentlich pendelte. Gelang zunächst Anfang Mai der Anstieg bis auf 12.400 Punkte, so drückte die Verschärfung des Handelskonflikts zwischen den USA und China den DAX wieder deutlich darunter.

Fondsmanager Thomas Metzer vom Bankhaus Bauer äußert sich allerdings vorsichtig und sagt: "Aktuell steht es damit immer noch 3 zu 1 gegen die Märkte. Denn selbst wenn die Notenbanken - insbesondere die Fed - auch weiter taubenhafte Signale senden, dürften die großen Belastungsfaktoren Brexit, Italien und allen voran die Handelsstreitigkeiten der USA nicht nur mit China, weitere Kursgewinne begrenzen. Um den Weg für nachhaltig höhere Notierungen frei zu machen, bedarf es einer Lösung bei zumindest einem der Spannungsfelder, insbesondere was das "Damoklesschwert" Zollkonflikt angeht."
 
EZB tagt am Donnerstag
Von einer Veränderung der Leitzinsen ist die europäische Zentralbank EZB derzeit weit entfernt. Insbesondere die von den Sparern herbeigesehnte Zinserhöhung ist in Anbetracht der Inflationsrate von 1,2 Prozent (EZB-Ziel 2,0 Prozent) unrealistisch.
 


Chinas Wirtschaft spürt Auswirkungen des Handelskonflikts
Der chinesische Caixin/Markit Einkaufsmanagerindex ist im Mai gefallen und zeigt damit eine Verlangsamung des Wachstums in der Dienstleistungsbranche des Landes. Mit 52,7 Punkten liegt er zwar über der Wachstumsgrenze, fällt aber auf den niedrigsten Stand bei Februar zurück.
 
Euro stabil über 1,12 US-Dollar
Am Mittwoch notiert die Gemeinschaftswährung bei 1,1260 US-Dollar und kann damit von der Zinsphantasie profitieren. Die Aussicht auf sinkende Zinsen in den USA macht die heimische Währung für Investoren weniger attraktiv.

Mit dem sinkenden US-Dollar legt der Preis für eine Feinunze Gold weiter zu auf 1.334 Dollar.

Die Ölpreise notieren weiter auf niedrigem Niveau. Für ein Fass (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent Crude Oil werden 61,79 US-Dollar bezahlt, die US-Sorte WTI kostet 53,10 US-Dollar.

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Autor: Cornelia Frey Cornelia Frey,
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Cornelia Frey und Holger Scholze informieren abwechselnd um das Geschehen im Derivatebereich der Stuttgarter Börse. Neben Fernsehinterviews beim Nachrichtensender n-tv, berichten sie in Radiointerviews und den Marktberichten EUWAX Trends über das Geschehen bei Optionsscheinen & Co. Die Beiträge stellen keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten da. Unter dem Link https://www.boerse-stuttgart.de/rd/de/register können Sie Ihre E-Mail Adresse für den Versand der Marktberichte registrieren lassen. Die Berichte werden dann automatisch per E-Mail an Sie versandt.

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