Gerresheimer: Anleger sollten vorbereitet sein …



07:35 06.06.19

Relative Strength Index: Ein prominentes Signal der technischen Analyse, der Relative Strength-Index, RSI, bezieht die Auf- und Abwärtsbewegungen von Kursen in einem Zeitraum von – musterhaft – 7 Tagen aufeinander. Bei einer Ausprägung zwischen 0 und 30 gilt ein Wert als „überverkauft“, bei 70 bis 100 als „überkauft“ und dazwischen als neutral. Der RSI der Gerresheimer führt bei einem Niveau von 92,06 zur Einstufung „Sell“. Der RSI25, bezogen auf einen Zeitraum von 25 Tagen, ist mit 60,06 ein Indikator für eine „Hold“-Einschätzung auf diesem Niveau. Damit stellt sich die Gesamteinschätzung auf „Sell“.

Analysteneinschätzung: Von Analysten wird die Gerresheimer-Aktie aktuell mit „Hold“ bewertet. Dieses Rating setzt sich aus 3 „Buy“-, 6 „Hold“- und 3 „Sell“-Bewertungen zusammen, welche in den letzten zwölf Monaten abgegeben wurden. Auch für den letzten Monat liegen qualifizierte Analysen vor. Dabei kam es zu 1 Buy, 0 Hold und 0 Sell-Einstufungen. Dies entspricht auf kurzfristiger Betrachtungsbasis für uns einer Gesamteinschätzung „Buy“. Legt man die durchschnittliche Kursprognose der Analysten zugrunde (69,17 EUR) hat das Wertpapier ein Aufwärtspotential von 8,68 Prozent (ausgehend vom letzten Schlusskurs, 63,65 EUR), was einer „Buy“-Empfehlung entspricht. Alles in allem erhält Gerresheimer eine „Buy“-Bewertung für diesen Abschnitt der Analyse.

Fundamental: Je niedriger das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) einer Aktie ist, desto preisgünstiger erscheint sie auf den ersten Blick. Wachstumsaktien weisen meist ein höheres KGV auf. Gerresheimer liegt mit einem Wert von 11,15 unter dem Durchschnitt der Vergleichsbranche. Der genaue Abstand beträgt aktuell 64 Prozent bei einem durchschnittlichen KGV der Branche „Life Sciences Werkzeuge und Dienstleistungen“ von 30,87. Durch das verhältnismäßig niedrige KGV kann die Aktie als „günstig“ bezeichnet werden und erhält daher auf der Basis fundamentaler Kritierien ein „Buy“.



Technische Analyse: Die Gerresheimer ist mit einem Kurs von 63,65 EUR inzwischen -6,02 Prozent vom gleitenden Durchschnitt der zurückliegenden 50 Tage, dem GD50, entfernt. Dies führt zur kurzfristigen Einschätzung „Sell“. Auf Basis der vergangenen 200 Tage hingegen lautet die Einstufung „Hold“, da die Distanz zum GD200 sich auf -2,91 Prozent beläuft. Insofern schätzen wir die Aktie aus charttechnischer Sicht für die beiden Zeiträume insgesamt als „Hold“ ein.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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