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Der USA Bären-Thread



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315 1. Der USA Bären-Thread 23500 Postings, 2314 Tage Anti Lemming 20.02.07 18:45
 
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
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7 68251. Sinn warnt wegen Griechenland 21946 Postings, 3966 Tage Kicky 05.09.10 09:00
 
http://www.zambianews.net/story/680847
http://www.telegraph.co.uk/finance/economics/...conomist-Dr-Sinn.html

....“The policy of forced 'internal devaluation', deflation, and depression could risk driving Greece to the edge of a civil war. It is impossible to cut wages and prices by 30pc without major riots,” he said, speaking at the elite European House Ambrosetti forum at Lake Como.
“Greece would have been bankrupt without the rescue measures. All the alternatives are terrible but the least terrible is for the country to get out of the eurozone, even if this kills the Greek banks,” he said.

Dr Sinn said Greece is an entirely different case from Spain and Portugal, which still have manageable public debts and can bring their public finances back into line with higher taxes.

“Greece would have defaulted in the period between April 28 and May 7, had the money not been promised by the European Union,” he said, describing the failure of the EU’s bail-out strategy to include a haircut for the banks as an invitation to moral hazard.

“There should be a quasi-insolvency procedure for countries.Creditors have to accept a haircut before any money flows for rescue plans, otherwise we’ll never have debt discipline in the eurozone,” he said.

Greek society has so far held together well, despite a wave of strikes and street violence in the early months of the crisis. However, unemployment is rising fast and political fatigue with such austerity policies typically sets in the second year. ......

“We are in the second Greek crisis right now, today,” said Dr Sinn. ...

The IMF says Greece’s debt will rise to 150pc by 2013-2014 even if Athens complies fully, a strategy viewed as self-defeating by several ex-IMF officials. There is a strong suspicion that the real objective is to bail-out North European banks with heavy exposure to Southern Europe, rather help Greece.
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6 68252. Chasing the Market down 21946 Postings, 3966 Tage Kicky 05.09.10 09:06
 
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/.../AR2010090403571.html
ein 4 Seiten langer Bericht zur Situation am Häusermarkt

....There are now so many homes for sale and so few selling that, at the current sales pace, it would take over a year to clear the existing inventory on the U.S. market. That is more than double the time required in a healthy market and up significantly just since June. ...."There's going to be a long-lasting psychological hesitancy for ordinary buyers to believe again in the dream of building wealth through homeownership."
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8 68253. Doug Kass ist bärisch bezüglich US-Anleihen 23500 Postings, 2314 Tage Anti Lemming 05.09.10 09:38
 

Kass betrachtet US-Staatsanleihen bei den gegenwärtigen Höchstkursen als "Zertifikate für Beschlagnahmung".

Ich teile seine Ansicht nicht, finde sie aber interessant:

 


 

Kass: Beware of Bonds
By Doug Kass 09/03/10 - 02:00 PM EDT

At current yields, bonds represent certificates of confiscation, and bond holders face the likelihood of large capital losses.

I believe that, on a risk/reward basis, shorting fixed income is among the most attractive investment strategies in the year(s) ahead.

Bearish economic concerns are overblown. There will be no double-dip. Most indicators point toward a domestic economic growth rate that is moderating but also likely to be sustained.

The 2.60% yield on the 10-year U.S. note is discounting a double-dip. Over the course of the past 60 years, the 10-year note has yielded 365 basis points more than GDP growth. In other words, the fixed-income market is now discounting an unlikely 1% drop in GDP (2.60% less 3.65%).

Over the same time frame, the yield on the 10-year U.S. note has averaged about 300 basis points more than the inflation rate. While zero-interest-rate policy argues for a somewhat lower relationship, since the implied inflation rate in TIPS is about 1.6% now, this would imply that the yield on the 10-year U.S. note should be closer to 4.60%, or 200 basis points above the current reading......

http://www.thestreet.com/story/10852058/1/kass-beware-of-bonds.html

 


 

Meine Gegenargumente: 

In der Vergangenheit hatten Bondanleger oft den besseren Riecher als Aktienanleger. Dies galt insbesonders bei Firmen, deren Aktien aufgrund irgendwelcher Bedenken tief im Keller waren. Wenn die Bonds dieser Firma trotzdem noch nahe 100 % standen, war die Divergenz ein klares Kaufsignal bezüglich dieser Aktie (Beispiel: Philip Morris, Absturz der Aktie Anfang 2000 wegen einer Sammelklage, Bonds blieben bei 100%, Aktie vervierfachte sich in den Folgejahren).

Die große Frage bleibt, ob dies auch dann noch gilt, wenn die Flucht in Bonds zu einem (hirnlosen) Massenphänomen, einer "Stampede in Sicherheit" geworden ist. Die Amis schichten seit 2009 massiv von Aktien (und Aktienfonds) in Anleihen (und Bond-Fonds) um, und Marktbeobachter meinen, dass dieser Prozess, dem sich auch Pensionsfonds anschließen könnten, noch längst nicht zu Ende ist.

Kass merkt (mMn zu Recht) an, dass der US-Bondmarkt aktuell auf Deflation und BIP-Schrumpfung gepreist ist. Eine Rendite auf 10-jährige von 2,6 %, schreibt er oben, würde beim langjährig üblichen Spread von 3,6 % zwischen 10-Jährigen-Rendite und BIP-Wachstum implizieren, dass das US-BIP um 1 % schrumpft. Dies aber würden die laufenden Wirtschaftdaten nicht hergeben, die gemäß  Kass eher auf ein Muddle-Through (geringes, aber positives Wachstum des US-BIP) hindeuten. Er hält nach seinen Berechnungen 4,6 % Rendite auf 10-jährigen Rendite (basierend auf 1 % BIP-Wachstum) für angemessen, was Bonds zum "Short des Jahrhunderts" machen würde.

Rosenberg, dessen Argumente ich gestern hier zusammengefasst habe, liefert jedoch triftige Argumente dafür, dass das US-BIP im 4. Quartal sehr wohl negativ werden könnte. Er sieht auch im Gegensatz zu Kass keine Bond-Blase. Würde das BIP tatsächlich schrumpfen, läge der Bondmarkt mit 2,6 % Zins auf Zehnjährige zurzeit durchaus richtig.

Mir ist in den letzten Tagen auch aufgefallen, dass der Bondsmarkt, der sich normalerweise invers zum Aktienmarkt entwickelt, in der jüngsten Steilflugphase der Aktien (3-Tage-Rallye um 6 % seit Dienstag) nicht in gleichem Maße gefallen ist: Die Rendite der 10-jährigen ist im Zuge der jüngsten Aktien-Rallye auf lediglich 2,72 % gestiegen (1. Chart unten) - was gemäß Kass' Faustformel immer noch eine BIP-Schrumpfung von -0,88 % einpreist.

Die Rendite der 30-jährigen stieg auf 3,79 % (2. Chart unten). Die beiden Zins-Charts signalisieren mMn noch keine Trendwende. Die RSI in beiden Charts sind in der Abschwungphase immer wieder an der 50er-Linie (wo sie jetzt wieder stehen) nach unten abgeprallt. Anfang Mai gab es bei den 30-jährigen eine technische Erholung in ähnlichem Umfang wie jetzt, die abverkauft wurde und somit den übergeordneten Abwärts-Trend nicht drehte. Solange die Fed mit "QE2 light" zugange ist (Bilanz wird nicht gekürzt, freiwerdende Hypo-Bonds der FMs werden in Treasuries umgeschichtet), dürfte sich daran auch wenig ändern.

Hinsichtlich Kass' Faustformel lässt sich anmerken, dass dieser 3,6%-Spread nicht "in Stein gemeißelt" sein muss. Wenn USA in der Tat auf japanische Verhältnisse zusteuern sollten, könnte dieser Spread auch schrumpfen. In Japan liegt die Rendite 10-jähriger zurzeit bei rund 1 %, obwohl die Wirtschaft (nach offiziellen Angaben) stagniert.  Der "Kass-Spread" liegt dort also nur bei 1 % (oder leicht darüber, falls man Schrumpfung zubilligt). Könnte er in USA nicht auch in diese Region fallen?

Faustformeln sind insofern problematisch, als sie die Entwicklung der letzten 20 Jahre - die bekanntlich eine schuldenfinanzierte "Deformation" samt Assetpreis-Aufblasung darstellt - in die Zukunft verlängern, obwohl womöglich ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat. Diesen erkennt man z. B. am US-Arbeitsmarkt, der sich partout nicht erholen will und dessen Entwicklung sich drastisch von bisherigen Post-Rezessions-Phasen unterscheidet.

In Japan jedenfalls gab der Bondmarkt mit seiner schon lange bei 1 % liegenden 10-JährigenRendite das korrekte Signal. Aktien haben sich in Japan in den letzten 20 Jahren mehr als geviertelt, und die Idee, dass sich die "endlose Staatspäppelei" irgendwann in einen selbsttragenden Aufschwung ummünzt, träumen die japanischen Politiker ungeachtet desillusionierender Tatsachen weiter.

 


 

FAZIT: Sollten wir in der Weltwirtschaft einen Paradigmenwechsel erleben - hin zu global "japanischen Verhältnissen" - kann man ehemals funktionierende Faustformeln wie die von Kass, aber auch Aktien/Renten-KGV-Modelle wie das "Fed-Modell" in der Pfeife rauchen.

Die Frage reduziert sich darauf, ob dieser Paradigmenwechsel faktisch vorliegt - dann wären die Tiefzinsen eine adäquate Einpreisung - oder ob wir bald wieder zu alten Wachstumspfaden zurückkehren, wie es Grüner, Permabullen, sämtliche Politiker und die gesamte "Fonds-Industrie" weismachen wollen.

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13 68254. Bärisch bezüglich US-Anleihen 23500 Postings, 2314 Tage Anti Lemming 05.09.10 10:20
 
bin ich allerdings langfristig, da noch längst nicht ausgemacht ist, ob die Schulden-Sause in USA nicht in "griechischen Verhältnissen" endet. Die maroden Staatsfinanzen vieler US-Bundesstaaten, von denen viele bereits (wegen wegbrechender Steuereinnahmen und ausufernder Staatsausgaben) mit einem Bein in der Pleite stehen, sind ein vorauseilendes Warnsignal.

Die Begründung einer solchen "Doom-Bärigkeit" bezüglich US-Anleihen ist dann freilich eine ganz andere als bei Doug Kass (letztes Posting). Kass geht von einer Rückkehr zur ökonomischen Normalität - mit herkömmlichen Umschichtungen zwischen Aktien- und Bondmarkt - aus. Basis seiner Überlegungen ist eine mittelfristig wieder funktionierende und weiter wachsenden US-Wirtschaft.

"Doom-Bären" hingegen, zu denen auch viele Goldjünger zählen, glauben nicht an diese Rückkehr zur Normalität und rechnen damit, dass den Amis ihr Schuldenkartenhaus langfristig "um die Ohren fliegt". Dabei würde auch der Dollar zum Teufel gehen (oder zumindest deutlich an Wert verlieren).

Ich gehe nicht davon aus, dass ein "vernichtender Bond-Crash" inkl. Dollar- oder gar globaler Geldentwertung - samt Währungsreform - kommen wird, wie ihn manche Hardliner unter den Goldjüngern prognostizieren. (Bin daher auch nicht in Gold investiert.) Doch eine krisenhafte Zuspitzung inkl. empfindlichen Einbrüchen bei den Longbond-Kursen und dem US-Dollar-Kurs halte ich langfristig für zumindest temporär möglich.

Die Wahrscheinlichkeit für eine solche "krisenhafte Zuspitzung" - als Höhe- bzw. Tiefpunkt des "Big Unwind" - liegt mMn bei 30 %. Die Wahrscheinlichkeit für eine Deflations-Salami-Sterben à la Japan (womöglich als Vorstufe zu obiger "Zuspitzung") veranschlage ich mit 60 %. "Alles wird gut" gebe ich zurzeit nur eine 10 % Chance.
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9 68255. Ist der Rentenmarkt völlig aus dem Ruder gelaufen? 5905 Postings, 1417 Tage Stöffen 05.09.10 12:20
 
Vielfach wird ja aktuell publiziert, dass niedrige Staatsanleihenrenditen nur bei einer künftig deflationären Entwicklung gerechtfertigt seien und wir uns einer Anleiheblase gegenüber sehen. Andererseits schreibt Citigroup-Stratege Robert Buckland in einem Researchbericht, dass festverzinsliche Wertpapiere in diesem Trend profitiert haben und somit besser als Aktien abgeschnitten hätten, mit dem Hinweis auf die kommenden niedrigen Dividendenrenditen und der damit einhergehenden höheren Bewertung von Anleihen sei die Zeit des Aktienkults vorbei.
http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/...ase/50165408.html

Angenommen, die Yields würden bei den Staatsanleihen steigen, so hätte dieser Fakt für einige Länder dramatische Konsequenzen. Während die BRD mit einem Zins auf 10 jährige Bundesanleihen von 3 bis 3,5% evtl. noch so halbwegs zurechtkommen würde (aktuell ca. 2,1%) so würde Japan dagegen bei einem Zinsanstieg in den Bereich von 2% oder knapp darüber (aktuell 1%) sehr wahrscheinlich aufgrund des erheblich teureren Zinsdienstes (Refinanzierungen müssten zu höheren Zinssätzen erfolgen) rasch dem Bankrott entgegensegeln. Rating-Abstufungen und der Vertrauensverlust der Gläubiger würden die weiteren Zutaten zu dieser Pleite-Mixtur sein.

Und das die Zinsen aufgrund einer florierenden bzw. prosperierenden Wirtschaft demnächst empor klettern werden, dürfte relativ unwahrscheinlich sein. Die Luft für weitere stärkere Kusgewinne an den Aktienmärkten ist erheblich dünner geworden, die guten Firmenergebnisse wie z.B. die des 2. Quartals, die auch dem Basiseffekt geschuldet waren, sind mittlerweile in den Kursen enthalten. Derartige Zuwächse bei den Zahlen dürften in den kommenden Quartalen auch nicht mehr erreicht werden, große Konzerne wie Intel, BMW, EADS, usw., haben sich diesbezüglicher Entwicklungen dahingehend bereits geäußert. Unter diesem Aspekt erscheinen größere Umschichtungen vom Bond- in den Aktienmarkt eher unwahrscheinlich, gegenteilig ist eher zu erwarten, dass die Anleger bei den geringsten Anzeichen weiterer Unsicherheiten an den Märkten noch massiver in den "sicheren Hafen" der Staatspapiere fliehen.

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Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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  68256. Wawidu bei "Querschüsse" über Geldmengen + -Umlauf 23500 Postings, 2314 Tage Anti Lemming 05.09.10 12:39
 
http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2010/09/...chwindigkeit.html   Bisherige Bewertungen:
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5 68257. Die Bundesbank und der "Schauprozess" Sarrazin 155 Postings, 150 Tage imagine 05.09.10 12:46
 
Nächste Runde im Schlagabtausch: Bundespräsident Christian Wulff wehrt sich gegen den Vorwurf des umstrittenen Bundesbankvorstands Thilo-Sarrazin, er unterstütze bei dessen Abberufung einen Schauprozess.

Über und mit Thilo Sarrazin diskutiert längst auch die höchste politische Führungsebene. Nun geht die Auseinandersetzung zwischen dem umstrittenen Bundesbankvorstand und Bundespräsident Christian Wulff in die nächste Runde. Nachdem Sarrazin Wulff im Magazin Focus indirekt unterstellt hatte, er beteilige sich an einem "Schauprozess" gegen seine Person, hat der CDU-Politiker diesen Vorwurf umgehend zurückweisen lassen.

"Das Verfahren wird selbstverständlich und ausschließlich nach Recht und Gesetz durchgeführt", sagte Wulffs Sprecher in der Bild am Sonntag (BamS).

Sarrazin hatte zuvor im Focus gesagt, er gehe davon aus, dass Wulff ihn vor seiner geplanten Abberufung aus dem Vorstand der Bundesbank anhören werde. "Der Bundespräsident wird sich genau überlegen, ob er eine Art politischen Schauprozess vollenden will, der anschließend von den Gerichten kassiert wird."


Größeres Interesse an Sarrazins Thesen haben da schon die Deutschen: Fast jeder fünfte Bundesbürger (18 Prozent) würde der Emnid-Umfrage zufolge eine Partei mit dem Migrationskritiker an der Spitze wählen.

Mehr unter....  http://www.sueddeutsche.de/politik/...n-sarrazin-gegen-wulff-1.996048
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10 68258. Stöffen - Staatsanleihen 1490 Postings, 659 Tage Dreiklang 05.09.10 13:00
 
Staatsanleihen sind ein regulierter Markt. Dies ist von vornherein bei Japan klar, da ausländische Bondholder keine Rolle spielen.

Für die USA besteht eine implizite Annahmegarantie der Anleihen durch die FED (QE)

Sowohl für die USA als auch Japan gilt: Treasuries sind indirekte Geldschöpfung und daher stets der Monetarisierung unterworfen. Der Unterschied zwischen Japan und den USA: Eine massive Monetarisierung von Anleihen durch Einlage bei der BoJ wäre neutral zu werten. Einlage von UST bei der FED würde den Dollar unter Druck setzen, da hier Bondverkäufe keinesfalls das Ziel hätten, Anleihen in Dollar zu verflüssigen, sondern aus dem Dollar herauszukommen. Sprich: Wenn China sich aus UST zurückziehen würde, wäre das auch eine Entscheidung gegen den Dollar.

Europa: Kuriose Verhältnisse, da eine relative Annahmegarantie gerade für die Staatsanleihen mit Junkbond-Status  besteht. Würde die EZB aber griechische Staatsanleihen zum Nennwert annehmen, würden ihr diese komplett angedient werden. Das hätte Folgen  für Bund-Anleihen, da diese die implizite Reservewährung im EZB-System darstellen. Bund-Anleihen UND Euro würden gemeinsam unter Druck geraten, das hatte Soros schon ganz richtig gesehen.

Fazit: Japanische Staatsanleihen sind sicher. Am. und europäische nicht, wobei die Unsicherheit mehr bei den eur. Anleihen liegt. Ich lege mir jedenfalls keine Bundespapiere ins Depot. Wenn es wirklich zu einem Haircut bei griech. Anleihen kommen sollte, wäre dies mit massivem Druck auf D. verbunden, diesen zumindest teilweise zu refinanzieren. Unsere Kanzlerdarstellerin würde sich dem nicht verwehren.
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5 68259. Hab mich heute "extern" 23500 Postings, 2314 Tage Anti Lemming 05.09.10 13:58
 
zum Fall Sarrazin und den teils unsäglichen Reaktionen bei Ariva geäußert:

http://www.ariva.de/...chweigt_die_Welt_t357283?page=906#jumppos22656

http://www.ariva.de/...chweigt_die_Welt_t357283?page=906#jumppos22660

http://www.ariva.de/...chweigt_die_Welt_t357283?page=906#jumppos22661

Der letzte Link ist auch historisch/ökonomisch interessant (mMn).
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2 68260. Dreiklang -"japanische Staatsanleihen sind sicher" 23500 Postings, 2314 Tage Anti Lemming 05.09.10 14:18
 
"Staatsanleihen sind ein regulierter Markt. Dies ist von vornherein bei Japan klar, da ausländische Bondholder keine Rolle spielen. " (aus # 258)

Ausländische Bondhalter braucht Japan (noch) nicht, weil es genügend Inländer gibt, die ihre eigenen Staatsanleihen kaufen wollen. Da jedoch die vielen Japan-Rentner sukzessive entsparen, um im Alter ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, kaufen sie immer weniger Anleihen, während gleichzeitig der Finanzbedarf Japans ins schier Unermessliche wächst. Der letzte Haushalt wurde zu ca. 50 % durch Neuverschuldung finanziert, und dies bei einer Schulden/BIP-Quote von über 200 %.

Die Sparquote der Japaner ist von 15 auf 3 % gesunken. Eines nicht mehr allzufernen Tages wird Japan seine vielen neuen Bonds auch ausländischen Interessenten andienen müssen, da die Inlandsnachfrage nicht mehr ausreicht. Dann kommt die horrende Schulden/BIP-Quote voll zum Tragen. Werden sich z. B. Amis mit 1 % auf zehnjährige Japan-Anleihen zufriedengeben, wenn es in USA immerhin 2,7 % gibt?

Ich fürchte, dass in dem Moment, wo Japan von "Fremdfinanzierung" abhängig wird, ein zweites Japan-Debakel blüht - inkl. Yen-Wertverfall.
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8 68261. AL 259 Der Geist ist aus der Flasche 1490 Postings, 659 Tage Dreiklang 05.09.10 14:52
 
und lässt sich auch mit der Nazikeule nicht mehr einfangen.

Es geht um Verteilungskämpfe. Vorweggenommen das, was uns schon in den kommenden 10 Jahren zwingend bevorsteht. Das ist auch der Grund dafür, warum Sarrazin ausgerechnet bei der "Linken" Zuspruch hat (29% würden ihn wählen....) Mit der Finanzkrise hat das alles nichts zu tun!

Warten wir mal ab, was passiert, wenn die SPD den Merkelschen Ukas umgesetzt und Sarrazin aus der Partei ausgeschlossen hat. Entweder, die SPD tritt die Flucht nach vorn an (dann werden Menschen mit 40.000€ Jahreseinkommen als Großverdiener geführt werden) und versucht so, kommende Wahlen zu gewinnen. Oder aber, SPD/Linke resignieren vor Merkel komplett. Was immer auch geschieht, das Gefüge im Land verschiebt sich irreversibel.

Bemerkenswert der komplette Ausfall der FDP.
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4 68262. Ich war am Wochenende in Lübeck und am 12072 Postings, 2479 Tage permanent 05.09.10 20:07
 

Timmendorfer Strand. Ein wenig Abwechselung war ganz nett. Nun muss ich lesen

Japan: Drei Monate bis zum Staatsbankrott?
http://www.ariva.de/forum/...sbankrott-419410?pnr=8582924#jump8582924

Nun habe ich in Lübeck gehört, die Stadt sei pleite. Dies war mir nicht bekannt. Im Ruhrgebiet sind einige Städte pleite, im Osten sind einige Städte pleite, ich dachte das beschauliche Lübeck wäre ein Beispiel für gesundes Haushalten. Da lag ich wohl daneben.
Im Bärenthread wurde fleißig gearbeitet, am Montag ist Feiertag in den USA, ab der nächsten Woche sollte das Handelsvolumen wieder ansteigen. Im Hintergrund laufen die 8:00 Uhr Nachrichten und kann nur sagen: Von solchen Spinnern werden wir regiert. Die Opposition ist nicht besser. Atomausstieg ja oder nein, Planungssicherheit nicht vorhanden.

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4 68263. Neues von den Zyklikern 23500 Postings, 2314 Tage Anti Lemming 05.09.10 21:26
 
"Nun liegt ein Datenkranz vor, der eine positive Antizipation rechtfertigt."

http://www.ariva.de/...izykliker_Thread_t348181?page=493#jumppos12330
Angehängte Grafik: 3270163650_dc8e466af0.jpg
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3 68264. Goldman Sachs will Eigenhandel schließen 12072 Postings, 2479 Tage permanent 06.09.10 06:48
 

Goldman Sachs will Eigenhandel schließen

Die US-Bank Goldman Sachs will laut Berichten der Nachrichtenagentur Bloomberg ihren Eigenhandel auflösen. Die offizielle Ankündigung werde jedoch noch zurück gehalten, damit sich die rund 70 Mitglieder der Principal Strategies Einheit nach neuen Stellen umsehen können.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/...nhandel-schliessen;2649340

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2 68265. So einfach wird es mit dem Herbstaufschwung nicht 23500 Postings, 2314 Tage Anti Lemming 06.09.10 07:02
 

wie ich ja schon kürzlich recht anschaulich dargelegt habe.

Heute nun der finale Beweis:

 

Angehängte Grafik: aufschwung_205655.jpg
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  68266. # 68261 7617 Postings, 3911 Tage Reinyboy 06.09.10 07:08
 

Bemerkenswert der komplette Ausfall der FDP.

 

Da will sich einer, trotz vermutlicher  Zustimmung; nicht wieder in den Fettnapf setzen und die 5% nach unten durchbrechen, heheheheeeee.......


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Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
 
2 68267. daiphong - # 261 23500 Postings, 2314 Tage Anti Lemming 06.09.10 07:29
 
"Es geht um Verteilungskämpfe...Mit der Finanzkrise hat das alles nichts zu tun!"

Ein kühne Behauptung. Wenn die Hunderte MIlliarden Euro von den Bänkstern nicht verbrannt worden wären, wäre zweifellos mehr Masse zum Verteilen da. Die ist nun teils nach Griechenland (EU-Betrüger) und teils nach USA (Subprime-Betrüger und GS-Anlagebetrüger) "abgewandert". Bezahlt wurde sie auf zukünftigen Steuereinnahmen, die gleichsam dafür beliehen wurden, was die Verteilungskämpfe noch verschärft.

MMn resultieren die Verteilungskämpfe, die in der Tat bereits begonnen haben und die Sarrazin indirekt thematisiert, aus den Riesenlöchern in den Staatskassen - die wiederum in Deutschland und vor allem in den PIIGS zu rigiden Sparmaßnahmen führen.
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2 68268. Mieten steigen im Eiltempo 12072 Postings, 2479 Tage permanent 06.09.10 08:01
 
4. Sept. 2010 ... Berlin (RPO). Etliche Bürger haben es bereits am eigenen Leib erfahren: Erstmals seit fast 20 Jahren steigen die Mieten in Deutschland ...
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3 68269. denkt dran, wir haben grossen verfall am 17.9.2010 3405 Postings, 734 Tage musicus1 06.09.10 08:54
 
meine übergeordneten  shorts in sp500 und in den indizies stocke ich  zwischen 1120 und 1140 wieder auf...... und  bonds short  verkaufe ich zu diesem zeitpunkt.....euro-yen spitzen shorten.....   Bisherige Bewertungen:
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  68270. perma, die politische klasse , ist 3405 Postings, 734 Tage musicus1 06.09.10 09:19
 
schon lange nicht mehr klasse, sie bedienen die lobbyisten , damit diese  ihr auskommen bis zum lebensende haben, jetzt sind die kassen leer, man macht sich vom acker...... die grünen  sitzen  ja schon mit ihren pöstchen in den  ENERGIEUNTERNEHMEN........und die plapperei von claudia roth und sigmar grabiel machen es auch nicht besser...... wir, das volk bleibt wie immer auf der strecke....und schlimmer noch wir haben keine alternative.....   Bisherige Bewertungen:
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3 68271. Das Wohnen in Grossstädten wird teurer 21946 Postings, 3966 Tage Kicky 06.09.10 09:20
 
im Durchschnitt 5%,in Berlin 14% in einem Jahr
Mieter in deutschen Großstädten müssen sich wieder auf schneller steigende Mieten einstellen. Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) unter Berufung auf eine Marktstudie  berichtet, steigen die Mieten erstmals seit 20 Jahren rapide. Neumieter müssten in kreisfreien Städten heute durchschnittlich fünf Prozent mehr bezahlen als vor einem Jahr – jedenfalls, wenn sie sich für eine moderne Wohnung entscheiden, die nicht älter ist als zehn Jahre.
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In einigen Großstädten sind die Mieten sogar noch stärker gestiegen. So kosten gut ausgestattete Neubauwohnungen in Berlin heute 14 Prozent mehr als vor einem Jahr; in Düsseldorf 13 Prozent, in Köln und Bonn zwölf Prozent. In Hamburg und Frankfurt zahlen Neumieter im Schnitt sieben Prozent mehr. Die FAS beruft sich dabei auf das Marktforschungsinstitut Empirica.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/...etail_dpa_26249654.php
Kommentar off topic zu Sarrazin:
Die Zustimmung zu Sarrazins Thesen beruht zumindest in Berlin keineswegs auf dem Unmut wegen der Finanzkrise und deren Folgen,sondern auf der Tatsache, dass z.B. in Wedding und Kreuzberg die Ausländer inzwischen zumindest optisch die Mehrheit bilden,dass sie hier Parallelgesellschaften bilden,die nur sehr schwer integrierbar sind ,wie vor Kurzem der  Test der Grundschüler in der dritten Klasse  in Rechnen und Lesen in Berlin zeigte,bei der bis zu 68% den Test nicht bestanden (Brandenburg 28%) und auf der Tatsache ,dass die Kriminalität unter den Migranten erheblich höher ist ,schon allein wegen der geringen Ausbildungsquote.
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/...itern-an-Deutsch-Test.html
Ich verweise auch mal wieder auf Buschkowski,den Bürgermeister von Neukölln,der sich a uch immer wieder unbeliebt gemacht hat mit seiner Kritik.Tatsache ist ,dass viel zu wenig gegen den Lehrermangel und die fehlenden Sprachkenntnisse der Migrantenkinder getan wird. http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/...chkowsky_fordert.html
Die Politik forderte Buschkowsky auf, Lehren aus der breiten Zustimmung der Bevölkerung zu Sarrazins Buch zu ziehen. „Die Menschen spüren deutlich, dass die Unterschicht und damit Bildungsferne und Gewaltbereitschaft bei den jungen Menschen bedrohlich zunehmen“, sagte er. „Sollen wir warten, bis der Leidensdruck unerträglich geworden ist?“
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  68272. Die Eliten stehen gegen die Bürger 21946 Postings, 3966 Tage Kicky 06.09.10 09:24
 
http://www.tagesspiegel.de/meinung/...-gegen-die-buerger/1919382.html   Bisherige Bewertungen:
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  68273. Besser integriert! - Migration und demographischer 21946 Postings, 3966 Tage Kicky 06.09.10 09:31
 
Wandel  heute http://www.sevimdagdelen.de/de/topic/94?id=441
6. September von 10.15 bis 11.15 Uhr in Zusammenarbeit mit Deutschlandradio Kultur

Die Diskussion wird live in Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur auf den LW 153 und 177 kHz, der MW 990 kHz und per Livestream unter www.dradio.de übertragen und in der Sendung "Wortwechsel" am 10.09.ab 19.07 Uhr auf UKW ausgestrahlt.
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  68274. Obama Launches Big Week on US Economy 12072 Postings, 2479 Tage permanent 06.09.10 09:39
 

Obama Launches Big Week on US Economy

ECONOMY, TAX, CREDIT, RESEARCH, OBAMA, RESTAURANT, STIMULUS
Reuters
| 06 Sep 2010 | 02:02 AM ET

President Barack Obama launches several economic initiatives this week aimed at generating some desperately needed U.S. job growth and limiting predicted Democratic losses in Nov. 2 congressional elections.

Struggling to persuade Americans that his economic policies are working, Obama will use appearances to set the tone for the autumn campaign.

The argument he will make on trips to Milwaukee and Cleveland and a rare White House news conference is this: Democratic policies have stopped the bleeding and produced some economic growth. Yes, more needs to be done, but Republicans would bring back ideas, he will argue, that propelled the country into the deepest recession in 70 years.

Obama is to make his case with a speech in Milwaukee to a labor rally on Monday, the Labor Day holiday that marks the informal start of the election campaign season.

His visit to Cleveland on Wednesday promises to be more substantive. It is the same city where the top Republican in the U.S. House of Representatives, John Boehner, recently urged the president to fire his economic team.

Administration officials said he will propose making permanent the business tax credits for research, which the White House projects will cost $100 billion over 10 years and would be paid for by ending some corporate tax breaks. 

Other items that could also be talked about Obama are a payroll tax holiday, extending tax cuts for the middle class and increasing money for infrastructure spending and clean energy.
  
Stalling Recovery?

The Obama administration is scrambling for solutions to a stubbornly high 9.6 percent unemployment rate and invigorate an economy whose recovery from the recession is in danger of stalling.

University of California economics professor Laura Tyson, a member of the president's economic advisory board, said targeted job policies such as a partial payroll tax holiday and permanent tax cuts for research and development should be priorities in the current environment.

"All of us here agree we need targeted policies for jobs and right now the deficit is not a major issue," Tyson told CBS's "Face the Nation" program on Sunday. "The major issue is a slow economy, lack of jobs ... we really need to get our priorities right and focus on targeted job creation ."

The White House says patience will be required.

"It took years to create our economic problems, and it'll take more time than any of us would like to fully repair the damage," said White House communications director Dan Pfeiffer. "There are no silver bullets and anyone who is promising them is not being straight with the American people."

Democrats are facing an angry electorate that could end their one party rule in Washington. Many experts believe Democrats could lose control of the House on Nov. 2 and perhaps even the Senate, which would make it harder for Obama to advance his domestic agenda on issues like climate legislation.

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  68275. Euphorie-Überhang 23500 Postings, 2314 Tage Anti Lemming 06.09.10 09:48
 
Es sieht zurzeit so aus, dass der Marktoptimismus stärker steigt, wenn die Indizes in drei Tagen um 6 % zulegen, als umgekehrt der Marktpessimismus zunimmt, wenn es in drei Tagen um 6  % nach unten geht.

Daraus schließe ich in der mir eigenen Bescheidenheit [;-)], dass "der Boden" noch längst nicht erreicht ist. Das wäre mMn erst der Fall, wenn "alle Welt" einen 6-%-Anstieg in drei Tagen als geniale Short-Chance sieht.

Davon sind wir offenbar noch weit entfernt - wie auch vom "wirklichen Boden".
 
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