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(Im 10. Absatz, letzter Satz wurde die Jahreszahl gestrichen.)

BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Dank Lieferproblemen der Konkurrenz und neuer Medikamente kann sich der Medizinkonzern Fresenius eine weitere Gewinn-Infusion verpassen. Weil das Geschäft mit der Flüssigmedikamente-Tochter Kabi brummt, steckt sich das Unternehmen schon wieder höhere Ziele, wie der Konzern am Mittwochabend mitteilte. Die Börsianer feierten schon mal mit: Im nachbörslichen Handel sprangen Fresenius-Aktien um fast fünf Prozent nach oben.

Schon zu Jahresbeginn hatte es einen Gewinnsprung gegeben, jetzt legten Umsatz und Ergebnis auch im zweiten Quartal satt zu. Während der starke Dollar die ebenfalls im Dax notierte Tochter Fresenius Medical Care ausbremste, profitierte der Mutterkonzern kräftig von den Wechselkursen.

Der Umsatz bei Fresenius kletterte im Jahresvergleich um mehr als ein Viertel auf 6,9 Milliarden Euro - währungsbereinigt hätte das Wachstum bei 13 Prozent gelegen. Der Betriebsgewinn vor Sondereinflüssen stieg in ähnlichem Maße. Unter dem Strich blieben 350 Millionen Euro als Gewinn hängen, ein Plus von 35 Prozent.

INFUSIONSTOCHTER KABI ZEHRT VON PANNEN DER KONKURRENZ

Vor allem das Geschäft der Infusionssparte Kabi machte Fresenius zuletzt Freude: Die Tochter zehrt unter anderem noch immer von Produktionspannen der US-Konkurrenz - die Lücken füllt Fresenius mit seinen Infusionen und anderen Medikamenten. Zudem hatten einzelne neue Mittel früher eine Zulassung erhalten als der Konzern erwartet hatte.

Fresenius hob deshalb auch die Prognose für Kabi an. Hier erwartet der Konzern nun ein Umsatzwachstum aus eigener Kraft zwischen 6 und 8 Prozent, statt zuvor um 4 bis 7 Prozent. Das währungsbereinigte Betriebsergebnis (bereinigtes Ebit) soll um 18 bis 21 Prozent steigen. Hier hatte Fresenius bislang ein Wachstum zwischen 11 und 14 Prozent versprochen.

MARGE BEI KLINIKTOCHTER HELIOS GESTEIGERT

Die Kliniktochter Helios wuchs ebenfalls weiter. Zukäufe bescherten der Sparte ein Umsatzplus von 8 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Aus eigener Kraft lag das Wachstum bei 3 Prozent. Und aus dem höheren Umsatz konnte Fresenius auch anteilig mehr herausholen: Die Ebit-Marge stieg um 1,0 Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal auf 11,6 Prozent.

Im Gesamtkonzern will Fresenius im laufenden Jahr das Konzernergebnis vor Sondereinflüssen währungsbereinigt um 18 bis 21 Prozent steigern. Zuvor hatte Fresenius ein Plus zwischen 13 und 16 Prozent angekündigt. Beim Umsatz hob der Konzern die untere Grenze der Prognose um einen Prozentpunkt an und rechnet nun mit einem währungsbereinigten Wachstum zwischen 8 und 10 Prozent.

FMC MUSS AUF AUSSCHREIBUNGEN FÜR NEUE PROJEKTE WARTEN

Der Dialyse-Spezialist Fresenius Medical Care (FMC) leidet dagegen weiter unter der Dollarstärke und muss wegen zäher Ausschreibungsprozesse in den USA jetzt auch die Umsatzerwartung für das kommenden Jahr senken. Im zweiten Quartal drückten zudem höhere Ausgaben für die Verwaltung auf den operativen Gewinn. Das derzeitige Sparprogramm habe damit aber nichts zu tun und laufe nach Plan, sagte ein Konzernsprecher am Mittwochabend.

Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um neun Prozent auf 4,2 Milliarden US-Dollar und lag damit im Rahmen der Erwartungen. Währungsbereinigt wären die Erlöse sogar um 15 Prozent geklettert. Beim operativen Ergebnis (Ebit) hatten sich Analysten allerdings mehr erhofft: Der Wert fiel im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 547 Dollar. Unter dem Strich blieben 241 Millionen Dollar übrig und damit drei Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

DIALYSE-SPEZIALIST SENKT UMSATZERWARTUNG FÜR 2016

Den Ausblick für das laufende Jahr bestätigte FMC, für 2016 senkte das Unternehmen aber seine Umsatzerwartung. In den USA will sich Fresenius an öffentlichen Ausschreibungen für die umfängliche Behandlung bestimmter Patientengruppen beteiligen. Den Start einiger Projekte hätten die Behörden aber zuletzt verschoben, sagte ein Sprecher auf Nachfrage. Für 2016 rechnet FMC daher nur noch mit einem Umsatzwachstum zwischen 7 und 10 Prozent, statt wie bisher zwischen 9 und 12 Prozent. Die Gewinnerwartungen lässt das Unternehmen aber unangetastet bei plus 15 bis 20 Prozent.

FMC ist bei Dialyseprodukten und -dienstleistungen Weltmarktführer. Das Unternehmen ist mehrheitlich im Besitz des Fresenius-Mutterkonzerns, ist aber eigenständig im Dax notiert./fri/he



 

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