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Meldung
Detmold (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-AktienAnalysevom "Frankfurter Tagesdienst":

Die Aktienexperten vom "Frankfurter Tagesdienst" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie des Wolfsburger Autobauers Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.


VW-Chef Matthias Müller habe heute in Wolfsburg ein aus seiner Sicht solides Zahlenwerk für das erste Quartal präsentiert. Der Konzernumsatz habe mit 51 Milliarden Euro rund 3,4 Prozent unter dem "starken" Vorjahreswert gelegen. Hier hätten sich der gesunkene Fahrzeugabsatz und negative Währungseffekte bemerkbar gemacht. Der gestiegene Beitrag der Finanzdienstleistungssparte von VW habe diesen Rückgang nur teilweise kompensieren können.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal habe das operative Ergebnis um 3,4 Prozent auf 3,44 Milliarden Euro zugelegt, was einer operativen Rendite von 6,8 Prozent entspreche. Allerdings sei das Plus nur aufgrund von positiven operativen Sondereinflüssen in Höhe von 0,3 Milliarden Euro möglich gewesen. Sie hätten sich unter anderem durch "die währungsbedingte Anpassung der für die Dieselthematik gebildeten Rückstellungen" ergeben. Ohne die Einbeziehung der Sondereinflüsse wäre das operative Ergebnis auf 3,1 Milliarden Euro gesunken und die Rendite hätte sich auf bereinigter Basis um 0,2 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent reduziert. Im Schnitt hätten die Analysten ein bereinigtes operatives Ergebnis von 2,7 Milliarden Euro erwartet.

Vor Steuern sei der Gewinn um 19,3 Prozent auf 3,20 Milliarden Euro gesunken. Unter dem Strich sei der Konzerngewinn ebenfalls um 19,3 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro gesunken. Hier habe sich neben dem schwächeren China-Geschäft, das als Joint Venture nicht in die Berechnung des Umsatzes und des operativen Gewinns einfließe, vor allem das deutlich verschlechterte Finanzergebnis des Konzerns negativ ausgewirkt. Wegen Belastungen aus der Bewertung von Finanzderivaten sei das Finanzergebnis binnen Jahresfrist von 0,9 Milliarden Euro auf minus 0,2 Milliarden Euro eingebrochen. Trotz des fast halbierten Cashflows habe die Netto-Liquidität im Automobilbereich Ende März bei üppigen 26 Milliarden Euro gelegen. Sie sei damit um mehr als 5 Milliarden Euro höher ausgefallen als ein Jahr zuvor.

"Angesichts der vielfältigen Herausforderungen, denen wir aktuell gegenüberstehen, sind wir mit dem Start in das zweifellos anspruchsvolle Geschäftsjahr 2016 insgesamt zufrieden. Es ist uns auch im ersten Quartal gelungen, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Dieselthematik in Grenzen zu halten und unter schwierigen Bedingungen respektable Ergebnisse zu erwirtschaften", habe Vorstandschef Matthias Müller bei der Vorlage der Quartalszahlen gesagt. Er habe zudem die Prognose für das laufende Jahr bestätigt: In Abhängigkeit von den konjunkturellen Rahmenbedingungen, insbesondere in Südamerika und Russland, der Wechselkursentwicklung und angesichts der Dieselthematik gehe der Vorstand davon aus, dass die Umsatzerlöse des Volkswagen Konzerns im Jahr 2016 um bis zu 5 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen könnten. Für das operative Ergebnis des Konzerns werde im Jahr 2016 mit einer operativen Rendite zwischen 5 und 6 Prozent gerechnet.

An der Börse seien die Zahlen für das erste Quartal des "Übergangsjahrs 2016" nicht so gut angekommen. Im frühen Handel habe das Papier um zeitweise 3,5 Prozent nachgegeben. Charttechnisch habe die Aktie damit auf die in den letzten Wochen gebildete positive Trendlinie "aufgesetzt". Anfang April habe die Aktie noch bei 102 Euro notiert. Insgesamt seien die Chancen auf eine Fortsetzung der Erholungsbewegung gestiegen.

Die Aktienexperten vom "Frankfurter Tagesdienst" nutzen deshalb die Reaktion auf die Zahlen, um eine Einstiegposition bei der Volkswagen-Vorzugsaktie zu eröffnen. Zur Absicherung würden sie ein Stop-Loss bei 118,40 Euro platzieren. (Ausgabe 81 vom 31.05.2016)

Die vollständige Ausgabe des Frankfurter Tagesdienstes können Sie unter dem folgenden Link beziehen: www.frankfurter-boersenbriefe.de

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
134,35 EUR -2,61% (31.05.2016, 17:35)

Börse Stuttgart-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
134,555 EUR -2,23% (31.05.2016, 19:40)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen-Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Automobilproduzent Europas. Im Jahr 2014 steigerte der Konzern die Auslieferungen von Fahrzeugen an Kunden auf 10,137 Millionen (2013: 9,731 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil beträgt 12,9 Prozent.

In Westeuropa stammt mehr als ein Viertel aller neuen Pkw (25,1 Prozent) aus dem Volkswagen Konzern. Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2014 auf 202 Milliarden Euro (2013: 197 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 11,1 Milliarden Euro (2013: 9,1 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, SKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN.

Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über verbrauchsgünstige Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse. Im Bereich der Nutzfahrzeuge beginnt das Angebot bei Pick-up-Fahrzeugen und reicht bis zu Bussen und schweren Lastkraftwagen.

In weiteren Geschäftsfeldern werden im Volkswagen Konzern Großdieselmotoren für maritime und stationäre Anwendungen (schlüsselfertige Kraftwerke), Turbolader, Turbomaschinen (Dampf- und Gasturbinen), Kompressoren und chemische Reaktoren hergestellt. Des Weiteren werden Spezialgetriebe für Fahrzeuge und Windräder, Gleitlager und Kupplungen sowie Prüfzentren für den Mobilitätssektor produziert.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in 11 Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 118 Fertigungsstätten. 592.586 Beschäftigte produzieren an jedem Arbeitstag rund um den Globus nahezu 41.000 Fahrzeuge, sind mit fahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an.

Ziel des Konzerns ist es, attraktive, sichere und umweltschonende Produkte anzubieten, die im zunehmend scharfen Wettbewerb auf dem Markt konkurrenzfähig und jeweils Weltmaßstab in ihrer Klasse sind. (01.06.2016/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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