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London (www.fondscheck.de) - Wie sich jetzt herausstellt, wurde das Referendum in Italien vor allem durch die nationale Politik bestimmt, so Juan Nevado, Manager des M&G Dynamic Allocation Fund (ISIN GB00B56H1S45 / WKN A0YEMC ) bei M&G Investments.


Die Einordnung dieser Wahl in einen breiten Aufwärtstrend populistischer Strömungen und entsprechender Risiken für die EU seien offenbar übertrieben gewesen. Anders als im Fall des Brexit und bei Trumps Wahlsieg habe das Ergebnis des italienischen Referendums den Erwartungen entsprochen. Der Kurstrend habe das Resultat bereits teilweise vorweggenommen, sodass die erste Marktreaktion verhalten ausgefallen sei.

Der FTSE MIB habe bei Eröffnung 2% niedriger gelegen, sich jedoch schnell wieder in positives Terrain bewegt. Bei den Bankaktien habe ein gemischtes Bild geherrscht, während Finanzwerte insgesamt angestiegen seien. Die Bewertungen vieler italienischer Banken würden nach wie vor überzeugend aussehen. Selbst bei den Häusern mit den gesündesten Bilanzen seien extrem negative Entwicklungen bereits eingepreist. Aus Sicht der Experten brauche es kaum gute Nachrichten - oder sogar nur weniger schlechte - um eine signifikante Neubewertung auszulösen.

Der Euro habe schwach eröffnet, sich dann aber weitgehend erholt. Italienische Staatsanleihen hätten sich vor dem Referendum schwach gezeigt und zudem während der letzten Monate bereits unter dem breiteren Abverkauf von Staatsanleihen gelitten. Die Experten würden italienische Staatsanleihen inzwischen wieder für interessanter halten, nachdem sie zu Anfang dieses Jahres unattraktive Renditeniveaus erreicht hätten.

Aus volkswirtschaftlicher Sicht habe Italien von einem breiteren Aufschwung in Europa profitiert, in letzter Zeit aber kaum noch Schritt halten können. Die Einzelhandelsumsätze seien 2016 wieder zurückgegangen, doch das Verbrauchervertrauen sei immer noch hoch. Die Industrieproduktion sei leicht um 1,8% gewachsen, während die Arbeitslosenrate weiter bei 11,6% verharre. Das Bruttoinlandsprodukt sei mit 1% zuletzt leicht gewachsen, biete aber noch deutlichen Spielraum nach oben und für positive Überraschungen. Bei den aktuellen Bewertungsniveaus würden die Experten vielversprechende Möglichkeiten sehen.

Im Gegensatz zu Brexit und Trump, die für einen harten Bruch mit dem Status Quo gestanden hätten, sei das Wahlergebnis in Italien komplexer. Aus verfassungsrechtlicher Sicht habe sich nichts geändert und der Rücktritt eines Premierministers sei nicht ungewöhnlich - mit zwei Jahren im Amt liege Matteo Renzi im Durchschnitt der letzten 30 Jahre.

Die Entscheidung über ein neues Wahlrecht in Italien könnte jedoch etwas darüber aussagen, wie wahrscheinlich zukünftig der Einfluss von Anti-Establishment-Parteien sein werde. Außer bei extremen Ereignissen, seien die Auswirkungen der Politik auf die Wirtschaft und Märkte jedoch oft nur flüchtig. Selbst bei großen und grundsätzlichen Veränderungen wie dem Brexit, würden die Einflüsse erst über Jahre oder sogar Jahrzehnte spürbar.

Die Versuchung sei sehr groß, sich jetzt auf einzelne Situationen zu konzentrieren, um kurzfristige Entwicklungen zu sorgen und die Fundamentaldaten zu ignorieren. Häufig erscheine es unbefriedigend, angesichts politischer Ereignisse ohne klare Erwartung oder Prognose zu agieren. Nach Erfahrung der Experten sei es für Investoren jedoch gerade dann hilfreich, auf alles gefasst zu sein, zu akzeptieren, dass man die Zukunft nicht genau kennen könne, und flexibel zu reagieren. (05.12.2016/fc/a/f)


 

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