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Meldung
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Den Auftakt in den Wonnemonat Mai haben sich Investoren vermutlich anders gewünscht, so die Deutsche Börse AG.


Nachdem der deutsche Aktienindex in der vergangenen Woche 3,22 Prozent verloren habe, rutsche der DAX am heutigen Morgen wieder unter die psychologisch wichtige 10.000 Punkte-Marke. Gleichzeitig habe der EURO STOXX 50 seit Montag vergangener Woche rund 4 Prozent eingebüßt. Letzeres spiegle sich laut Händler im ETF-Handel wider. "Wir sehen einen klaren Trend raus aus europäischen Indexfonds rein in US-Werte", berichte Andreas Bartels von der Commerzbank, der über alle Anlageklassen hinweg ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Zu- und Abflüssen ausmache. Die etwa 24.000 ETF-Transaktionen beschreibe der Händler als mittlerweile durchschnittlich. "Anleger sind in diesem Jahr generell weniger aktiv."

Dag Rodewald bestätige die insgesamt stärkere Zurückhaltung. "Wir haben längst nicht mehr so große Tickets wie 2015", bemerke der Händler der UBS. Auch Rodewald hebe die Abkehr von europäischen Bluechips hervor und sehe die Gründe im aktuellen Marktumfeld. Man spüre die näher rückende Abstimmung über den Verbleib der Briten in der Europäischen Union. "Die damit verbundenen Unsicherheiten versuchen Anleger mit der Anpassung ihrer Portfolios zugunsten einer globaleren Ausrichtung zu umgehen."

Auf den Abgabelisten würden die Händler EURO STOXX 50-ETFs (ISIN IE0008471009 / WKN 935927), MSCI Europe-ETFs (ISIN FR0000001885 / WKN 550888) und STOXX Europe 600-ETFs (ISIN DE0002635307 / WKN 263530) führen.

Überwiegende Abflüsse melde Rodewald zudem bei Indexfonds, die an den MSCI EMU (ISIN LU0147308422 / WKN 633611 ) anknüpfen würden, der Unternehmen aus dem gemeinsamen Währungsraum enthalte. "ETFs mit deutschen Bluechips (ISIN DE0005933931 / WKN 593393) konnten sich dem gegenüber behaupten und wurden in Summe gekauft", bemerke Bartels.

Das sehe Marcel Sattler ganz genau so. Zu den meist gehandelten Werten zähle der Händler der ICF Bank DAX- (ISIN DE000ETFL011 / WKN ETFL01) und MDAX-Tracker (ISIN DE000ETFL441 / WKN ETFL44 ). "Die waren bei uns in Summe gesucht."

US-Konzerne stünden bei den Kunden der Commerzbank und der UBS in der Gunst ganz vorn. Anleger hätten dabei verstärkt auf den S&P 500 (ISIN IE0031442068 / WKN 622391), aber auch die Indices MSCI Nordamerika (ISIN IE00B14X4M10 / WKN A0J201 ) und MSCI USA (ISIN FR0010296061 / WKN A0JMFG ) gesetzt. Zuspruch habe es zudem für Aktien im MSCI Canada (ISIN LU0446734872 / WKN A0X97V ) und MSCI World (ISIN LU0340285161 / WKN A0NCFR ) gegeben, wie Rodewald anführe.

Nach Angaben von Moningstar sei der S&P 500 gemessen am Vermögen, das in ETFs und anderen Indexfonds stecke, der beliebteste Index in Europa. Per Ende März seien demnach 55 Milliarden Euro in diesem Segment investiert worden. Der MSCI World stehe bei den Europäern auf Rang zwei der bevorzugten Indices. Der Name sei dabei nicht unbedingt Programm, da der Index nur Unternehmen aus entwickelten Ökonomien enthalte. US-amerikanische Aktien würden rund 60 Prozent ausmachen, gefolgt von japanischen Werten mit einem Anteil von 8,4 Prozent. Britische Unternehmen seien mit 7,2 Prozent im MSCI World vertreten. Die übrigen 20 entwickelten Märkte kämen somit auf eine Gewichtung von lediglich knapp 25 Prozent.

Von Kaufinteresse auf niedrigerem Niveau spreche Bartels mit Blick auf Aktien der aufstrebenden Nationen. Etwa hätten Anleger Anteile an MSCI Emerging Markets-ETFs (ISIN IE00B0M63177 / WKN A0HGWC) gekauft. Seit dem Tiefstand im Januar habe der zugrunde liegende Index von 688 auf 835 Punkte zugelegt. Das entspreche einem Plus von gut 21 Prozent. Analysten würden im moderaten Zinserhöhungstempo der US-Notenbank und der leichten Preissteigerungen an den Rohstoffmärkten Erholungschancen für einige Schwellenländer sehen.

Zu den umsatzstärksten Branchen gehöre laut Bartels in der vergangenen Woche der Bereich Basic Resources (ISIN DE000A0F5UK5 / WKN A0F5UK). "Zweidrittel der Umsätze in dem Sektor waren Zuflüsse." Umgekehrt hätten sich Investoren von ihren Engagements in der Energieindustrie (ISIN FR0010930644 / WKN A1C7AK ) und dem Gesundheitswesen (ISIN FR0010588210 / WKN A0Q4R3 ) im Verhältnis 70 zu 30 Prozent getrennt.

Das Aufkommen mit Anleihe-ETFs nenne Bartels überschaubar. Bonds mit kurzen Laufzeiten (ISIN DE0006289473 / WKN 628947 ) lägen in der Anlegergunst vorn. Bundesanleihen mit Laufzeiten von 10,5 Jahren und darüber (ISIN DE000A0D8Q31 / WKN A0D8Q3 ) stünden unterm Strich zur Disposition, ebenso wie Schwellenländer-Bonds in lokalen Währungen (ISIN IE00B4613386 / WKN A1JJTV ). (Ausgabe vom 03.05.2016) (04.05.2016/fc/a/e)


 

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