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Meldung
Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt ein Faktor-Long-Zertifikat (ISIN DE000DX6XAU4 / WKN DX6XAU ) und ein Faktor-Short-Zertifikat (ISIN DE000DX6GLD2 / WKN DX6GLD ) der Deutschen Bank auf Gold vor.


Die jüngste Goldpreisentwicklung könnte das Potenzial haben, Anhänger des gelben Edelmetalls als die ultimative Krisenwährung in eine Glaubenskrise zu stürzen. Trotzdem sollte man Gold auch jetzt nicht vollständig abschreiben.

Mit den Konflikten in der Ukraine und im Nahen Osten sowie den zuletzt deutlich größer gewordenen Konjunktursorgen würden sich einige Gründe bieten, warum Investoren gerade jetzt in den "sicheren Hafen" Gold flüchten sollten. Doch diese Flucht sei zuletzt ausgeblieben und damit auch ein Anstieg des Goldpreises. Noch schlimmer: Nachdem Gold 2011 Rekordkurse von rund 1.900 US-Dollar je Feinunze habe erzielen können, würden sich die Notierungen seitdem auf dem absteigenden Ast befinden. Immerhin habe dank der jüngsten Seitwärtsbewegung so etwas wie ein Boden ausgebildet werden können.

Angesichts der politischen Konflikte in vielen Teilen der Welt, der Ebola-Epidemie, der schwächelnden Konjunktur und der im Hintergrund selbst nach mehreren Jahren köchelnden Euro-Krise in Ländern wie Griechenland, Portugal oder Italien könnten erneut große Turbulenzen an den Finanzmärkten auftreten. Solche Turbulenzen könnten wiederum für eine Rückbesinnung von Investoren auf die seit Jahrhunderten geschätzten Vorteile von Gold als Krisenwährung sorgen.

Gleichzeitig dürften die Goldpreis-Bullen darauf hoffen, dass sich die weltweiten Konjunktursorgen auch auf die US-Wirtschaft übertragen würden. Dies könnte wiederum die US-Notenbank FED dazu bewegen, den Leitzins nicht wie von vielen Marktteilnehmer erwartet 2015 erstmals seit Jahren wieder anzuheben.

Das Auslaufen des Anleihekaufprogramms "QE3" und die Aussicht auf eine Leitzinsanhebung im kommenden Jahr seien es gewesen, die den Goldpreis zuletzt zusätzlich belastet hätten. Denn während die EZB gleichzeitig ihre Geldpolitik noch weiter gelockert habe, habe dies für eine relative Stärke des US-Dollar gesorgt.

Da Gold nun einmal in der US-Währung gehandelt werde, wirke sich dies negativ auf die Nachfrage nach dem gelben Edelmetall aus. Zudem werde der Goldpreis nun schon seit Jahren dadurch belastet, dass es der EZB trotz größter Anstrengungen nicht gelinge in der Eurozone eine höhere Inflation zu generieren. Die Erwartungen einer steigenden Inflation seien ein Grund gewesen, warum der Goldpreis 2011 auf neue Rekordwerte habe klettern können.

Allerdings könnte von der Angebotsseite zukünftig ein möglicher Preisauftrieb generiert werden. Immerhin habe Gold seit Anfang dieses Jahrtausends einen beeindruckenden langfristigen Preisanstieg hingelegt.

Im Zuge dieser Euphorie hätten auch die Goldminenbetreiber einen wahren Boom erlebt und ihre Produktion ausgebaut. Doch der Preisrückgang der vergangenen Jahre habe auch sie in die Krise gestürzt. Gerade diese Krise habe jedoch zu einem Umdenken beigetragen und die Schließung von Minen und Produktionskürzungen ausgelöst, sodass mit einer möglichen Angebotsverknappung auch eine Preisstabilisierung oder sogar ein Preisanstieg einhergehen würden und somit eine Glaubenskrise unter den Goldpreis-Optimisten verhindern könnten.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen bei Gold erwarten würden, könnten mit dem Faktor-Long-Zertifikat mit dem Hebel (Faktor) von 6 der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei und auf fallende Goldpreise setzen möchte, erhalte mit dem Faktor-Short-Zertifikat mit dem Hebel (Faktor) 6 der Deutschen Bank die Gelegenheit dazu. (Stand vom 30.10.2014) (31.10.2014/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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