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Meldung
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DE9EZU8 / WKN DE9EZU ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DX4KVR8 / WKN DX4KVR ) der Deutschen Bank auf die Aktie von SAP (ISIN DE0007164600 / WKN 716460 ) vor.


Europas größter Softwarekonzern SAP habe im zweiten Quartal 2014 einen deutlichen Gewinnrückgang gegenüber dem Vorjahr ausweisen müssen. Doch die ersten Marktreaktionen auf das jüngste Zahlenwerk würden zeigen, dass die Anleger offenbar von der Wachstumsstrategie der Walldorfer überzeugt seien und dem DAX-Konzern den langfristigen Erfolg in der Cloud zutrauen würden.

Im vergangenen Jahr und auch die meiste Zeit dieses Jahres habe die SAP-Aktie nicht ganz an die sehr gute Performance aus der Vergangenheit anknüpfen können. Dass der langfristige Aufwärtstrend des DAX-Wertes ins Stocken geraten sei, habe unter anderem an dem eher enttäuschenden Umsatzwachstum gelegen, bei dem sich die abnehmende Wachstumsdynamik der chinesischen Wirtschaft bemerkbar gemacht habe. Zudem hätten die Walldorfer gleich zu Jahresbeginn 2014 ihre mittelfristigen Margenziele einkassieren müssen, da der Ausbau des vielversprechenden Cloud-Geschäfts hohe Investitionen erfordere, jedoch trotz eines beeindruckenden Wachstums noch relativ wenig zu den Konzernerlösen beitrage. SAP werde daher laut Unternehmensprognose vom 21. Januar das Margenziel von 35 Prozent nicht mehr 2015, sondern erst 2017 erreichen.

Allerdings habe es sich an den Ergebnissen zum zweiten Quartal gezeigt, dass die Geschäfte im Bereich Cloud Computing immer besser in Schwung kämen. Laut Konzernangaben vom 17. Juli habe SAP die Cloud-Umsätze im Vorjahresvergleich um 32 Prozent steigern können. Währungsbereinigt habe der Zuwachs sogar bei 39 Prozent gelegen. Angesichts dieser Entwicklung sei sogar die Umsatzprognose für das Cloud-Geschäft um 50 Mio. Euro auf nun 1,0 bis 1,05 Mrd. Euro angehoben worden. Trotzdem hätten die Erlöse mit 242 Mio. Euro weiterhin nur einen kleinen Teil der konzernweiten Umsätze ausgemacht. Diese hätten zwischen April und Juni bei 4,2 Mrd. Euro und damit um 2 Prozent höher als im Vorjahr gelegen. Im Gegensatz dazu sei der Nettogewinn um 23 Prozent auf 556 Mio. Euro gefallen.

Auf der Ergebnisseite hätten sich insbesondere Rückstellungen in Höhe von 289 Mio. Euro bemerkbar gemacht. SAP habe diese für eine mögliche Ausgleichszahlung im Patentstreit mit dem US-Konzern Versata gebildet. Das bereinigte Betriebsergebnis habe jedoch um 7 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro nach oben geschraubt werden können.

Noch könne der Erfolg in der Wolke die Schwächen beim traditionellen Verkauf von Software-Lizenzen nicht vollständig kompensieren. Nach einem Rückgang von 5 Prozent im ersten Quartal seien die Erlöse mit den traditionellen Software-Lizenzen im zweiten Quartal immerhin nur noch um 2 Prozent gefallen, während wechselkursbereinigt sogar ein Plus von 1 Prozent zu Buche gestanden habe. Sollte das Geschäft mit der Mietsoftware aus dem Internet jedoch mit dem gleichen Tempo weiterwachsen, dürften auch mögliche Einbußen im traditionellen Bereich mehr als nur ausgeglichen werden können. In einem solchen Fall sollte auch die SAP-Aktie ihre langfristige Kursrallye fortsetzen können, nachdem diese seit dem Frühjahr 2013 ins Stocken geraten sei.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der SAP-Aktie erwarten würden, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,36, die Knock-Out-Schwelle bei 44,90 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,47; Knock-Out-Schwelle bei 73,70 Euro) auf fallende Kurse der SAP-Aktie setzen. (Stand vom 22.07.2014) (23.07.2014/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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