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Meldung
Zürich (www.fondscheck.de) - Contingent Convertible Bonds (bedingte Wandelanleihen, kurz CoCos genannt) sind Anleihen, welche bei einem vordefinierten Ereignis in Aktien gewandelt oder abgeschrieben werden, so die Experten von Swisscanto im Kommentar zum Swisscanto (LU) Bond Invest CoCo-Fonds (ISIN LU0599119707 / WKN A1H88E).


Für das eingegangene Risiko würden die Investoren dafür mit hohen Kupons entschädigt. "Mit etwa 7-prozentigen Kupons emittierten Finanzinstitute in den vergangenen Monaten CoCos. Aus unserer Sicht bieten CoCos die größte Kompensation für das eingegangene Risiko im gesamten Anleihenuniversum. Die Emittenten von CoCos haben selbst jedes Interesse daran, dass es nicht zu einer Zwangswandlung kommt. Denn das auslösende Ereignis für eine Wandlung oder Abschreibung wäre der Eintritt eines enormen Verlusts. Und selbst im Stressfall stehen Finanzinstituten andere Maßnahmen zur Verfügung, bevor eine CoCo-Wandlung konkret würde. Zum Beispiel der Ausfall einer Dividendenzahlung oder der Verkauf von Assets", erläutere Stefan Weber, Anleihenexperte bei Swisscanto.

Eine Möglichkeit, CoCos relativ zu betrachten, bestehe darin, den Kapitalpuffer gegenüber dem Auslöseniveau als Anteil zu gewichteten Risikoaktiva oder in absoluten Zahlen zu analysieren. Der durchschnittliche Puffer betrage derzeit etwa EUR 18 Milliarden beziehungsweise knapp neun Prozent der gewichteten Risikoaktiva.

Anders ausgedrückt könnten Banken Verluste in Höhe von EUR 18 Milliarden beziehungsweise neun Prozent der gewichteten Risikoaktiva verkraften, bevor die Zwangswandlung des CoCo-Bonds ausgelöst werde. "Im Vergleich zu den Eigenkapitalquoten vor Ausbruch der Krise stellt dies eine erhebliche Kapitalsteigerung dar und somit ein geringeres Risiko. Einige nationale Branchenführer und Global Player liegen sogar deutlich über diesem Durchschnitt. So verfügt die HSBC zum Beispiel über einen Kapitalpuffer von insgesamt EUR 50 Milliarden, die UBS andererseits hat einen Spielraum von 15 Prozent der gewichteten Risikoaktiva", sage Weber.

Um in diese interessante Anlageklasse investieren zu können, biete Swisscanto seit mittlerweile vier Jahren eine Fondslösung an. Der Fonds Swisscanto (LU) Bond Invest CoCo investiere in CoCos und in nachrangige Anleihen von Finanzinstituten. Ziel sei von Beginn an gewesen, den Anteil von CoCos entsprechend dem Marktwachstum im Portfolio aufzustocken.

"Heute umfasst das Portfolio 55 Prozent CoCos. Dabei liegt der Fokus auf Emittenten mit tiefem Ausfallrisiko. Das Universum wuchs gemäß unseren Erwartungen und das Fondsmanagement beziffert die gesamte Anzahl der CoCos auf 80 Stück mit einem Volumen von über EUR 100 Milliarden. Während im ersten Quartal 2015 eine rege Emissionstätigkeit zu registrieren war, gab es im zweiten Quartal bis dato etwas weniger Aktivität. Doch generell sind wir optimistisch, dass aufgrund der regulatorischen Vorschriften der Emissionsbedarf hoch bleibt", so Jan Sobotta, Leiter Vertrieb Wholesale Deutschland & Österreich bei Swisscanto.

Auch in punkto Rendite sei Sobotta positiv gestimmt: "Wir sehen ein reduziertes Systemrisiko bei Finanzinstituten und eine deutlich stabilere Gesamtsituation. Die Risiko-Rendite-Eigenschaften des Fonds sind intakt und die hohen Kupons sollten auch künftig für ordentliche Renditen sorgen. Die bisherige Entwicklung des Fonds seit der Lancierung am 31. Mai 2011 ist mit 8,34 Prozent Rendite pro Jahr (Stand 29.05.2015) in der EUR-Tranche beachtlich. Auch wenn Vergangenheitswerte keinen Aufschluss auf die Zukunft erlauben, ist es zumindest ein Hinweis, dass die Anlageklasse der CoCos zu den attraktivsten im Anleihensegment gehört. Neben den thesaurierenden Tranchen in EUR, CHF und USD werden aufgrund der Nachfrage in den Märkten Deutschland und Österreich mittlerweile auch zwei ausschüttende Tranchen in EUR und CHF zur Verfügung gestellt." (02.07.2015/fc/a/f)


 

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