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Meldung
München (www.zertifikatecheck.de) - Für Vontobel sind die Aktie der Deutschen Post (ISIN DE0005552004 / WKN 555200 ) sowie die Aktie von Amazon.com (ISIN US0231351067 / WKN 906866 ) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlagezertifikaten von dieser Einschätzung profitieren können.


Lange seien Drohnen, ob ferngesteuert oder autonom fliegend, nur als Spielzeug bekannt gewesen. Nun aber würden sich die umbenannten Plastikvögel auch im kommerziellen Bereich immer mehr als nützliche Werkzeuge erweisen. Viele Experten würden die Technik der Flieger als immer ausgereifter ansehen, was sie speziell an der immer reaktionsschnelleren Steuerung, stärkeren Batterieleistungen sowie an kilometerweiten Transportfähigkeit von Lasten fest machen würden.

Das hätten auch Logistik-und Versandhäuser, wie zum Beispiel die Deutsche Post DHL oder Amazon.com Inc. erkannt und würden planen, Drohnen als Lieferboten einzusetzen. Dann müssten Kunden nicht mehr auf den Paketzusteller warten oder zum Shoppingcenter fahren, um Einkäufe zu tätigen. Die Drohne würde die Ware direkt vor die Haustür bringen. Experten würden sogar glauben, dass Drohnen nicht nur preiswerter und energieeffizienter seien, sondern auch schneller als Lieferwagen die Ware ausliefern könnten. Allerdings müssten sich die Unternehmen vor einem möglichen Einsatz der Drohnen ausführlich mit den rechtlichen Vorschriften der Luftfahrtbehörden auseinander setzen und gewerbliche Flüge von den jeweiligen Bundesländern bewilligen lassen.

Laut Medienberichten wolle die DHL bereits in naher Zukunft ein zweites Pilotprojekt mit Drohnen durchführen. Dabei sollten Medikamente von der Hafenstadt Norddeich per Drohne zum Kunden geliefert werden. Das Zielgebiet solle dabei die Nordseeinsel Juist sein. Das wäre der erste Test, bei dem Drohnen außerhalb der menschlichen Sichtweite eine Flugstrecke von ca. 12 Kilometern fliegen würden. Das erste Pilotprojekt habe die DHL bereits im vergangenen Jahr nahe ihrem Hauptsitz in Bonn erfolgreich durchgeführt. Dabei seien ebenfalls Medikamente transportiert worden, allerdings über eine geringere Distanz.

Der amerikanische Online-Händler Amazon.com sei von seinen Pilotprojekten allerdings noch weiter entfernt. Regulatorische Veränderungen würden das Unternehmen aktuell von Fortschritten bezüglich des Drohnen-Themas hindern. Die amerikanische Regierung sehe Gefahren beim Einsatz der Flieger über dicht besiedelten Gebieten und würde daher erste Tests in weitläufigeren Gebieten bevorzugen. So habe es beispielsweise auch der Internet-Riese Google gemacht, der seine ersten Drohnen im australischen Outback bei Queensland getestet habe. Da die amerikanische Regierung momentan mögliche Tests erschwere, plane auch Amazon.com in diesem Zuge erste Pilotprojekte im Nachbarstaat Kanada. Sollten diese positiv ausgehen, lägen dem Durchbruch in den USA wohl weniger Steine im Wege als bisher.

Jedoch würden weitere kritische Fragen bisher unbeantwortet bleiben. Wie realistisch seien trotz aller Pilotprojekte tatsächlich die Drohnenkuriere und inwiefern könnten sie den aktuellen Transportdienst ersetzen? Wie würden die Hersteller sicherstellen, dass nicht eines Tages defekte oder gekaperte Flugroboter auf den Kopf fallen würden?

Die Aktie der Deutschen Post werde bei einem aktuellen Kurs von 25,17 EUR von 19 Analysten bei Bloomberg mit "kaufen" und von 15 Analysten mit "halten" eingestuft. Drei Analysten würden die Deutsche Post mit "verkaufen" bewerten. Das 12-Monats-Kursziel belaufe sich auf 27,64 EUR.

Bei einem aktuellen Kurs von 320,99 USD werde die Aktie von Amazon.com von 30 Analysten bei Bloomberg mit "kaufen" und von 19 Analysten mit "halten" eingestuft. Drei Analysten würden raten, den Titel zu verkaufen. Das 12-Monats-Kursziel werde bei 387,94 USD gesehen.

Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Aktie des genannten Basiswertes von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig sei, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs könne sich immer auch anders entwickeln, als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten. Weiterhin seien vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel das Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000VZ552W9 / WKN VZ552W ) auf die Aktie von Amazon.com, das mit einer Bonusrendite von 13,98% ausgestattet sei. Der Abstand zur Barriere betrage 22,00%. Der Bewertungstag sei am 18.09.2015. Der aktuelle Kaufpreis liege bei 250,83 EUR.

Interessant sei auch das Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000VZ5W4X0 / WKN VZ5W4X ) auf die Deutsche Post-Aktie. Die Bonusrendite betrage 12,09%, der Abstand zur Barriere 16,58%. Der Bewertungstag sei auch auf den 18.09.2015 festgelegt. Der aktuelle Kaufpreis belaufe sich auf 25,06 EUR.

Es sei zu beachten, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen würden. Die Produkte seien nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall sei ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. der Garantin drohe dem Anleger ein Geldverlust. (01.10.2014/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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