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Meldung
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Auch im Berichtsmonat April profitierten die lokalen Rentenmärkte der Schwellenländer von kontinuierlichen Mittelzuflüssen, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniWirtschaftsAspirant (ISIN LU0252123129 / WKN A0JLXV ).


Der Markt sei vor allem von der Hoffnung auf weitere geldpolitische Maßnahmen der G3-Notenbanken geprägt gewesen. Die allgemeine Schwäche im Rohstoffsektor habe allerdings die Entwicklung einiger Emerging-Market-Währungen gebremst. Insgesamt hätten die lokalen Rentenmärkte im April deutlich gegenüber dem US-Dollar hinzugewonnen und somit auf Indexebene (JP Morgan ELMI+) um 1,4 Prozent zulegen können. Gegenüber dem Euro sei die Entwicklung mit minus 1,2 Prozent hingegen merklich zurückgeblieben. Am deutlichsten hätten die osteuropäischen Währungen zum US-Dollar aufgewertet. Verlierer seien hingegen der Peruanische Sol und der Argentinische Peso gewesen.

Die Zinspolitik der EM-Zentralbanken sei zumeist weiterhin expansiv ausgerichtet gewesen. So habe die ungarische Notenbank - um der schwachen Konjunkturlage Rechnung zu tragen - zum vierten Mal in Folge den Leitsatz um weitere 25 Basispunkte gesenkt. Ebenso sei es auf den Philippinen, um den Zinsvorsprung des Pesos und damit die Währung unattraktiver zu machen, zu einer Zinssenkung gekommen. In Brasilien hingegen habe die Zentralbank aufgrund inflationärer Tendenzen mit einer Anhebung um 25 Basispunkte auf 7,5 Prozent die Zinswende eingeläutet.

Bei der Anlagepolitik hätten die Experten hauptsächlich Engagements im US-Dollar präferiert, um dem bevorstehenden und am 2. Mai erfolgten weiteren Zinsschritt der Europäischen Zentralbank Rechnung zu tragen. Bei den Währungspositionierungen hätten sie im Berichtsmonat verschiedene Valuten wie Brasilianischer Real, Indische Rupie, Thailändischer Baht und den Mexikanischen Peso gegenüber dem US-Dollar favorisiert. Ihre Beimischungen in Nigeria, Ghana, Hongkong und Sri Lanka hätten sie unvermindert beibehalten. Bei den Rentenanlagen hätten die Experten Zukäufe mit Laufzeiten von vier bis fünf Jahren am lokalen indischen Staatsanleihemarkt vorgenommen. Darüber hinaus seien verschiedene Unternehmensanleihen in Fremdwährung gezeichnet worden. Im Gegenzug hätten die Experten mangels Attraktivität eine Reihe von Anleihen mit kurzer Laufzeit aus Osteuropa veräußert. (Stand vom 30.04.2013) (23.05.2013/fc/a/f)


 

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