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Meldung
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Franklin Biotechnology Discovery Fund (ISIN LU0109394709 / WKN 937444 ) ist Kapitalwachstum durch die überwiegende Anlage in Aktien von Biotechnologie- und Forschungsunternehmen, die vorwiegend in den USA ansässig sind, so die Experten von Franklin Templeton.


Die absoluten Renditen im 2. Quartal seien von Gewinnen in fast allen Branchenallokationen des Fonds unterstützt worden. Lediglich der Sektor medizinische Ausstattung habe Einbußen hinnehmen müssen. Trotzdem sei der Fonds im Berichtszeitraum hinter dem Vergleichsindex, dem NASDAQ Biotechnology Index, zurückgeblieben.

Positionen in der Pharmaindustrie hätten positive Beiträge zum Ergebnis des Fonds im Vergleich zum Index hauptsächlich dank der Aktienauswahl geleistet. In der Branche hätten sich die nicht im Index enthaltenen Unternehmen GW Pharmaceuticals und Allergan besonders gut entwickelt.

Die Aktie von GW Pharmaceuticals, die daran arbeite, cannabinoide (auf Marihuana basierende) verschreibungspflichtige Medikamente zu kommerzialisieren, hauptsächlich zur Behandlung von Symptomen der Multiplen Sklerose (MS), Krebsschmerzen und neuropathischen Schmerzen sowie seltenen Formen der Epilepsie, sei aus mehreren Gründen gestiegen, da das Unternehmen und sein Geschäftsmodell im Frühjahr stärker in das öffentliche Bewusstsein gerückt seien. Von außen habe GW Unterstützung durch positive Berichte von Analysten und Finanzmedien im April erhalten, als mehrere US-Bundesstaaten Schritte zur Legalisierung von Marihuana unternommen hätten. Unternehmensintern sei das cannabinoide MS-Medikament von GW, Sativex, in 24 Ländern zugelassen worden und werde bereits vertrieben, während das Epilepsie-Medikament Epidiolex den Analysen der Experten zufolge verspreche, das künftige Wachstum anzutreiben.

Allergan, ein schuldenfreies, rasch wachsendes Gesundheitsunternehmen mit mehreren Spezialbereichen und vielen von der US-Arzneimittelbehörde (FDA) zugelassenen Produkten in seiner Produktpipeline, habe ein feindliches Übernahmeangebot von Valeant (keine Fondsposition) erhalten. In einer interessanten Wendung der erhöhten Fusions- und Übernahmeaktivität im Berichtsquartal habe Allergan seinerseits ein Übernahmeangebot für das irische Unternehmen Shire vorbereitet, um das unerwünschte Angebot von Valeant abzuwehren. Dadurch sei auch der Aktienkurs von Shire gestiegen und der Fonds habe von beiden Schritten in Richtung auf potenzielle Transaktionen profitiert. Darüber hinaus habe der Fonds aufgrund der Übergewichtung in Shire in diesem Segment eine Outperformance gegenüber dem Index erzielen können.

Die meisten anderen wichtigen Performancebeiträge habe der Fonds aus der Biotechnologiebranche erhalten, unter anderem von einer Position in der nicht im Index enthaltenen Karyopharm Therapeutics, die im Berichtsquartal insgesamt den größten relativen Beitrag geleistet habe. Das Unternehmen, das sich auf Medikamente fokussiere, die sich gegen die nuklearen Transportziele für die Behandlung von Krebs, Autoimmunstörungen und Infektionskrankheiten richten würden, habe weitere klinische Daten aus einer Phase-I-Studie seines Blutkrebsmedikaments vorgelegt, das zur Behandlung von Leukämie, Lymphdrüsenkrebs und Knochenmarkkrebs dienen solle und erste Anzeichen der Wirksamkeit bei Krebspatienten im Spätstadium gezeigt habe. Karyopharm habe auch gemeldet, dass ein weiterer Arzneimittelkandidat, derzeit in vorklinischen Studien, als mögliche Therapie für Bauchspeichendrüsenkrebs wirksam sein könnte.

Eine beträchtliche Übergewichtung in Medivation sei der relativen Performance des Fonds zugute gekommen, da der Kurs der Aktie im Berichtsquartal mehr als doppelt so stark wie der Indexdurchschnitt gestiegen sei. Die Anleger hätten positiv auf den Anfang Mai veröffentlichten Ergebnisbericht von Medivation für das erste Quartal reagiert, der einen Anstieg des Umsatzes mit XTANDI um 65% zum Vorjahr gezeigt und die Konsensschätzungen übertroffen habe.

Darüber hinaus hätten die Anleger dem Ausblick von Medivation noch andere positive Impulse entnommen, da das Unternehmen in Bezug auf den Auslandsabsatz von XTANDI, der im Jahr 2014 weiter gestiegen sei, weiterhin optimistisch geblieben sei. Unterdessen werde erwartet, dass die US-Arzneimittelbehörde (FDA) später in diesem Jahr über eine Ausweitung der Indikation von XTANDI entscheiden werde. Damit könnte das Medikament auch Patienten verabreicht werden, die noch keine Chemotherapie erhalten hätten.

Die negativen Entwicklungen im April seien auf die Fortsetzung einer Verkaufswelle zurückzuführen gewesen, die hauptsächlich durch die Besorgnis von Anlegern ausgelöst worden sei, dass Biotechnologieaktien vor dem Hintergrund des stark gestiegenen Anlegerinteresses und der übermäßig hohen Gewinne im Jahr 2013 und Anfang 2014 jetzt überbewertet sein könnten und die US-Regierung die Branche unter Druck setzen könnte, die Preise einiger ihrer teureren Produkte zu senken.

Im Zusammenhang damit sei der Branchenführer Gilead Sciences bereits in ein Kreuzfeuer aus Behördenuntersuchungen und Medienkritik geraten (die sich auf sein umsatzstarkes Hepatitis C-Medikament Sovaldi konzentriert hätten). Dies habe zu Kursverlusten bei anderen Unternehmen beigetragen, die teure Medikamente verkaufen würden. Später habe sich die Aktie von Gilead Sciences wieder erholt und das Unternehmen habe einen der größten Beiträge zum relativen Ergebnis des Fonds im Quartal als Ganzes geleistet.

In anderen Segmenten der Biotechnologiebranche seien die Untergewichtungen in den nachgebenden Aktien von Amgen und United Therapeutics der relativen Performance zugute gekommen.

Andererseits sei die Performance des Fonds von der Aktienauswahl im Biotechnologiesektor beeinträchtigt worden. In geringerem Umfang hätten die Aktienauswahl und die Untergewichtung im Bereich Biowissenschaftliche Hilfsmittel und Dienstleistungen ebenfalls negativ zu Buche geschlagen. Einige nicht im Index enthaltene Anlagen hätten in diesem Monat erheblich an Wert verloren. Die größten Negativfaktoren seien Puma Biotechnology, Intercept Pharmaceuticals, Tekmira Pharmaceuticals und GlycoMimetics gewesen.

Der Aktienkurs von Puma Biotechnology, einem Entwickler von Krebsmedikamenten im klinischen Stadium, sei unter Druck geraten, da aus einer Studie hervorgegangen sei, dass die Breite der klinischen Aktivität des wichtigsten Medikaments von Puma für Brustkrebs im Frühstadium geringer gewesen sei, als von einigen Anlegern erhofft. Wichtig sei jedoch, dass das ganze Jahr über Daten von mehreren weiteren klinischen Studien veröffentlicht würden, die nach Erachten der Experten eine robuste klinische Aktivität bei mehreren Krankheiten, einschließlich Brust- und Lungenkrebs zeigen sollten.

Nachdem der Aktienkurs des nicht im Index vertretenen Unternehmens Intercept Pharmaceuticals, das neuartige Therapeutika zur Behandlung von chronischen Leber- und Darmkrankheiten entwickle, die körpereigene chemische Prozesse der Gallensäure nutzen würden, im ersten Quartal 2014 dank positiven Meldungen zu klinischen Studien kräftig gestiegen sei, sei er von seinem Höchstwert vom Januar wieder signifikant gefallen. Dies sei zum Teil auf Verkäufe großer Hedgefonds zurückzuführen gewesen, aber auch auf die anhaltende Besorgnis über Konkurrenzprodukte und regulatorische Risken. Darüber hinaus habe das Unternehmen ein Preisbildungsverfahren für ein Sekundärangebot von einer Million Aktien durchgeführt und diese Emission im Berichtsquartal abgeschlossen. Diese Verwässerung bestehender Aktien sei von der massiven Verkaufswelle bei Biotechnologieaktien im April noch verstärkt worden.

Tekmira Pharmaceuticals entwickle therapeutische Wirkstoffe zur Behandlung von Krebs, Ebola-Infektionen und anderen Indikationen unter Verwendung eines Gen-Stilllegungsverfahrens, das als RNA-Interferenz (RNAi) bezeichnet werde. Der Aktienkurs von Tekmira, der sich im ersten Quartal 2014 mehr als verdoppelt habe, da Tekmira und andere Unternehmen mit RNAi-Fokus bei ihren laufenden eigenen klinischen Entwicklungsprogrammen weitere Fortschritte erzielt hätten und Partnerschaften für humanmedizinische Therapeutika und biotechnologische Chancen im Agrarbereich eingegangen seien, habe im Zuge der Korrektur in der Branche im Frühjahr einen massiven Rückschlag erlitten.

Die allgemeine Stimmung der Anleger gegenüber dem RNAi-fokussierten Ansatz zur Behandlung von Krankheiten, der abgesehen von der Involvierung von Tekmira auch von anderen Unternehmen im Fonds verfolgt werde (Alnylam Pharmaceuticals, Dicerna Pharmaceuticals und Arrowhead Research), habe einen schweren Dämpfer erhalten, als der Pharmariese Novartis (keine Fondsposition) den Ausstieg aus der RNAi-fokussierten Arzneimittelentwicklung erklärt habe. Zur Begründung habe Novartis auf laufende Probleme mit der Formulierung und Verabreichung seiner eigenen RNAi-fokussierten Medikamente verwiesen. Die Erklärungen von Novartis hätten einige Anleger dazu veranlasst, den längerfristigen Wert dieses Behandlungsansatzes zu überdenken. Die Experten von Franklin Templeton weisen jedoch darauf hin, dass Novartis nicht als Branchenführer auf dem Gebiet RNAi gilt und die von Novartis verfolgten primären therapeutischen Ziele als biologisch und klinisch suboptimal angesehen wurden.

GlycoMimetics, ein Unternehmen, das sich auf die Entdeckung und Entwicklung von Medikamenten konzentriere, die Krankheiten durch Nutzung biologischer Funktionen von Kohlehydraten bekämpfen würden, habe bei der Bekanntgabe seines Ergebnisses für das erste Quartal einen, nach Ansicht der Experten temporären, Rückschlag verzeichnet. Unter anderem habe das Unternehmen einen Rückgang der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr, steigende Forschungs- und Entwicklungskosten sowie einen höheren Verwaltungsaufwand gemeldet, der zum Teil durch den Börsengang im Januar 2014 bedingt gewesen sei.

Abgesehen davon sei das relative Ergebnis auch durch Untergewichtungen in Biotechnologieunternehmen belastet worden, die im Berichtszeitraum über Erwarten hohe Gewinne ausgewiesen hätten, wie Celgene und Vertex Pharmaceuticals. In der Allokation im Bereich Biowissenschaftliche Hilfsmittel und Dienstleistungen habe die nicht im Index vertretene Position in Fluidigm, einem weltweit aktiven Entwickler und Hersteller von mikrofluidischen Systemen, im Berichtsquartal erheblich an Wert verloren. (Stand vom 30.06.2014) (31.07.2014/fc/a/f)


 

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