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Meldung
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Allianz PIMCO Emerging Markets Bond Fund - A - EUR (ISIN IE0032828273 / WKN 986790 ) engagiert sich vorwiegend am Markt für Anleihen aus Schwellenländern, so die Analysten von Allianz Global Investors.


Fremdwährungsengagements, die über 20% des Fondsvermögens hinausgehen würden, müssten gegen Euro abgesichert werden. Anlageziel sei es, auf langfristige Sicht überdurchschnittlichen Kapitalzuwachs zu erzielen.

Im April seien die Kurse an den weltweiten Anleihenmärkten kräftig angestiegen. Schwächere Konjunkturdaten, nachlassender Inflationsdruck und die durch die führenden Notenbanken bereitgestellte Liquidität hätten für eine hohe Nachfrage nach verzinslichen Anlagen gesorgt. In der Folge seien die bereits sehr niedrigen Renditen erstklassiger Staatsanleihen nochmals zurückgegangen. Dies habe insbesondere für die Vereinigten Staaten gegolten. Deutschland habe eine Staatsanleihe mit sechsmonatiger Laufzeit mit einer negativen Rendite emittieren können.

Die Zinsaufschläge von Staatspapieren aus den Euro-Peripherieländern seien aufgrund der anhaltenden Nachfrage renditesuchender Investoren ebenfalls weiter zurückgegangen. Infolgedessen hätten sich Anlagen in europäischen Staatsanleihen auf breiter Grundlage deutlich positiv entwickelt. Von starkem Anlegerinteresse hätten außerdem attraktiv verzinste Unternehmensanleihen profitiert - insbesondere Titel schwächerer Bonität. Anleihen aus Schwellenländern seien ebenfalls stark gesucht gewesen. Darin habe sich die Kombination aus besseren Wachstumsperspektiven, solideren Staatshaushalten und attraktiven Renditeaufschlägen gegenüber Staatsanleihen aus Industrieländern niedergeschlagen.

Im März habe der Fonds deutlich an Wert zugelegt, habe sich jedoch etwas schwächer als sein abgebildetes Marktsegment entwickelt. Einen positiven Beitrag zur relativen Wertentwicklung habe die Untergewichtung der Ukraine erbracht, da Fortschritte bei den Verhandlungen des Landes mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) ausgeblieben seien. Als günstig habe sich ebenso die taktische Allokation lokaler Schwellenlandanleihen aus Mexiko erwiesen. Das Segment habe von starken Mittelzuflüssen lokaler wie globaler Investoren im Rahmen der Bekanntmachung der Japanischen Notenbank (BoJ) zu ihrem geldpolitischen Kurs profitiert.

Die Bevorzugung von quasi-staatlichen Papieren und Unternehmensanleihen gegenüber Staatspapieren aus Brasilien, Mexiko und Russland habe sich als belastend für die relative Wertentwicklung des Fonds erwiesen, da letztere im April im Schnitt besser abgeschnitten hätten. Die Untergewichtung ungarischer Papiere, die sich im Laufe der Berichtsperiode überdurchschnittlich gut entwickelt hätten, habe ebenfalls dämpfend gewirkt. So schienen Marktteilnehmer insbesondere die Bemühungen zur Verminderung der Auslandsschulden im privaten Sektor positiv gewertet zu haben, so die Analysten von Allianz Global Investors.

Gegen Ende des Berichtszeitraums habe die Duration (mittlere Kapitalbindungsdauer) des Fonds rund 7,4 Jahre betragen. Damit habe sie weiterhin deutlich unterhalb des Marktdurchschnitts gelegen. Im Laufzeitenbereich habe das Fondsmanagement seine Akzentuierung des 3- bis 5-jährigen Durationbandes beibehalten. Dagegen seien die längerfristigen Bereiche untergewichtet gewesen. Die mittlere Kreditqualität der Titel habe mit BBB- im Investmentgrade-Bereich gelegen (Einstufung gemäß Standard & Poor's), was dem Niveau des Marktdurchschnitts entsprochen habe.

Übergewichtungen auf Länderebene hätten vor allem in Brasilien, Russland und Venezuela bestanden, während Anleihen aus der Türkei, Kolumbien und den Philippinen teilweise deutlich unterrepräsentiert gewesen seien. Weniger stark untergewichtet seien hingegen Indonesien, Mexiko und Peru gewesen. Bei den Engagements in Schwellenlandwährungen hätten die Analysten insbesondere auf das Aufwertungspotenzial des Chinesischen Yuan sowie des Mexikanischen Peso gesetzt. Kleinere Positionen hätten zudem im Brasilianischen Real, dem Koreanischen Won sowie dem Russischen Rubel bestanden.

Staatsanleihen höchster Bonität würden unter Risiko-/Ertragsaspekten zwar unattraktiv erscheinen. So würden sie auf dem gegenwärtigen Niveau vielerorts nicht einmal mehr einen Inflationsausgleich (negative Realrendite) bieten und gleichzeitig Zinsänderungsrisiken bergen. Diese sehr hochwertigen Anleihen dürften jedoch für bonitätsorientierte Anleger weiterhin als Stabilitätsanker wichtig bleiben. Aus Renditesicht vorteilhaft würden Wertpapiere aus fundamental robusten Schwellenländern erscheinen. Diesen dürften das voraussichtlich noch länger vorherrschende Niedrigzinsumfeld in den Industriestaaten und die hohe Liquidität am Markt zugute kommen.

Während viele Industriestaaten eine hohe Verschuldung und begrenztes Wachstumspotenzial aufweisen würden, stünden viele aufstrebende Länder deutlich günstiger dar. Die stärkere Wirtschaftsdynamik in diesen Ländern, der meist niedrigere Verschuldungsgrad und der Renditebedarf der Anleger würden das Umfeld für Schwellenländeranleihen weiterhin günstig erscheinen lassen. Gleichzeitig sollten sich die fundamentalen Verbesserungen dieser Volkswirtschaften tendenziell in positiven Bonitätsnoten ("Ratings") niederschlagen. Als zusätzlicher Renditetreiber könnte sich das Aufwertungspotenzial lokaler Schwellenlandwährungen erweisen. (24.05.2013/fc/a/f)


 

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