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Meldung
Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt ein Faktor-Long-Zertifikat (ISIN DE000DT4BRT7 / WKN DT4BRT ) und ein Faktor-Short-Zertifikat (ISIN DE000DT4BST5 / WKN DT4BST ) der Deutschen Bank auf Rohöl vor.


Nach dem letztjährigen Einbruch hätten sich die Ölpreise zuletzt nur kurzzeitig aufgebäumt, sodass die Bodensuche nun wieder eröffnet sei.

Zunächst sei es die Einigung im Atomstreit mit dem Iran gewesen, die im bisherigen Jahresverlauf einen Erholungsversuch bei den Ölpreisen zunichte gemacht habe. Mit einer solchen Einigung sei auch die Aufhebung von Sanktionen verbunden. Iranisches Öl habe wiederum das Potenzial das bereits vorherrschende Überangebot auf den Weltmärkten zu erhöhen.

Darüber hinaus habe es lange Zeit als ausgemacht gegolten, dass die US-Notenbank FED noch in diesem Jahr die Leitzinsen anheben würde. Das hätte aller Voraussicht nach zur Folge, dass der US-Dollar stärker werde und sich die Beschaffung der in der US-Währung gehandelten Rohstoffe dementsprechend verteuere. Zuletzt habe der Anlegerfokus jedoch ganz besonders China gegolten.

Die Sorgen vor einem sich immer weiter abschwächenden Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hätten sowohl die Börsen als auch die Rohstoffmärkte ordentlich durcheinandergewirbelt. Neben den Turbulenzen am chinesischen Aktienmarkt selbst und der Yuan-Abwertung der Zentralbank seien es einige sich eintrübende Konjunkturindikatoren gewesen, die die Sorgen vor einer so genannten harten Landung für die chinesische Wirtschaft befeuert hätten. Am 21. August habe zum Beispiel das Forschungsinstitut Markit mitgeteilt, dass der Einkaufsmanagerindex für die chinesische Industrie im August gegenüber dem Vormonat um 0,7 Punkte auf 47,1 Zähler und damit auf den niedrigsten Wert seit sechseinhalb Jahren gefallen sei.

Während sich die Wachstumssorgen auf der Nachfrageseite bemerkbar gemacht hätten, habe es auf der Angebotsseite zuletzt ebenfalls nicht so ausgesehen, als sollten die Ölpreise bald beflügelt werden. Schließlich bleibe die US-Ölproduktion hoch, obwohl insbesondere die hochverschuldete Fracking-Industrie hohe Ölnotierungen benötige. Allerdings hätten die Unternehmen zuletzt mit Einsparungen oder der Konzentration auf besonders ergiebige Ölquellen sinkenden Ölpreisen und schrumpfenden Gewinnen entgegenwirken können. Gleichzeitig gebe auch die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) im Kampf um Marktanteile nicht auf:

An sich liege das selbstauferlegte Fördermaximum bei 30 Millionen Barrel pro Tag. Weder im November vergangenen Jahres noch bei der letzten OPEC-Zusammenkunft im Juni habe man dieses Maximum senken wollen, um die Preise zu stützen. Mehr noch. Die 12 Mitglieder würden sich nicht einmal an diese Quote halten. Wie in dem am 11. August veröffentlichten jüngsten Monatsbericht zu lesen gewesen sei, habe die durchschnittliche Produktion im Monat Juli bei 31,51 Millionen Barrel am Tag gelegen.

Das weltweite Überangebot an Öl spreche nicht gerade dafür, dass die Ölnotierungen bald ein Comeback erleben sollten. Allerdings habe sich zuletzt in Europa und in den USA ein robuster wirtschaftlicher Aufschwung gezeigt, während selbst die chinesische Wirtschaft trotz aller Negativschlagzeilen immer noch in beeindruckender Weise wachse. Daher sollte die Nachfrage nach dem schwarzen Gold immer noch sehr gesund ausfallen. Darüber hinaus könnte die FED die US-Zinswende angesichts der Marktunsicherheiten verschieben und so den Ölpreisen kurzfristig doch auf die Beine helfen.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen bei der Ölsorte Brent erwarten würden, könnten mit dem Faktor-Long-Zertifikat der Deutschen Bank mit dem Hebel (Faktor) von 4 auf ein solches Szenario setzen. Wer aber als spekulativer Anleger eher Short orientiert sei und auf fallende Ölpreise bei der Sorte Brent setzen möchte, erhalte mit dem Faktor-Short-Zertifikat der Deutschen Bank mit dem Hebel (Faktor) 4 die Gelegenheit dazu. (Stand vom 25.08.2015) (28.08.2015/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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