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Meldung
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Anlageziel des Templeton Growth (Euro) Fund (ISIN LU0114760746 / WKN 941034 ) ist langfristiges Kapitalwachstum durch die überwiegende Anlage in Aktien von Unternehmen aus aller Welt, die Schwellenländer eingeschlossen, so die Experten von Franklin Templeton.


Der Templeton Growth (Euro) Fund habe im zweiten Quartal (netto) 2,63% erzielt und damit hinter seiner Benchmark, dem MSCI World Index, gelegen, der (in Euro) 5,75% rentiert habe. Über ein und zwei Jahre rangiere der Fonds aber weiter vor seinem Referenzindex.

Die Sektoren und Regionen, die hauptsächlich für die starke Performance der letzten Zeit verantwortlich gewesen seien (Finanzen, Gesundheit, Europa), hätten im zweiten Quartal die größten Verluste gebracht. Dessen ungeachtet würden die Analysen der Experten vermuten lassen, dass diese Sektoren und Regionen noch Gewinnchancen bieten würden. Die Experten würden diese Kernpositionen weiterhin optimistisch beurteilen, während Wertpotenzial zunehmend wahrgenommen werde.

Im Finanzsektor sei die Performance im zweiten Quartal 2014 von denselben konträren Positionen in europäischen Banken belastet worden, die den Fondsertrag seit dem Höhepunkt der europäischen Staatsschuldenkrise unterstützt hätten. Das französische Kreditinstitut BNP Paribas, größte Fondsposition im europäischen Bankensektor, sei primär für die relative Schwäche verantwortlich gewesen. Die Aktie habe nachgegeben, weil das US-Justizministerium aufgrund von Verstößen gegen internationale Sanktionen eine unerwartet hohe Geldstrafe gegen das Unternehmen verhängt habe.

Vor diesem Rücksetzer habe sich BNP klar auf Normalisierungskurs, mit tragfähiger Kapital- und Liquiditätsposition und soliden, wenn auch unspektakulären Ergebnissen in den meisten Sparten befunden. Mit einer Eigenkapitalrendite von 9% (ohne die erste Rückstellung für US-Geldstrafen) bei anstehenden Kostensenkungen und verschiedenen organischen Wachstumsinitiativen, die in der Kostenbasis bereits berücksichtigt seien, sollte die Aktie an sich mit Aufschlag auf ihren materiellen Buchwert gehandelt werden.

Die jüngsten juristischen Probleme des Unternehmens hätten die Bewertungen jedoch mehr als 20% unter den materiellen Buchwert gedrückt - auf ein Niveau, das für geduldige wertorientierte Investoren mit langfristigem Horizont als äußerst attraktiv erachten würden. Generell sollten verbesserte Kapitalquoten und freundlichere Konjunkturaussichten europäischen Banken niedrigere Rückstellungen für Kreditausfälle ermöglichen und letztlich Erträge und Eigenkapitalrenditen steigern.

Es werde zunehmend mit höheren Erträgen für die Aktionäre durch Rückkäufe und Dividenden gerechnet, und nach Analysen der Experten würden die Anleger das Gesamtertragspotenzial bestimmter europäischer Banken unterschätzen. Ansonsten hätten die Experten ihre Finanzpositionen in Asien und auf Schwellenmärkten ebenso aufgestockt wie eine breite Palette von Finanzwerten aus Industrieländern.

Ein weiterer Sektor, der trotz relativer Schwäche im zweiten Quartal maßgeblich zur längerfristigen Überrendite des Fonds beigetragen habe, sei das Gesundheitswesen. Wie bei den Finanzwerten seien die Sektorerträge im Berichtszeitraum jedoch durch vereinzelte aktienspezifische Probleme kräftig unter Druck geraten. Der maßgebliche Arzneimittelentwickler Pfizer sei der größte Verlustbringer aus dem Sektor gewesen. Der Titel habe im Anschluss an den gescheiterten Versuch nachgegeben, für 119 Mrd. US-Dollar die britische AstraZeneca zu übernehmen und damit zum weltgrößten Medikamentenhersteller zu fusionieren.

Mit Blick auf die Zukunft wirke Pfizer gut aufgestellt, um Patentverluste durch Gewinne aus der gut gefüllten Pipeline auszugleichen. Die Margen sollten im Zuge dieses Prozesses vergleichsweise stabil bleiben. Dadurch sollte das Management seine Zusage einhalten können, die gewaltigen Cashflows des Unternehmens forciert an die Aktionäre zurückzuführen.

Allgemein würden sich Pharmaunternehmen durch große Erfolge bei Umstrukturierung, Kostensenkung und Produktivitätssteigerung hervortun, während sie ihre Patentklippen umschiffen würden. Im Vergleich zu anderen defensiven Sektoren biete Big Pharma entweder höhere Dividendenrenditen oder niedrigere Bewertungen. In den letzten Jahren hätten die Experten auch in der Biotechnologiesparte vielversprechende Schnäppchen entdeckt.

Die Sorgen der Anleger um die Kapitalintensität des Sektors, die langen Innovationszyklen und die wachsende Bedrohung durch Generika hätten Biotechnologiewerte auf ein Niveau gedrückt, das ihr langfristiges Wachstumspotenzial stark unterbewerte. Inzwischen habe eine spürbare Neubewertung solcher Aktien eingesetzt, die dabei aber werthaltig bleiben würden. Schließlich würden viele der betroffenen Unternehmen zweistellige Ertragszuwächse erzielen und ihre verbesserten Pipelines monetisieren, was sie für Konkurrenten zum interessanten Übernahmeziel mache.

Die einzeltitelspezifische Schwäche bei untergewichteten Industrie- und Informationstechnologie-Werten habe ebenfalls für relative Verluste gesorgt. Im Industriesektor habe die Deutsche Lufthansa dem Fonds die größten Einbußen gebracht. Der Titel habe fast 19% verloren, nachdem die Unternehmensspitze aufgrund unerwartet geringer Umsatzsteigerungen die Gewinnvorgaben gekürzt habe. Der Einbruch sei mit einem Zweitagesrückgang des breiteren globalen Airline-Index zusammengefallen, da höhere Ölpreise Angst vor steigenden Treibstoffkosten geweckt hätten.

Die Experten würden zwar bei Fluggesellschaften mit Reaktionen auf den Ölpreis und die weltwirtschaftliche Lage rechnen, die Probleme der Deutschen Lufthansa aber für weitgehend unternehmensspezifisch und lösbar halten. Das neue Management habe offenbar gemerkt, dass die Kapazität zu schnell ausgebaut worden sei. Durch ernüchternde Vorgaben wolle man vermutlich die Anlegererwartungen zurücksetzen und dem neuen Führungsteam Zeit geben, eigene Wachstumsinitiativen anzustoßen, die die laufende Umstrukturierung des Unternehmens ergänzen würden. Sofern die Deutsche Lufthansa ihre neuen, niedrigeren operativen Ziele erreichen könne, wirke die Aktie viel zu billig.

Im Technologiesektor seien die Aktien des koreanischen Elektronikkonzerns Samsung aufgrund von Spekulationen um potenzielle Veränderungen im Management und in der Strategie und einer Analystenwarnung, dass das Unternehmen infolge enttäuschender Smartphone-Auslieferungen Gewinnschätzungen verfehlen könnte, gefallen. Samsung sei eine ausgezeichnete Investition gewesen.

Der Wert habe sich in etwa versiebenfacht, seit die Experten ihn nach der TMT-Blase erstmals empfohlen hätten. Die Experten würden den Titel vorerst weiter positiv beurteilen und eventuelle Änderungen an der Wachstums- und Kapitalallokationsstrategie von Samsung im Fall eines Führungswechsels bzw. größerer Umstellungen im Geschäftsgebaren koreanischer Chaebol genau im Auge behalten.

Übergewichtete Positionen in Telekommunikationswerten hätten dagegen Überrenditen erzielt, allen voran der etablierte türkische Mobilfunkanbieter Turkcell. Dessen Aktien hätten im Quartal ein Rekordhoch erreicht, nachdem er ein gutes Wachstum im Bereich Mobilfunk und Breitband sowie insgesamt höhere Gewinnspannen gemeldet habe (obwohl die Umsätze im Segment Voice immer noch unter Preisdruck stünden). Ein schwelender Aktionärsstreit überschatte nach wie vor die Aussichten von Turkcell, aber der Ergebnisüberschuss sorge weiterhin für attraktive Bewertungen.

Insgesamt zeige das Unternehmens weiter solide operative Leistungen und habe einen erheblichen Barbestand gebildet. Aller Wahrscheinlichkeit nach werde ein großer Teil davon an die Aktionäre zurückgeführt, wenn erst die Streitigkeiten auf Vorstandsebene entschieden seien. Auch untergewichtete Positionen in zyklischen Konsumwerten hätten sich überdurchschnittlich entwickelt, angeführt vom US-Kabelbetreiber Comcast, der nach der Einigung über die Übernahme des zweitgrößten Akteurs Time Warner Cable ebenfalls Kursrekorde verzeichnet habe.

Energieaktien hätten den relativen Ertrag geringfügig verringert, jedoch kräftige absolute Gewinne gebracht. Aus diesem Sektor hätten im zweiten Quartal vier der fünf ertragsstärksten Fondspositionen gestammt. Die US-Ölfelddienstleister Halliburton und Baker Hughes hätten zu den Spitzenwerten im Fonds gehört und zum Höhenflug angesetzt, weil übermäßiger Pessimismus bezüglich der Margen und der Förderung nachgelassen habe, während der US-Markt für Hochdruckförderung angezogen habe.

Da der Ölpreis mittlerweile über den geschätzten Grenzkosten der Förderung liege und sich die Förderaktivität in den USA historischen Höchstständen nähere, sei die Entwicklung dieser stark zyklischen Aktien weitgehend ausgereizt. Die Experten würden ihr Engagement reduzieren, um Gewinne mitzunehmen. Ansonsten würden die Experten integrierte Ölgesellschaften und Öldienstleister weiterhin zuversichtlich bewerten und in letzter Zeit diverse Schnäppchen unter gedrückten Titeln aus Europa und Schwellenländern entdecken.

Aus regionaler Perspektive sei der relative Ertragsrückstand in erster Linie einer übergewichteten Position in Europa zuzuschreiben gewesen. Dessen ungeachtet habe Europa einen beachtlichen Aufwärtstrend verzeichnet. Die Finanzmärkte hätten sich stabilisiert, es habe die Frühphase eines Aufschwungs eingesetzt, der Sparkurs sei weitgehend passť und bislang würden sich keine größeren politischen Risiken herauskristallisieren. Die Fundamentaldaten der Unternehmen würden sich bessern, und das langfristige Erholungspotenzial der regionalen Positionen der Experten sei noch nicht in die Bewertungen eingeflossen. (Stand vom 30.06.2014) (28.07.2014/fc/a/f)


 

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