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Meldung
München (www.fondscheck.de) - Die Experten von "Euro fondsxpress" stellen in der aktuellen Ausgabe den Amundi S&P 500 Buyback ETF (ISIN FR0012395473 / WKN A14MC4 ) vor.


Aktienrückkäufe hätten sich in den USA seit Ende der 1990er Jahre als Kapitalmaßnahme etabliert. Verglichen mit Bardividenden seien Aktienrückkäufe inzwischen die wichtigste Form der Ausschüttungspolitik. Dies sei gerade in den USA ein probates Mittel, um die Kurse zu puschen. Alle Unternehmen im S&P 500 hätten seit 2009 mehr als zwei Billionen US-Dollar in Aktienrückkäufe gesteckt. Allein in den vergangenen zwölf Monaten seien es über 550 Milliarden Dollar gewesen. Das seien knapp 18 Prozent mehr als im Vorjahr.

Spitzenreiter bei den Rückkäufen im vierten Quartal des vergangenen Jahres sei Apple gewesen. Sie hätten für 6,1 Milliarden US-Dollar eigene Aktien zurückgekauft. Anteilseigner werde die Verknappung der Papiere in jedem Fall freuen, sei die Umsetzung von Aktienrückkaufprogrammen doch statistisch betrachtet stets mit positiven Kurseffekten verbunden. Empirische Untersuchungen würden überdurchschnittliche Aktienkursentwicklungen während eines Rückkaufprogramms belegen.

Morgan Stanley habe dies einmal auf Sicht von zwölf Monaten untersucht: Die Outperformance liege bei rund 13 Prozent. Daher verwundere es auch kaum, dass der S&P 500 Buyback Index sehr erfolgreich sei. Er habe den S&P 500 in den vergangenen zwanzig Jahren siebzehnmal geschlagen. Die Ursachen, mit denen die positiven Kurseffekte erklärt würden, seien relativ einfach nachzuvollziehen. Der Rückkauf eigener Unternehmensanteile verringere die Zahl der ausstehenden Aktien, was zu einer Verbesserung wichtiger Aktienkennzahlen führe.

Bei konstant gehaltener Dividendensumme würden sich zudem die zukünftigen Ausschüttungen pro Aktie erhöhen. Wichtig sei auch der damit verbundene Signaleffekt: Da dem Vorstand hinsichtlich des tatsächlichen Unternehmenswerts ein Informationsvorsprung zugebilligt werde, assoziiere der Kapitalmarkt signifikante Aktienrückkäufe häufig mit einer aktuellen Unterbewertung des jeweiligen Papiers. Hinzu komme ein Zinseszinseffekt für Anleger. Dividenden müssten sofort versteuert werden. Der Kursgewinn erst beim Verkauf.

Neben einigen aktiven Fonds gebe es inzwischen auch schon eine Reihe von ETFs, die systematisch die Vorteile des Rückkaufs nutze. Amundi erweitere das Spektrum mit dem ersten ETF, der den S&P 500 Buyback Index abbilde. Der S&P 500 Buyback Index bilde die Wertentwicklung der 100 Aktien des S&P 500 mit den höchsten Aktienrückkäufen gemessen an der Marktkapitalisierung während der letzten zwölf Monate ab.

Dabei werde nur auf die tatsächlich zurückgekauften Aktien geschaut und das angekündigte Volumen außer Acht gelassen. Die Titel würden dann alle gleichgewichtet und der Index werde quartalsweise angepasst. Die Top-5-Werte dürften den meisten eher nicht bekannt sein. Sie würden etwa Kohl's Corp, Tesoro, Urban Outfitters, Cigna oder Anthem heißen.

In den vergangenen Jahren habe das Buyback-Prinzip stets funktioniert und für Kursgewinne gesorgt. Mittelfristig dürfte dies wohl noch anhalten, denn die Unternehmen hätten volle Kassen und würden auch 2015 Aktien massiv zurückkaufen. (Ausgabe 16 vom 17.04.2015) (20.04.2015/fc/a/e)


 

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