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Meldung
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DL7M896 / WKN DL7M89 ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DL7M8L4 / WKN DL7M8L ) der Deutschen Bank auf die E.ON-Aktie (ISIN DE000ENAG999 / WKN ENAG99 ) vor.


E.ON habe es geschafft und Uniper endlich an die Börse gebracht. Dennoch seien damit längst nicht alle Probleme vom Tisch.

Am 12. September sei es so weit gewesen. Nach jahrelanger Vorbereitung sei der Börsengang des E.ON-Kraftwerksgeschäft erfolgt. Dies sei nicht nur für die beiden Unternehmen und ihre Anteilseigner ein ganz besonderer Tag gewesen. Das IPO habe dafür gesorgt, dass der DAX aus 31 Werten bestanden habe - zumindest für einen Tag. Mit der endgültigen Abspaltung hoffe man sowohl bei E.ON als auch bei Uniper, dass sich die beiden Unternehmen nun ganz auf ihre eigenen Geschäfte konzentrieren könnten. Im Fall von E.ON wären dies die Energienetze, Kundenlösungen oder Erneuerbare Energien, während Uniper das klassische Energiegeschäft mit den Schwerpunkten Stromerzeugung und Energiehandel beackern werde.

Im Zuge der Börsennotierung seien den E.ON-Aktionären 53,35 Prozent der Aktien der Uniper-SE zugeteilt worden. Die restlichen Anteile behalte E.ON vorerst selbst. Die E.ON-Anteilseigner hätten für jeweils zehn gehaltene Aktien der E.ON SE zusätzlich eine neue, auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktie der Uniper SE erhalten.

Damit könnten Anleger zukünftig zweigleisig fahren und E.ON-Aktien sowie Uniper-Papiere gleichzeitig in ihr Depot packen oder sich für eines der beiden Unternehmen entscheiden. Es sei unter anderem diese Trennung gewesen, die mit der Aufspaltung erreicht werden sollte. Während das klassische Kraftwerksgeschäft zunehmend als Klotz am Bein einiger Zukunftsfelder gesehen worden sei, habe es gegolten, die Chancen und Risiken klar voneinander abzugrenzen. Zumal mit den verschiedenen Geschäftsfeldern auch ganz unterschiedliche Anlegertypen angesprochen würden.

Die Abspaltung sei jedoch alles andere als glatt verlaufen. Dies habe sich in dem am 10. August vorgestellten Bericht zum ersten Halbjahr 2016 gezeigt. Wertberichtigungen auf Kraftwerke und Gasspeicher und Drohverlustrückstellungen von in Summe 3,8 Mrd. Euro bei Uniper hätten zu einem hohen Konzernfehlbetrag von gut 3 Mrd. Euro bei E.ON geführt. Trotzdem seien die Jahresziele bestätigt worden. Das Unternehmen erwarte ein bereinigtes EBIT für den Konzern zwischen 2,7 und 3,1 Mrd. Euro (Vorjahr: pro forma 3,6 Mrd. Euro) und einen bereinigten Konzernüberschuss von 0,6 bis 1,0 Mrd. Euro. Zwischen Januar und Juni sei das bereinigtes EBIT um 6 Prozent auf 2,0 Mrd. Euro gesunken, während der bereinigte Konzernüberschuss sogar um 28 Prozent auf 604 Mio. Euro geschrumpft sei. Zu diesen Ergebnisrückgängen habe unter anderem die Atomsparte beigetragen, die E.ON aufgrund des Widerstands der Politik nicht bei Uniper habe abladen können.

Damit sei deutlich geworden, dass sich E.ON trotz des Uniper-Börsengangs nicht all seiner Probleme habe entledigen können und sich nicht frei mit Zukunftsthemen beschäftigen könne. Die Atomfrage bleibe vorerst ein Klotz am Bein. Es habe aber auch zuletzt Signale seitens der Politik und der Atomwirtschaft gegeben, dass wichtige Fragen, zum Beispiel in Bezug auf die Endlagerung des Atommülls, bald geklärt werden könnten. Eine solche Einigung könnte für E.ON zu einem Befreiungsschlag werden.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der E.ON-Aktie erwarten würden, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,21, die Knock-Out-Schwelle bei 4,75 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,77; Knock-Out-Schwelle bei 7,75 Euro) auf fallende Kurse der E.ON-Aktie setzen. (Stand vom 22.09.2016) (26.09.2016/oc/a/d)


 

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