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Meldung
Paris (www.fondscheck.de) - Ziel des Teilfonds DNCA Invest Miura Class A (ISIN LU0512124362 / WKN A1H49S ) ist eine positive Wertentwicklung, die den risikolosen Zins übertrifft, der durch den EONIA (Durchschnittszinssatz für Tagesgeld im Interbankenmarkt) repräsentiert wird, so die Experten von DNCA Investments.


Die Wertentwicklung solle bei einer Volatilität erreicht werden, die unter der des Aktienmarktes - dargestellt durch den EUROSTOXX 50-Index - liege.

Der Monat Juni sei von rückläufigen Aktienmärkten gekennzeichnet worden, so habe der EURO STOXX 50 6,8% verloren. Der Grund für diesen Einbruch sei der Brexit (Entscheidung der englischen Bevölkerung, die Europäische Union zu verlassen). Diese Entscheidung könnte sich auf zwei Bereiche negativ auswirken. Zunächst seien es die Auswirkungen auf die britische Konjunktur selbst, da Großbritannien nach und nach alle europäischen Vereinbarungen neu aushandeln müsse, was in einem Vertrauensverlust seiner internationalen Handelspartner münden könne. Die Konsequenzen dieser Skepsis seien nur schwer zu bewerten, allerdings liege es auf der Hand, dass 70 bis 75% der jungen Engländer in der Europäischen Union hätten bleiben wollen, was die Arbeit der Politiker, die diese Entscheidung umsetzen müssten, entsprechend schwierig gestalten werde. Diese Auswirkungen seien allerdings rein ökonomischer Art, sie würden hauptsächlich die Engländer betreffen und nach Erachten der Experten keinen systemischen Charakter besitzen.

Die andere Folge hingegen sei problematischer. Diese bestehe in einer Ansteckungsgefahr für derartige Entscheidungen bei den anderen Ländern Europas insbesondere in der Eurozone. Es sei unverzichtbar, dass diese englische Episode unsere europäischen Politiker dazu veranlasse, die Konstruktion Europas fertigzustellen und dessen Vorzüge aufzeige, indem beispielsweise ein echtes Konjunkturprogramm zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Gewinnen aufgelegt werde, das entsprechende Investitionsanreize biete. Die Zentralbanken würden sicherlich alles in ihrer Macht Stehende unternehmen um zu helfen, doch seien jetzt die Politiker gefragt. Trotz der wichtigen anstehenden Wahlen 2017 (Frankreich und Deutschland), die den Handlungsspielraum sicherlich einschränken dürften, würden die nächsten 12 bis 18 Monate über Sein oder Nichtsein der Eurozone entscheiden. Ein Rückschritt würde allen schaden, natürlich auch den Finanzmärkten. Eine Vorwärtsstrategie hingegen würde nach Meinung der Experten einen gegenteiligen Effekt bewirken.

MIURA habe im Juni um 261 BP nachgegeben, die schlechteste Performance seit der Auflage. Käuferseitig habe der Fonds unter dem starken Einbruch bestimmter Unternehmen gelitten, die entweder in der Eurozone (Télécom, media, SSII) oder in Großbritannien engagiert seien (RyanAir -18% oder Peugeot -23%, in Relation zu ihrer Branche). Parallel dazu hätten einige internationale, defensive, bereits sehr teure Unternehmen von ihrem Exposure in internationale Währungen profitieren und gegenüber dem Britischen Pfund, ja sogar dem Euro zulegen können.

Die Experten seien diesen Gesellschaften gegenüber net short eingestellt gewesen. Infolge des Brexits hätten sie ihr Portfolio leicht umschichten müssen, um nur noch marginal von Wechselkursschwankungen betroffen zu sein. So hätten sie beispielsweise ihr Engagement bei Bouygues oder Orange leicht zurückgenommen und es bei Unilever und LVMH, zwei defensiven Werten mit einer guten Dividende anzuheben, da diese eventuell von einem rückläufigen Euro profitieren könnten. Über diese Umschichtungen hinaus seien sie im Wesentlichen in renditeträchtige, qualitativ hochwertige Papiere investiert, die gegebenenfalls günstig auf die Digitalisierung der Wirtschaft reagieren könnten.

Das beta-bereinigte Netto-Exposure bleibe mit 6% gegenüber 8% Ende Mai bescheiden und nach wie vor defensiv (Beta weniger als 1). Unklare Perspektiven (Zukunft Europas, Verlangsamung in China, US-Geldpolitik) sowie von den Niedrigzinsen getragene überteuerte Bewertungen würden die Experten zur Vorsicht veranlassen. Gemäß der Logik des Fonds sei es hauptsächlich die relative Entwicklung ihrer Wertpapierauswahl, welche die Performance von MIURA in den nächsten Wochen erkläre, und nicht die Entwicklung des Marktes. (Stand vom 30.06.2016) (25.07.2016/fc/a/f)


 

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