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Meldung
Paris (www.fondscheck.de) - 2017 ist durch eine ganze Reihe an - insbesondere politischen - Unwägbarkeiten gekennzeichnet, so die Experten von METROPOLE Gestion im Kommentar zum europäischen All-Cap-Fonds METROPOLE Selection (ISIN FR0007078811 / WKN A0NDAK ).


Diese würden in erster Linie die Entscheidungen der neuen US-Administration und die Wahlen in mehreren europäischen Ländern betreffen, in denen populistische Parteien an die Regierung kommen würden und einen Ausstieg aus dem Euro betreiben könnten, schreibe die französische Fondsgesellschaft METROPOLE Gestion in ihrer jüngsten Einschätzung zu den europäischen Aktienmärkten. Diese politischen Gefahren seien mit einer neuen Volatilität auf den Finanzmärkten einhergegangen und hätten zu einer erhöhten Risikoaversion geführt, die den Sektoren zu Gute komme, die als "Anleihe-Proxy" wahrgenommen würden.

Nach Auffassung der Pariser Value-Experten dürften diese Gefahren jedoch nicht die fundamentalen positiven Tendenzen verdecken, die sich seit einigen Monaten vor allem für die europäischen Unternehmen abzeichnen würden. Das laufende Jahr scheine diesbezüglich eine Trendwende einzuläuten. Zum einen hätten der Anstieg der Inflationsraten und die makroökonomische Verbesserung den Beginn einer Normalisierung der langfristigen Zinssätze befeuert. Insbesondere aber stelle das Jahr einen Wendepunkt für die Margen der europäischen Unternehmen aufgrund ihres im Laufe der letzten zehn Jahre erarbeiteten Operating Leverage dar.

"Seit mehreren Monaten weisen die Indikatoren und makroökonomischen Publikationen auf eine verbesserte Lage in Europa und den USA hin", erkläre Markus Hampel, Partner und Deutschlandchef von METROPOLE Gestion. "Diese positiven Signale spiegeln sich auch in den soliden Ergebnisse im vierten Quartal wider, die die Erwartungen des Marktes, insbesondere im Falle der europäischen Unternehmen, insgesamt überstiegen haben." Europas Unternehmen würden jetzt die Früchte der in den letzten Jahren vorgenommenen Umstrukturierungen ernten und könnten so den Abstand ihrer Ergebnisse aufholen, den sie seit Beginn der Krise gegenüber den amerikanischen Unternehmen hätten hinnehmen müssen, betone Hampel weiter.

Die US-Unternehmen hätten bereits von der Erholung der Geschäftszahlen auf ihrem Heimatmarkt profitieren können und jetzt Margen verzeichnet, die über denen des letzten Booms lägen. Die europäischen Unternehmen und hier vor allem die Zykliker, hätten aber tiefgreifende Umstrukturierungen vorgenommen, um den Rückschlägen entgegenzuwirken, die die europäische Wirtschaft seit 2008 habe hinnehmen müssen. Dies treffe beispielsweise auf den Industriekonzern Alfa Laval zu, dem es trotz eines Auftragsrückgangs von 20 Prozent gelungen sei, eine operative Marge von 15,6 Prozent zu halten. Diese Performance sei das Ergebnis einer rund zehnjährigen Umstrukturierung und einer aktiven Gestaltung seines Geschäftsportfolios, so die französischen Asset Manager. Auch der Automobilzulieferer Michelin habe eine tiefgreifende Umstrukturierung seiner industriellen Infrastruktur und seiner Organisation vorgenommen, durch die der Konzern seine Fixkosten/Umsatz-Relation innerhalb von zehn Jahren um etwa 600 Basispunkte habe senken können.

"Dieser tiefgreifende Wandel betrifft aber nicht nur die großen Industriekonzerne", erläutere Hampel. "So konnte etwa die Schweizer Gesellschaft Oerlikon die Anzahl ihrer Segmente innerhalb von fünf Jahren von sechs auf drei halbieren und ihre Wettbewerbsposition im Segment 'Surface Solution' durch die Übernahme von Metco stärken. Der Konzern nahm auch umfangreiche Umstrukturierungen im Segment 'Manmade Fibers' vor, durch die diese Sparte trotz des Rückgangs ihrer Tätigkeit um 50 Prozent rentabel bleiben konnte."

In den Portfolios der Franzosen, wie das des paneuropäischen Aktienfonds METROPOLE Selection seien viele solcher Industrieunternehmen enthalten, die ähnliche strukturelle Verbesserungen vorgenommen hätten. Diese sehr stark unterbewerteten Unternehmen könnten sich in Zeiten wirtschaftlicher Erholung, wie die Experten sie derzeit beobachten würden, auf einen starken Operating Leverage stützen, heiße es in der Analyseweiter..

Interessante Anlagemöglichkeiten würden auch andere Zweige der europäischen Wirtschaft bieten. Dies gelte beispielsweise für die führenden Ölgesellschaften, die das für einen positiven Free Cash Flow notwendige Ölpreisniveau durch einschneidende Senkungen ihrer Kosten und Investitionen spürbar hätten verringern können. Ebenso seien auch Telekommunikationsunternehmen immer noch stark unterbewertet, während die Branche eine deutliche Steigerung ihrer Cash Flow-Generierung verzeichnen könne.

Auch zahlreiche englische Gesellschaften, insbesondere diejenigen, die den Großteil ihrer Umsätze auf dem heimischen Markt erzielen würden, seien nicht angemessen bewertet, wie beispielsweise Lloyds, Hays oder Marks & Spencer. Sie hätten unter den Sorgen um eine Verlangsamung der englischen Wirtschaft und den möglichen Folgen einer Abwertung des Britischen Pfunds auf ihre Ergebnisse gelitten. Die aktuelle Bewertung dieser Unternehmen habe Szenarien widergespiegelt, die weit über die nach der Brexit-Entscheidung beobachteten Trends hinausgehen würden und bisweilen sogar mit den Umsatzrückgängen im Jahre 2009 vergleichbar seien.

"Wenn die politischen Risiken in diesem Jahr auch zu einer Volatilität an den Finanzmärkten führen und vorübergehend die defensiven Sektoren stärken könnten, sprechen das Ende des Rückgangs der Anleiherenditen und das erneute Wachstum der europäischen Wirtschaft in Verbindung mit einem starken Operating Leverage zahlreicher zyklischer Unternehmen in Europa doch für einen neuen, unseren Value-Ansatz entgegenkommenden Zyklus", so Hampels Fazit. (29.03.2017/fc/a/f)


 

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