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Meldung
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die Entwicklung an den europäischen Rentenmärkten war im Juni vom bevorstehenden EU-Referendum der Briten bestimmt, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniKapital -net-Fonds (ISIN DE0009750174 / WKN 975017 ).


Im Verlaufe des Berichtsmonats habe sich immer mehr Verunsicherung breit gemacht. Hiervon hätten die sicher geltenden Anleihen aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden profitiert, die weitere Kursgewinne verzeichnet hätten. Am deutschen Rentenmarkt sei die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen Bundesanleihe schon Anfang Juni erstmals unter die Nulllinie gefallen und habe zunächst bei -0,05 Prozent ein Allzeittief markiert. Neben den Sorgen um einen möglichen Brexit hätten auch die Käufe der Europäischen Zentralbank für weiter niedrigere Renditen gesorgt. Da die Währungshüter nur Anleihen kaufen könnten, deren Rendite oberhalb des Einlagensatzes liege, seien sie gezwungen, in immer länger laufende Papiere zu investieren. Etwas zurückhaltender hätten sich die Anleger gegenüber Peripheriepapieren gezeigt, zumal dem britischen Votum direkt noch die Parlamentswahlen in Spanien gefolgt seien.

Die Briten hätten dann für die Finanzmärkte letztlich überraschend mit knapp 52 Prozent für den Austritt aus der EU gestimmt. Im ersten Schock seien die Renditen in den Kernländern weiter gefallen, Bundesanleihen hätten zwischenzeitlich auf einem neuen Tiefstand von minus 0,18 Prozent rentiert. In den Peripherieländern sei die Verzinsung hingegen zunächst nach oben geschossen. Die Risikoaufschläge gegenüber Bundesanleihen seien zeitweise um bis zu 40 Basispunkte angestiegen. In den folgenden Handelstagen habe sich jedoch die Lage entspannt. Hierzu habe auch das Ergebnis der spanischen Wahlen beigetragen. Die europakritischen Kräfte hätten keine Mehrheit erzielen können. Das konservative Lager um Rajoy sei trotz des Brexits sogar gestärkt aus der Wahl hervorgegangen. Allerdings werde die neue Regierungsbildung genauso schwierig wie zuvor. Die Renditen an den Peripheriemärkten seien deutlich gefallen, hätten in den Kernländern aber weiter im negativen Bereich verharrt. Euro-Staatsanleihen hätten im Juni 2,3 Prozent an Wert (iBoxx Euro Sovereign-Index) hinzugewonnen.

Im Berichtsmonat habe das Fondsmanagement den Anteil an Asset-Backed-Securities (ABS) zur Beimischung erhöht. Darüber hinaus habe man sich an ausgesuchten Neuemissionen beteiligt, vor allem bei Unternehmensanleihen. (Stand vom 30.06.2016) (22.07.2016/fc/a/f)


 

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