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Meldung
München (www.zertifikatecheck.de) - Für Vontobel ist die Amazon.com-Aktie (ISIN US0231351067 / WKN 906866 ) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlagezertifikaten von dieser Einschätzung profitieren können.


Der führende Online-Einzelhändler Amazon.com möchte in Zukunft eigene Lebensmittel anbieten. Unter seiner Marke Elements versuche das Unternehmen Milch, Müsli, Babynahrung und Haushaltsreiniger auf den Markt zu bringen. Diese Produkte sollten aber nur Abonnenten der 99 USD teuren Amazon Prime Mitgliedschaft zugänglich sein. Laut Wall Street Journal habe Amazon.com Anfang des Monats den Markenschutz für mehr als zwei Dutzend Kategorien unter seiner Marke Elements beantragt - darunter Kaffee, Suppe, Nudeln, Wasser, Vitamine, Hundefutter und Haushaltsgegenstände wie Rasierer und Reinigungsmittel.

Nachdem der Retailhändler bereits unter eigener Marke Batterien, USB-Kabel und Rucksäcke vertreibe, könnte er nun das Geschäft mit verderblichen Waren erschließen. Bereits in einigen Städten in den USA beliefere der weltgrößte Internethändler Kunden mit seinen Fresh-Lieferwagen mit Lebensmitteln anderer Unternehmen. Der Handel mit Lebensmitteln könnte für den US-Konzern jedoch zu einer großen Herausforderung werden, da der Wettbewerb sehr groß sei.

Nach einem Zuwachs von knapp 20% im Jahr 2014, würden Analysten auch 2015 und 2016 mit einem starken Anstieg der Nettoumsätze rechnen. Grund hierfür dürften weitere Marktanteilsgewinne zulasten traditioneller Einzelhändler, die internationale Expansion sowie die steigende Zahl der Drittanbieter im Kerngeschäft mit Elektronik und allgemeinen Handelswaren sowie dem Mediengeschäft sein. Darüber hinaus könnten höhere Beiträge von Peripherieangeboten wie Amazon Web Services und Hardware-Geräten zu einem weiteren Umsatzanstieg führen.

Auch Amazon Prime sorge im In- und Ausland für höhere Umsätze und eine engere Kundenbindung (zunehmend aufgrund seines Video-Angebots). Die Bemühungen von Amazon.com, den Verbrauchern durch Auswahl, Preis und Kundenfreundlichkeit einen Mehrwert zu bieten, könnten weitere Marktanteilsgewinne begünstigen. Allerdings biete Netflix im Bereich Video on Demand das größere Angebot und könnte damit Verbraucher von ihrem Modell überzeugen.

Mit einer neuen Geschäftsidee versuche Amazon.com schon früh die Kunden von morgen an sich zu binden. Künftig könnten Eltern ihren Kindern eine Art Taschengeldkonto einrichten. In regelmäßigen Abständen, beispielsweise wöchentlich oder monatlich, würden die Eltern oder auch Großeltern auf das Konto einzahlen - und die Kinder könnten bei dem Online-Händler shoppen.

Mit diesem neuen Service wolle Amazon.com das Taschengeld digitalisieren. Einziges Hindernis sei, dass der Nachwuchs ein eigenes Kundenkonto bei Amazon.com benötige. Da das Taschengeld von Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren nur gemeinsam mit einem Erziehungsberechtigten ausgegeben werden dürfe, sei zumindest die Kontrolle der Ausgaben moralisch fragwürdig.

In Zukunft solle der Service auch für Bonizahlungen oder Geschenke unter Kollegen genutzt werden können. Bislang sei das Taschengeldkonto nur in den USA verfügbar. Das Angebot könnte allerdings auch auf Europa und Deutschland ausgeweitet werden. Da die 6-13 Jährigen im Durschnitt knapp 600 EUR im Jahr zur Verfügung hätten, versuche Amazon.com diese Kundenklientel langfristig an sich zu binden. Fraglich bleibe aber, ob sich diese Strategie durchsetzen werde, da es von Experten als unwahrscheinlich gelte, ob Eltern ihren Kindern so viel Entscheidungsfreiheit bei Geldfragen einräumen würden.

In den Vereinigten Staaten solle es nun einen neuartigen Service geben, der zu einer Bedrohung für traditionelle Ladenbetreiber werden könnte. Prime-Kunden würden ab sofort bestellte Waren noch am gleichen Tag - ohne Aufpreis erhalten. Vorerst gebe es den Service in 14 US-Metropolen und geliefert werde sogar an Samstagen und Sonntagen. In wenigen Jahren könnte die Auslieferung am Tag der Bestellung Standard sein, nicht umsonst teste Amazon.com die Lieferung per Drohne.

Da der weitere Kursverlauf von Amazon.com von einer Vielzahl konzernpolitischer und ökonomischer Faktoren abhängig sei, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen könnten jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel ein Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000VS1MFG1 / WKN VS1MFG ) auf die Aktie von Amazon.com. Die max. Rendite liege bei 14,63%. Der Abstand zur Barriere betrage 24,65%. Bewertungstag sei der 17.06.2016. Der aktuelle Kaufpreis betrage 381,66 EUR. (Stand vom 29.05.2015)

Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Aktie von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig sei, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die o.g. Aktie könne sich immer auch anders entwickeln, als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Anleger seien dem Risiko der Insolvenz, das heiße einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (29.05.2015/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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