Weitere Meldungen
26.09.16 METROPOLE Selection-Fonds: Macht es Sinn, .
26.09.16 Deutsche Invest I Convertibles-Fonds: Was Wa.
26.09.16 BB Global Macro (Lux)-Fonds: 08/2016-Bericht.
26.09.16 Wacker Chemie-Calls mit 130%-Chance bei Ku.
26.09.16 Franklin Technology Fund: 08/2016-Bericht, W.
26.09.16 Wave XXL-Optionsscheine auf E.ON: Nur noch.
26.09.16 LBBW Zyklus Strategie R-Fonds: 08/2016-Ber.
26.09.16 Edmond de Rothschild-Rentenfonds: Was ist d.
26.09.16 First Private Euro Dividenden STAUFER: Zinse.
26.09.16 EUR/JPY-Optionsscheine: Neue Strategie der B.
26.09.16 Metzler Fonds-Vermögensverwaltung Anlagestr.
26.09.16 Deutsche Multi Opportunities LD-Fonds: 08/201.
26.09.16 Franklin European Growth Fund: 08/2016-Beric.
26.09.16 LBBW Global Warming-Fonds: 08/2016-Bericht.
23.09.16 BB Entrepreneur Europe Small (Lux)-Fonds: 08.
23.09.16 Warburg Research belässt Thyssenkrupp auf ".
23.09.16 Aktienfonds: Darauf setzen Dachfondsmanager
23.09.16 Infineon-Calls mit 232%-Chance bei Erreichen d.
23.09.16 Deutsche Concept Kaldemorgen LC-Fonds: 08/2.
23.09.16 Ampega GenderPlus Aktienfonds: Zwölf neue .


nächste Seite >>
 
Meldung
Paris (www.fondscheck.de) - Die Krisen der vergangenen Jahre haben unter Anlegern zu einem Anstieg der Risikoaversion geführt, so die Experten von METROPOLE Gestion im Kommentar zum METROPOLE Selection (ISIN FR0007078811 / WKN A0NDAK ).


So genannte defensive Titel sowie Aktien, die von fallenden Zinsen profitieren würden, hätten eine extreme Outperformance verzeichnet, während zahlreiche Zykliker deutlich hinter dem Gesamtmarkt zurückgeblieben seien. Das sei das Ergebnis des jüngsten Kommentars der französischen Fondsgesellschaft METROPOLE Gestion zu den europäischen Aktienmärkten. Gleichzeitig sei zu beobachten, dass sich die Bewertungen vieler Unternehmen immer mehr von ihren Fundamentaldaten abgekoppelt hätten. Diese Bewertungsverzerrung habe sich negativ auf den Value-Anlagestil ausgewirkt, der METROPOLE Gestion kennzeichne. Derzeit hätten vor allem noch die Folgen des Brexit-Votums und die Entwicklung der Zinssätze für Unsicherheit gesorgt.

"Die Analyseder Unternehmensergebnisse für das zweite Quartal sowie unsere persönlichen Gespräche mit den Geschäftsführungen der u.a. im Portfolio unseres paneuropäischen Aktienfonds METROPOLE Selection gehaltenen Gesellschaften haben ergeben, dass die europäischen Firmen bisher kaum durch das Ergebnis des Referendums beeinträchtigt wurden", berichte Isabel Levy, Chief Investment Officer von METROPOLE Gestion. "Die in Großbritannien ansässigen Unternehmen verzeichneten im Vorfeld der Abstimmung insgesamt zwar eine leichte Abschwächung der Nachfrage, die jedoch von einer raschen Rückkehr zur Normalität gefolgt wurde." Die einzige wesentliche Konsequenz sei bisher der dramatische Wertverlust des Britischen Pfund gewesen, der sich in den Büchern der Unternehmen niedergeschlagen habe. Es habe sich jedoch in den meisten Fällen lediglich um einen Umtauscheffekt ohne Auswirkungen auf die Rentabilität gehandelt.

Zu den Unternehmen, die am stärksten von den negativen Folgen des Brexit betroffen sein könnten, zähle Marks & Spencer. Das britische Unternehmen habe jedoch bisher keine Veränderung des Kaufverhaltens seiner Kunden festgestellt. "Allerdings wird sich die Abwertung des britischen Pfund spürbar bemerkbar machen, sobald die bestehenden Währungsabsicherungsgeschäfte ausgelaufen sind, da 50 Prozent seiner in Großbritannien verkauften Einzelhandelsprodukte aus dem Ausland stammen", erläutere Levy. "Um sein Rentabilitätsniveau zu halten, wird M&S gezwungen sein, die höheren Importpreise auf seine Kunden abzuwälzen. M&S kann jedoch seine Preise nur dann anheben, wenn seine Konkurrenten nachziehen."

"Die Entwicklung der Zinssätze, die außergewöhnlich niedrige Niveaus erreicht haben, wird wahrscheinlich in den kommenden Monaten der entscheidende Faktor an den Aktienmärkten sein", erwarte Markus Hampel, Deutschlandchef und Partner bei METROPOLE Gestion. "Das Klima der Unsicherheit und der Risikoaversion hat zu einer extremen Outperformance der so genannten defensiven Titel sowie von Aktien geführt, die von fallenden Zinsen profitieren. Deren Bewertungsniveaus sind jedoch mittlerweile übertrieben hoch." Dies treffe beispielsweise auf Nahrungsmittelunternehmen wie den Schweizer Nestlé-Konzern zu, der seine Gewinne kontinuierlich steigere und eine Dividende im Bereich von 3 Prozent ausschütte, was deutlich über der negativen Rendite zehnjähriger deutscher Bundesanleihen liege. Dennoch habe die Bewertung des Titels ein historisch hohes Niveau erreicht, während die Rentabilität der Gruppe in den letzten zehn Jahren in etwa gleich geblieben sei.

Dagegen würden zahlreiche Aktien außergewöhnlich niedrige Bewertungsniveaus aufweisen, in denen die Erwartung einer länger andauernden Rezession eingepreist sei und in denen die bis dato unternommenen erheblichen Restrukturierungsmaßnahmen unberücksichtigt geblieben seien. "In diesem Zusammenhang sind Ölkonzerne wie BP und Öldienstleister wie Technip zu nennen, die ihre Fixkosten um mehr als 30 Prozent reduziert haben", erkläre Hampel. "Dadurch können sie ein normales Rentabilitätsniveau bewahren, ohne dass dies eines weiteren Ölpreisanstiegs bedarf. Dies ist ebenfalls bei Baufirmen wie HeidelbergCement, CRH oder Saint-Gobain der Fall, zumal es erste Anzeichen einer Erholung des europäischen Baumarktes gibt."

Trotz der jüngsten Kursgewinne hätten italienische Banken immer noch extrem hohe Bewertungsabschläge aufgewiesen. "Wir haben in einem Worst-Case-Szenario untersucht, was passieren würde, wenn die von uns im Portfolio gehaltenen Institute ihre Deckungsrate für zweifelhafte Forderungen auf 80 Prozent und gleichzeitig ihr Kernkapital Core Equity Tier 1 auf 12 Prozent erhöhen würden", berichte Markus Hampel. "Selbst in einem solchen Szenario, welches Kapitalerhöhungen notwendig machen würde, ist das Neubewertungspotenzial erheblich." Es mangele daher nicht an interessanten Anlagemöglichkeiten.

Die langfristigen Auswirkungen des Brexit würden ungewiss bleiben, heiße es im Marktkommentar der Pariser Fondsmanager weiter. Dagegen dürfte der Value-Ansatz, den METROPOLE Gestion seit fast 14 Jahren verfolge, von der Normalisierung der Geldpolitik profitieren. (26.09.2016/fc/a/f)


 

Breaking News


Kurs- und weitere Informationen zum Thema:

METROPOLE SELECTION

Aktuelle Diskussionen zum Thema:


Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen:

Metropole Sélection: Royal Dutch S. (23.02.15)
METROPOLE Sélection-Fonds: Abg. (20.10.14)
Metropole Sélection-Fonds: Sektore. (25.08.14)
METROPOLE France bester Fonds. (01.03.11)
Metropole Gestion fünf Fonds in D. (20.05.10)

Alle Nachrichten zum Unternehmen

Aktuelle Analysen zu den Unternehmen:

METROPOLE SELECTION

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?