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Meldung
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Auszahlungen von Lebensversicherungen müssen richtig angelegt werden. Zinspapiere und Rentenversicherungen für abgelaufene Versicherungen sind oft keine sinnvolle Lösung.
Mischfonds wie der DWS Balance (ISIN DE0008474198 / WKN 847419 ) zielen auf Wertzuwächse, ohne komplett auf Aktien zu setzen, so die Experten von DWS Investments.

Jedes Jahr würden Deutschlands Lebensversicherungen Milliarden an ihre Kunden auszahlen. 95 Prozent der Auszahlungen würden dabei glücklicherweise nicht aufgrund des Todes des Versicherungsnehmers fließen. 2014 hätten die Versicherer nur gut vier Milliarden Euro an die Hinterbliebenen ihrer Kunden gezahlt. Knapp 70 Milliarden seien dagegen als Ablaufleistung, Überschussanteile oder Ähnliches an die Versicherten selbst ausgezahlt worden.

Manch einen könnte allerdings die Auszahlung vor ein bislang nicht bekanntes Problem stellen. Was solle der angehende Ruheständler mit dem Geld machen? Einfach unter das Kopfkissen stecken oder auf dem Girokonto bei Nullzinsen schlafen lassen? In aller Regel dürfte dies keine sinnvolle Lösung sein. Schließlich solle ja durch die Auszahlung im Ruhestand die zu geringe gesetzliche Rente aufgestockt werden.

Sicherheitsorientierte Anleger könnten versucht sein, die Auszahlung ihrer Lebensversicherung flugs wieder in eine Kapitallebensversicherung oder in eine private Rentenversicherung zu stecken. Ein lukratives Investment dürfte dies allerdings nicht werden.

Die Kapitallebensversicherung als steueroptimiertes Sparmodell - das sei einmal gewesen. Inzwischen habe der Gesetzgeber die Steuervorteile kassiert und die Versicherungsgesellschaften und mit ihnen ihre Kunden würden unter den niedrigen Zinsen leiden. Versicherungen müssten den überwiegenden Teil der Kundengelder in Zinspapieren anlegen - und die würden im aktuellen Umfeld fast keine Rendite mehr bringen.

Positive Erträge seien allerdings nötig, damit das Ersparte möglichst lange halte und auch nicht durch die Inflation, die es auch einmal wieder geben werde, teilweise aufgezehrt werde. Wie lange das Geld womöglich reichen müsse, würden viele Deutsche unterschätzen. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage würden deutsche Männer die Lebenserwartung ihres Geschlechts auf 77,4 Jahre tippen. Tatsächlich hätten sie - vom Kind bis zum Greis - jedoch durchschnittlich 84,7Jahre zu erwarten, also gut sieben Jahre mehr.

Ähnlich sei das Bild bei den Frauen: Sie würden laut Generationensterbetafel des Statistischen Bundesamts im Schnitt 88,7 Jahre alt. Die von Forsa befragten Frauen würden ihrem Geschlecht mit 80,8 Jahren allerdings fast acht Jahre weniger zutrauen. Für beide Geschlechter gelte: Rund neun von zehn Befragten lägen mit ihrer Einschätzung unterhalb des Durchschnitts.

Als renditeträchtiges Sparmodell erscheine vor diesem Hintergrund der Einstieg in den Aktienmarkt, beispielsweise über einen Investmentfonds. Aktien hätten in der historischen Rückschau langfristig gesehen die höchsten Renditen gebracht, wenn auch mit teils heftigen Schwankungen, so wie derzeit einmal wieder zu sehen.

Diese Volatilität müssten langfristig orientierte Sparer aber nicht allzu sehr fürchten. Schließlich seien auf Kursrückgänge in der Vergangenheit stets auch ordentliche Kurssteigerungen gefolgt.

Wer, wie ein angehender Ruheständler, über Anlagezeiträume von etwa 20 Jahren nachdenke, könne zwischenzeitliche Rückgänge locker aussitzen. Noch gelassener könnten Sparer bleiben, die mit einem modernen Multi-Asset-Konzept vorsorgen würden.

So investiere etwa Philipp Brugger, Manager des Mischfonds DWS Balance, stets in verschiedene Anlageklassen wie Aktien und Anleihen. Je nach Börsenlage könne Brugger dabei einen defensiveren Kurs - mit mehr Anleihen - oder einen offensiveren und potenziell renditeträchtigeren Kurs - mit mehr Aktien - steuern.

Bis zu 65 Prozent des Fondsvermögens könne Brugger in Aktien investieren, bis zu zehn Prozent in Rohstoffe. Mindestens 35 Prozent des Fondsvermögens müssten stets in verzinslichen Wertpapieren angelegt werden.

Durch diese breite Diversifizierung in Verbindung mit der flexiblen Steuerung der Anlageklassen sei der Fonds Marktschwankungen nicht so stark ausgesetzt wie ein reiner Aktienfonds. Der Aktienanteil eröffne dagegen auf mittlere bis längere Sicht die Chancen auf eine höhere Wertsteigerung als reine Zinsanlagen oder eine Rentenversicherung. (09.02.2016/fc/a/f)


 

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