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14:30 Carmignac's Anlagestrategie: Übergewichtung in.
13:30 MainFirst Global Equities Fund: Ausblick 2018 .
12:30 Deka-Nachhaltigkeit Renten-Fonds: 11/2017-Ber.
11:30 Janus Henderson Global Equity Fund: "Berechen.
11:29 thyssenkrupp-Aktie: Ziele bestätigt - Stahl-Join.
10:30 Sauren Absolute Return-Fonds: 11/2017-Berich.
09:30 AL Trust Global Invest-Fonds: Wertzuwachs v.
08:30 Deka-Nachhaltigkeit Aktien CF-Fonds: 11/2017-.
08.12.17 Zehn Deutschlandaktien-Dickschiffe im Rating-V.
08.12.17 Deutsche Invest II Japan Top Dividend LD: Div.
08.12.17 DAX-Discount-Call und -Put mit 24%-Chance in.
08.12.17 Sauren Stable Absolute Return-Fonds: 11/2017.
08.12.17 Optionsscheine auf EUR/AUD: Aussie mit Pot.
08.12.17 Deka-BasisStrategie Renten CF-Fonds: Geldpolit.
08.12.17 Deutsche Post-Aktie: Attraktive Refinanzierung
08.12.17 AL Trust Aktien Europa-Fonds: Wertzuwachs .
08.12.17 RWE-Calls mit 71%-Chance bei Kursanstieg a.
08.12.17 Deutsche Post-Aktie: Noch immer unterbewerte.
08.12.17 Franklin Biotechnology Discovery Fund: Biotech.
08.12.17 Wave XXL-Optionsscheine auf Gold: Verpasste.


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Meldung
Luxemburg (www.fondscheck.de) - Mit Exposures nahe an ihrem zulässigen Maximum und einer Übergewichtung in den Schwellenländern hat unsere Aktienstrategie von der soliden Performance der Aktienmärkte in den vergangenen zwei Monaten profitiert, so Didier Saint-Georges, Mitglied des Investmentkomitees und Managing Director bei Carmignac.


Die stärkste Dynamik sei auf den Märkten der Schwellenländer und Japans zu verzeichnen gewesen, während die europäischen Märkte mit einer leichten Korrektur im November etwas enttäuscht hätten. Wenngleich die im dritten Quartal veröffentlichten Ergebnisse der europäischen Unternehmen insgesamt gut gewesen seien, hätten mangelnde Aufwärtskorrekturen in Verbindung mit der Furcht vor einem zu starken Euro die Begeisterung der Anleger gedämpft. Die Sanktion des Marktes für Altice sei vor diesem Hintergrund äußerst brutal gewesen. Obwohl die Experten ihr Exposure ab März stark verringert hätten, sei die Kurskorrektur dennoch im November eine Belastung für die Performance der weltweiten Aktienstrategien gewesen.

Während die wirtschaftlichen Aussichten sich wahrscheinlich ihrem Gipfel nähern würden, würden die Experten den Bewertungen besondere Bedeutung beimessen. Sie hätten daher ihre Position in Nvidia, dem amerikanischen Hersteller von Halbleitern für den Einsatz in der künstlichen Intelligenz und in Videospielen, nach seiner bemerkenswerten Kursentwicklung aufgelöst. Im Gegenzug hätten sie eine Position in Apple eröffnet, da die Aktie attraktiv bewertet sei, und der Erfolg des iPhone X eine solide Basis für Wachstum sei. Schließlich hätten sie die Volatilität des Titels von Ryanair genutzt, um zu einem günstigen Preis eine Position in dieser Fluggesellschaft aufzunehmen, die den traditionellen Branchenvertretern dank ihrer Wettbewerbsvorteile bei ihrer Kostenstruktur weitere Marktanteile abnehmen dürfte.

Die Verringerung der Risikoprämie auf italienische, spanische und portugiesische Staatsanleihen gegenüber deutschen Papieren im Laufe der beiden letzten Monate sei die Haupttriebkraft der Performance der Anleihenstrategie gewesen. Die Experten hätten ihr Exposure in Staatsanleihen der Peripherieländer über griechische Staatspapiere angesichts der Verbesserung der Konjunkturaussichten des Landes verstärkt, und das obwohl ihre Risikoprämie bei knapp 5 Prozent weiterhin erheblich sei. Denn die Einhaltung der Haushaltsziele durch Griechenland ebne den Weg für den Abschluss des Programms der wirtschaftlichen Anpassung Mitte 2018 und für eine Normalisierung der Finanzierung des Landes.

Auf der Suche nach Anleihesegmenten mit attraktiven Bewertungen würden die Experten bei ihrer Verkaufshaltung gegenüber deutschen Staatsanleihen und einer Kaufhaltung gegenüber Staatsanleihen der Schwellenländer bleiben: Diese böten eine Kombination aus attraktiven Renditen und soliden makroökonomischen Fundamentaldaten (Brasilien, Mexiko, Russland und Argentinien). Bei ihrem Exposure in Unternehmensanleihen würden sie weiterhin sehr selektiv vorgehen. Das Anziehen insbesondere bei hochverzinslichen europäischen Titeln rufe in Erinnerung, dass man sich ausreichend früh auf die bevorstehenden veränderten Liquiditätsbedingungen vorbereiten sollte.

Der Euro habe in den vergangenen beiden Monaten eine uneinheitliche Entwicklung gegenüber dem US-Dollar durchgemacht (Konsolidierung im Oktober und erneutes Anziehen im November), was der Grund für eine taktische Verwaltung des Exposures in der Einheitswährung gewesen sei. Nachdem die Experten zunächst die jeweiligen Gewichtungen von Euro und US-Dollar in ihrem Währungsexposure angepasst hätten, seien sie im November wieder stark in die Einheitswährung zurückgekehrt, deren strukturelle Faktoren für eine Aufwertung (die zudem der Gewichtung des Euro in den internationalen Währungsreserven Auftrieb verleihen dürfte) weiterhin intakt seien. Parallel hierzu hätten sie zudem eine Position im Japanischen Yen aufgebaut, dessen Status als Fluchtwährung einen Beitrag zur Reduzierung der gesamten Volatilität der Portfolios zum Jahresende leisten dürfte. (Ausgabe Dezember 2017) (11.12.2017/fc/a/f)


 

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