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Meldung
Stuttgart (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des LBBW Rohstoffe 2 LS R Fonds (ISIN DE000A1H7276 / WKN A1H727 ) ist es, den Anteilseignern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des LBBW Long-Short-Rohstoff-Index ER gekoppelt ist, so die Experten von LBBW Asset Management.


In Bezug auf die Rohstoff-Erträge schließe der Fonds daher Swaps auf den LBBW Long-Short-Rohstoff-Index ER ab. Der Index enthalte zehn Rohstoffe aus den Sektoren Energie sowie Edel- und Basismetalle. Dabei würden die Sektoren Land- und Viehwirtschaft nicht berücksichtigt. Die Rohstoffe würden im vierteljährlichen Rhythmus überprüft, gegebenenfalls ausgetauscht und mit jeweils 10% gewichtet. Gekauft würden dabei fünf Rohstoffe mit einer attraktiven Terminkurve, verkauft würden fünf Rohstoffe mit einer unattraktiven Terminkurve.

Der US-Dollar habe seine aktuelle Schwächephase auch im Januar nicht überwinden können. Ein Rückgang der US-amerikanischen Währung wirke sich in der Regel positiv auf die meist in US-Dollar gehandelten Rohstoffe aus, da deren Erwerb für Marktteilnehmer in anderen Währungsräumen dadurch günstiger werde und die Nachfrage Unterstützung erfahre.

Das stärkste Edelmetall im Januar sei mit Abstand Platin gewesen. Nachdem es im Zuge der Dieselaffäre lange unter einem Nachfragerückgang zu leiden gehabt habe, habe sich ein deutliches Korrekturpotenzial aufgestaut, das dem weißen Metall einen hervorragenden Jahresstart beschert habe. Mittlerweile hätten die Positionen der spekulativen Finanzanleger jedoch ein kritisches Niveau erreicht, auf dem die Gefahr eines Rücksetzers nicht mehr von der Hand zu weisen sei. Das Volumen der Long-Positionen befinde sich aktuell auf dem höchsten jemals gemessenen Stand und auch die Nettopositionierung sei im historischen Vergleich relativ hoch.

Im Zinkmarkt habe sich im Januar der Abbau in den Lagerhäusern der Metallbörse LME weiter fortgesetzt. Von den knappen 180.000 Tonnen an Zinkvorräten, die aktuell zur Verfügung stünden, seien mittlerweile rund 45% zur Auslieferung angefordert. Die internationalen Study Groups für Nickel, Blei und Zink hätten zuletzt für alle drei Märkte ein Angebotsdefizit im Zeitraum von Januar bis November gemeldet. In allen drei Märkten sei die Nachfrage in diesem Zeitraum schneller als das Angebot gewachsen. Hinzugekommen sei auch, dass der US-amerikanische Präsident Donald Trump Ende Januar angekündigt habe, dass sein Plan zum Wiederaufbau der heimischen Infrastruktur Investitionsausgaben in Höhe von rund 1,7 Billionen US-Dollar vorsehe. Das übertreffe die bislang im Raum stehenden 1 Billion US-Dollar um 70%. Wie die Finanzierung dieses Plans aussehen könnte, sei zu diesem Zeitpunkt jedoch noch unklar gewesen.

Die Energieträger hätten im vergangenen Monat, unter anderem aufgrund positiv gestimmter Finanzinvestoren, weiterhin zulegen können. Die spekulativen Positionen sowohl im Rohöl selbst als auch in den Ölprodukten würden zurzeit extreme Stände zeigen und deren Aufbau habe maßgeblich zu den aktuellen Kurssteigerungen beigetragen. Die Gründe für die positive Stimmung der Finanzinvestoren könnten unter anderem in der Lagersituation in den Vereinigten Staaten von Amerika gefunden werden.

Die Lagerhaltung habe im Zuge starker Rohölverarbeitung abgenommen. Die Terminkurven der beiden Rohölsorten Brent und WTI befänden sich aktuell in Backwardation. Dies bedeute, dass der Preis des Rohöls günstiger sei, je weiter das Lieferdatum in der Zukunft liege. Das wiederum mache die Lagerhaltung für die Rohölproduzenten unattraktiver; denn aus ökonomischer Sicht erscheine es für die Produzenten wesentlich sinnvoller die heute höheren Verkaufspreise zu nehmen als die erwartungsgemäß günstigeren Preise in der Zukunft. Angesichts dessen, dass die Rohölverarbeitung zuletzt wieder auf dem Rückmarsch gewesen sei, könnte der Lagerabbau allerdings vorläufig ein Ende gefunden haben. Sollte dies von den spekulativen Investoren zum Anreiz genommen werden, ihre Extrempositionen zu reduzieren, könnten die aktuellen Kursniveaus auf wackeligen Beinen stehen.

Der LBBW Rohstoffe 2 LS R habe im Januar um 1,9% zugelegt. Seit der letzten Neuzusammensetzung des verwendeten Index hätten insbesondere die beiden Industriemetalle Zink und Zinn überzeugt, die mit +4,6% und +7,1% deutliche Kurzuwächse hätten verzeichnen können. Da die Rohstoffe insgesamt auf einen starken Monat zurückblicken könnten, habe die Short-Seite die Erträge des Fonds allerdings wieder etwas geschmälert.

Der im LBBW Rohstoffe 2 LS verwendete Index habe sein Portfolio turnusgemäß Mitte Januar gerollt. Dabei sei es im Vergleich zum vierten Quartal 2017 zu einer Änderung auf der Long-Seite und zwei Änderungen auf der Short-Seite gekommen. Auf der Long-Seite habe die Rohölsorte WTI den Platz von Gasöl eingenommen, während auf der Short-Seite die Basismetalle Nickel und Kupfer das Feld für Gold und Silber geräumt hätten. Der Index bestehe nun aus Heizöl, Rohöl (WTI), Rohöl (Brent), Zink und Zinn auf der Long-Seite und Benzin, Erdgas, Aluminium, Gold und Silber auf der Short-Seite.

Der nächste Rolltermin sei für den 11. April vorgesehen. (Stand vom 31.01.2018) (23.02.2018/fc/a/f)


 

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